#199 Neue Spielregeln der Sichtbarkeit in 2026

Shownotes

hemen dieser Episode

– Warum Reichweitenjagd 2026 endgültig in die Sackgasse führt – Welche Trends im Personal Branding wirklich Substanz haben – Warum Corporate-Influencer-Programme scheitern – und wie man sie stabil bekommt – Welche Rolle Positionierung, Tonalität und Konsistenz jetzt spielen – Was Unternehmen verstehen müssen, bevor sie „Influencer“ auswählen – Wie Creator langfristig denken sollten, statt dem nächsten Hype hinterherzulaufen – Warum der interne Rückhalt im Unternehmen entscheidend bleibt – Wo LinkedIn sich verändert – und was das für Content bedeutet

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Über die LinkedIn Lounge Wir sind Marina Zayats und Tomas Herzberger. Gemeinsam sind wir die Gründer*in von Schaffensgeist, der ersten strategischen Beratung für digitale Souveränität. Wir helfen Unternehmen, ihren digitalen Außenauftritt gekonnt zu steuern und als Marke sichtbar zu werden. Vorstände, Manager und Vertriebsteams befähigen wir dazu, ihre Identität in Social Media aufzubauen und für die Ziele des Unternehmens einzusetzen.

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Transkript anzeigen

Tomas: Schönen Nicolaus und bald frohe Weihnachten! Herzlich willkommen in der LinkedIn-Lounge. Mein Name ist Thomas Herzberger, Gründer und Geschäftsführer von Schaffensgeist und ich gebe den Ball ab zu der anderen Gründerin und Geschäftsführerin von Schaffensgeist, Marina Zajacz. Hallo Marina!

Marina: Hallo Thomas.

Tomas: Du sag mal, hast du auch schon eine von diesen KI generierten Karten deines LinkedIn Lebenslaufs erstellt?

Marina: Ja, ich als Astronautin. Ja. Das war eine der Möglichkeiten, die du auswählen konntest. konntest ja ganz viele Stile auswählen, die du haben möchtest. Und eins davon war Space oder irgendwie sowas. Und auf einmal war ich da als kleiner Satellit sozusagen neben meinem Lebenslauf, der wiederum ein Raumschiff war mit ganz vielen verschiedenen kleinen Satelliten drumrum. Ja, fand ich auch.

Tomas: Du als Astronautin? Warum hast du dich als Astronautin geoutet?

Tomas: Mhm.

Tomas: Ach schön. Und warum das? Gab's keine Pilotin als Vorlage?

Marina: Habe ich tatsächlich nicht gesehen. war das nächste, was dran war.

Tomas: Okay, fair enough. Also wer jetzt nicht weiß, worüber wir sprechen, vor kurzem hat Jens Polonsky, der Experte für KI-Tools auf LinkedIn, im deutschsprachigen Raum zumindest, ein ganz, ganz tolles Tool veröffentlicht, mit dem man sehr einfach eine Grafik aus einem LinkedIn-Profil bzw. Werdegang erstellen kann. Sehr cool gemacht, verschiedene Stile, man hat, verschiedene Detailgrade. Und das hat ja dazu geführt, dass da ganz, ganz viele... von diesen grafiken eben erlinkt in den newsfeed erschienen sind in den letzten tagen und sicherlich auch noch in den nächsten folgenden wochen und gratulation an jens ein sehr sehr cooles ja content marketing kub könnte man sagen ein schönes goodie das doch für allgemeine erheiterung gesorgt hat

Marina: Was hast du denn für einen Stil gewählt, Thomas?

Tomas: Ich habe ein bisschen damit rumgestillt, bis ich mich damit irgendwo wiedergefunden habe. Und dann war es glaube ich so ein Comic-Stil. natürlich. Weil Filmposter war nicht so, das sah nicht so geil aus. wäre meine favorierte Wahl gewesen.

Marina: ja, das hätte ich auch bei dir gedacht.

Marina: oder das hier stimmt. Aber nicht so gut aus, du als Indiana Jones?

Tomas: Das ist mit Indiana Jones hatten wir schon mal im Reim des B2B like a Boss der Bewerbung da waren wir alle im Indiana Jones Look als soviel nebeneinander und sind in den Sonnentag angeritten. ich finde ich finde das echt ein cooles Tool also Schapo an Jens übrigens mit dem Jens haben wir auch mal eine Folge aufgenommen, Link dazu in den Show Notes, gerne reinhören. Sehr sehr cooles Tool. Ich habe damit nur ein kleines Problem, ich habe es auf LinkedIn auch mal bisschen diskutiert, weil Berufsweg, Lebenserfahrung ist so das eine, aber

Marina: Ja.

Marina: Das ist auch schön.

Tomas: Was die Menschen aktuell von dir denken, was du aktuell tust, deine aktuelle Personal Brand, die finde ich ja fast noch wichtiger. Wie siehst du das Marina?

Marina: Ja und das spannende bei LinkedIn ist ja, wir sehen die aktuelle Personal Brand. Die Menschen schreiben über das, was sie aktuell machen, das was sie aktuell bewegt und dadurch entgehen uns ganz oft vielleicht spannende Stationen der Vergangenheit, die uns dabei helfen, die Person nochmal anders einzuordnen. Und weil, also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich gehe sehr selten auf das Profil von Creatern, denen ich folge und Scroll dann nochmal nach unten und schau mir an, was die alles so gemacht haben. Und das Tool hat es jetzt wieder so ein bisschen präsenter gemacht. Und bei manchen habe ich mir gedacht, cool, ich wusste gar nicht, dass du früher das oder das gemacht hast. Und das war schon ganz, ganz spannend. Und gleichzeitig bin ich natürlich bei dir. Also die Menschen vernetzen sich mit dir aufgrund deiner aktuellen Rolle. Das sagst du ja auch immer.

Tomas: Mmh.

Marina: Dementsprechend würde ich so das Thema Lebenslauf an der Stelle gar nicht so hoch aufhängen. Kommt dann immer drauf an, welches Ziel du hast für das personal branding. Ich möchte als Experte wahrgenommen werden. Ist vielleicht so der gesamte Lebenslauf gar nicht so entscheidend.

Tomas: Mhm.

Marina: kann natürlich für Glaubwürdigkeit sorgen, im Endeffekt interessiert mich da ja viel mehr, welches Wissen teilst du jetzt, welche Haltung hast du, welche Meinung nimmst du ein. Also muss man immer betrachten unter der Brille, was ist dein Ziel, wer ist deine Zielgruppe.

Tomas: meine These ist nämlich, dass man diese Grafiken vor allen Dingen für sich selber macht und weniger für die Lesenden. Aber ich kann auch komplett falsch sein. du jetzt nur das auch gerade gesagt hast, schaust du dir auch mal die Grafik an, was haben die anderen Leute so gemacht und dann ist cool. Dann passt auf jeden Fall.

Marina: Ja klar.

Marina: Ja, aber klar, save. das macht doch jeder für sich. Also wie detailliert betrachtest du deine Grafik im Vergleich zu der Grafik von anderen? Das ist ja genauso wie Gruppenfotos. Auf jeden guckst du als erstes auf dein Gesicht und dann geht der Daumen entweder hoch oder runter.

Tomas: Video-Actions-Videos. Ja, eben.

Tomas: Ja, ist wie bei den Actionfiguren, da könnte man auch viele Details noch hinzufügen, hat aber vermutlich kaum einer wirklich erkannt bei anderen. Also, schöne Spielerei, Link dazu gibt's auch natürlich in den Show Notes. Halt uns gerne auf einem laufenden Wie ist mit deiner KI... das braucht einen Namen, Ding eigentlich. KI Lebenslauf, Lebenslaufkarte, Map. Keine Ahnung wie die Hessen. Also wie ist ein KI Zeugstarr? Bitte?

Marina: Ja.

Marina: Katja Siebel. Katja Siebel.

Tomas: Ja, KICV, das ist schön. So, wie es damit aussieht. Das war unsere Perle der Woche. Wir reden heute über Personal Branding und Corporate Influencer in 2025 und 2026. Wie ist der Stand der Dinge, was haben wir dieses Jahr gelernt, was unser Ausblick für das nächste Jahr und wer wäre dafür besser geeignet als Marina, die von einem Magazin vor kurzem als die Königin des LinkedIn-Djungels bezeichnet worden ist.

Marina: Ich keine Ahnung.

Marina: Moment, nicht dass hier falsche Informationen geteilt werden. Die Königin des LinkedIn-Djungels war nicht ich, sondern Eva Scherer, weil das war ein Artikel im Finance Magazine. Und wir haben ja die Recherche gemacht, wer sind die top 15 CFOs auf LinkedIn? Und auf der eins ist Eva Scherer.

Tomas: Fake News?

Tomas: Mhm.

Marina: Das heißt, dieses Königin im LinkedIn-Dschungel war bezogen auf Sie und nicht auf mich. Ich bin ja lediglich die Autorin, die Expertin, die das Ganze einordnet.

Tomas: Und da geht man die Überleitung flöten. Gut, also du, Marina, als Autorin und Expertin hast ja eine ganze Reihe dieses Jahr von Listen angefertigt, von kleinen Studien gemacht rund CMOC, EOC, FOs, Branchen und so weiter. Und hast ja echt jetzt noch mal mit Daten basiert auch gearbeitet, wie das Thema Person Branding sich gerade für das Top-Management entwickelt hat. Wenn das jetzt alles so dieses, ganzen Studienzeug.

Marina: Sorry.

Tomas: Wenn du das alles nochmal berücksichtigst, wie denkst du, ist Personal Branding mittlerweile angekommen auf Management?

Marina: Ich hatte vor ein paar Tagen Gespräch mit einer Redakteurin und sie hat ein sehr, sehr schönes Wort verwendet für das, worüber wir gesprochen haben, nämlich das Thema Rückbesinnung. Also ich...

Tomas: Mmh.

Marina: beobachte auf LinkedIn gerade wirklich so eine Rückbesinnung auf das, was wirklich zählt. haben ja im Vorfeld zu unserem Gespräch mal recherchiert, was haben wir denn letztes Jahr schon als Prognose sozusagen gegeben für LinkedIn 2025? Und wir mussten so lachen, weil sehr viele der Sachen sind nach wie vor aktuell. dieses, die Reichweiten gehen runter. Und Qualität wird wichtiger als die ganzen netten Selfies und Fotos mit Ich war hier und da Richtung Reisetagbuch. So, und das ist nach wie vor so. Die Reichweiten sind noch mal ein Stück zurückgegangen, wenn man so das. sozusagen die Großgermengenlage ansieht und vor allem die vielen Posts, die sich darüber beschweren. Und.

Tomas: Mhm.

Marina: Was aktuell stattfindet, wirklich diese Rückbesinnung. Weg von, ich muss jetzt nächsten viralen Hit schreiben, ich muss hier ganz viele Follower sammeln, ganz viel Reichweite. Da hat sich die Plattform einfach ein Stück weit wegbewegt. Es ist nicht mehr auf Viralität ausgelegt, sondern die Plattform versucht zumindest. dir mehr Content auszuspielen von den Themen, denen du dich beschäftigst. Und du gibst halt die ganze Zeit Signale, was beschäftigt dich, welche Themen und da wird halt noch gnadenloser priorisiert. Und das bedeutet aber auch, wir müssen a. akzeptieren, dass

Tomas: Mhm.

Marina: es nicht mehr diese krasse Reichweite geht und ich muss immer mehr und mehr und mehr und mehr und welche Formate und welche Fotos und was funktioniert. Also weg von diesen Hacks genau. Hinzu wie führe ich wirklich langfristig eine Personal Brand, die mir langfristig dient und meine Business Ziele erfüllt. Und das hat nicht immer was mit großen Reichweiten zu tun, sondern ganz oft sogar nicht.

Tomas: Die Hexe.

Marina: Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Es ist nicht nur eine Rückbesinnung auf das Wichtige, auf den Inhalt, sondern es ist ein fundamentaler Shift. Führe ich meine Personal Brand wie ein Manager, der, sage ich mal, fünf Jahre im Amt ist und dann wieder woanders ist? Oder führe ich meine Personal Brand wie ein Unternehmensinhaber, wie ein, ja... wie ein Unternehmer, der sagt, ich baue das Unternehmen nicht nur für mich, für meine Generation, sondern ich hinterlasse eine Legacy für die nächste Generation. Und diese Langfristigkeit in der Personal Branding-Führung, das ist die Rückbesinnung, die ich meine. Also weg von, ich möchte jetzt in diesem Jahr möglichst viel Reichweite aufbauen, viele Follower und diese ganzen Vanity-Metrics hinzu. Welche Schritte unternehme ich jetzt, dass meine Personal Brand, dass mein Content auch noch in fünf Jahren das widerspiegelt, was ich eigentlich quasi hier erschaffen möchte und was ich an Wert liefere. Wie reflektiert es das zurück und wie schaffe ich es eben einfach diese Relevanz aufrechtzuerhalten über viele, viele Jahre? Also Stichwort Legacy, dass die Menschen auch noch in zehn, in 15 Jahren sagen, Boah, das war eine Person, hat wirklich was geschafft. Die hat wirklich was gerissen. Die hat hier nebenbei auch noch ganz viel uns mitgenommen auf die Reise, hat viel Mehrwert geteilt. Ich hab das gerne gelesen, hab den Inhalt gerne konsumiert. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und hat im Endeffekt so diese starke Personal Brand zurückgelassen. Das ist es, was ich mehr und mehr jetzt beobachte. Dieser Shift, dieses Umdenken. Aber da sind wir gerade erst in den Anfängen, weil wir immer noch so drauf getrimmt sind oder auch so verwöhnt sind aus dem letzten Jahrzehnt LinkedIn, dass wir Reichweite hinterhergeschmissen bekommen. Und die Zeit ist jetzt definitiv vorbei. Und damit tun sich noch viele Menschen schwer, diesen Shift zu machen. Das jetzt eine lange Antwort.

Tomas: Hm.

Tomas: Okay, das ist ja mal ein krasser Take. Ich versuche es nochmal mit meinen Worten zu wiederholen. Du sagst, wäre sinnvoll, Beiträge zu posten, auf denen man noch in fünf Jahren stolz sein kann, um eine Art Vermächtnis zu schaffen.

Marina: Ja, ich würde nicht so weit gehen zu sagen, das muss auch in fünf Jahren alles noch Bestand haben oder es muss alles noch genauso richtig sein. Also ich fände es komisch, wenn wir nicht unsere Meinung ändern dürfen oder sagen können, hey, die Welt hat sich weiterentwickelt. So nicht. Aber Beiträge, wo du sagst, die waren ausgelegt auf Wissensvermittlung, auf Wertstiften und nicht auf kurzfristige Trends oder irgendwelche lustigen Tänze, die ich nur gemacht habe, hier den Algorithmus ein bisschen zu füttern.

Tomas: Ars auf die man stolz sein kann.

Marina: Ja, beziehungsweise wo man zurückblickt und sagt Ja, zu der Zeit war der Inhalt richtig und vor allem. Ich stehe dahinter, weil das bin ich, das zahlt auf meine langfristige Passende Brand ein und nicht auf einen kurzfristigen Trend.

Tomas: was uns wieder zu den Karten zurückbringt, zu den KI-CVs.

Marina: Ja, und natürlich gehört es in einer Personal Brand auch, dass du das irgendwie einordnest. Du kannst es ja nutzen, diese Trends, aber du musst sie halt einordnen. Also ich habe ja auch nicht einfach nur das Foto geteilt und gesagt, ha ha, ich habe das jetzt mal ausprobiert, sieht lustig aus, sondern hatte ja auch eine Meinung dazu, die wiederum was mit Personal Branding zu tun hatte.

Tomas: Mhm.

Tomas: Okay, das heißt, ist jetzt der Transfer, wie sieht das ganz konkret aus, was meine Themen angeht, was meine Postings angeht? Das klang fast, als würde es in die Richtung Authentizität auch gehen, auch wenn du das Wort nicht erwendet hast. Das heißt, ich jetzt vielleicht mehr Videos machen. Sollte ich immer Wissen vermitteln? Sollte ich immer von meinen Werten ausgehen? Was ist hier der Kompass, Marina?

Marina: Der Kompass ist, dass ich weggehe von, ich versuche meinen Content so reichweitenstark wie möglich zu machen durch alle möglichen Tricks und Hacks und mich wieder rückbesinne auf, was ist meine Positionierung, wen möchte ich erreichen, was sind die Pain Points meiner Zielgruppe, was sind meine zwei bis drei Kernthemen und Botschaften. That's it. So war Personal Branding immer gedacht. Und dann sind die Menschen so bisschen vom Weg abgekommen, weil sie halt immer Reichweite hinterher gejagt haben und gesagt haben, das funktioniert, das probiere ich aus, das probiere ich aus und dann haben sie ihre personal brand immer weiter verwässert. Na, das ist genau dieser Manager Ansatz. Ich versuche das Unternehmen möglichst auch Wachstum zu trimmen innerhalb von fünf Jahren, weil danach bin ich weg und es mir egal.

Tomas: Mhm.

Tomas: okay.

Marina: Ich unternehme die richtigen Schritte, weil ich bin der Unternehmer. Meine personal brand ist mein Unternehmen und ich bin Unternehmer und ich möchte, dass dieses Unternehmen hoffentlich auch noch in 10 und 15 Jahren Bestand hat und. Ein Wert Zuwachs gewonnen hat und in dem Moment, wo ich eher dieses Unternehmer meinst, habe verändert sich auch die Art und Weise, wie ich meine personal brand steuere, wie ich über sie nachdenke, welche Schritte ich einleite. und vor allem in welchen Zyklen ich denke, dann bin ich nämlich nicht mehr enttäuscht, wenn meine letzten zwei Beiträge mal schlecht liefen, sondern sage, okay, das ist ein Learning, alles klar. Anscheinend war das nicht so relevant vielleicht für meine Zielgruppe. Ich überlege noch mal, wie könnte ich das gestalten, dass es relevanter wird. Und vor allem halt nicht kurzfristig ausgelegt, sondern auf Langfristigkeit ausgelegt. Also auch... sich nicht aufregen oder sich nicht davon auffressen lassen, sondern einfach sagen, so gehört zum Prozess dazu. Genauso wie ein Unternehmer ja auch nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft, sondern immer mal wieder kleine Testballons. Aber langfristig weiß er, das sind meine Themen, das sind meine Botschaften, da geht es hin. Hier und da, manche Sachen klappen nicht, aber grundsätzlich weiß ich, wo es hingeht.

Tomas: Das erinnert mich an die Diskussion, die du, glaube ich, noch öfter führst als ich mit Menschen im Marketing, Unternehmenskommunikationen, wenn es Review der vergangenen Post geht, dann zu gucken, welche Themen funktioniert haben. Sprich, Beitrag A geht über Thema X, hat nicht so viel Likes und Reichweite bekommen wie Beitrag B über Thema Y. Ergo bleibe ich bei Thema B. Auch wenn vielleicht Thema A für mich

Marina: Mhm. Mhm.

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: langfristig relevanter ist, weil es besser zu meiner Person-Brain-Passen besser da wo ich hin möchte.

Marina: Ja, genau das, Thomas, genau das meine ich. Da wird gesagt, Thema A, was eigentlich voll auf meine Positionierung einszahlt, funktioniert ja vermeintlich nicht. Und anstatt dann mal zu überlegen, wie ich das vielleicht anders aufbereiten kann oder wie ich das vielleicht noch mal stärker für die Zielgruppe zuschneiden kann, wird das Thema einfach sofort gekillt, weil das ja nicht funktioniert.

Tomas: Mmh, ja.

Marina: So und dann verwässerst du die personal brand und dann kommst du in einem Jahr wo ganz anders raus, wo du eigentlich hin wolltest. So genau das.

Tomas: Das ist ein sehr guter Punkt. ist aber auch verdammt schwierig, diesen Transfer zu machen, diese Rückbesinnung zu machen. Denn gerade wenn wir Vorbilder haben, wo wir sagen, boah, sind im Business sind die toll, diese Menschen. sind auf LinkedIn sind die toll. Und guck mal, die haben genau mit diesem Thema super Erfolg. Und dann poste ich auch über dieses Thema mit meiner Perspektive, hab aber nicht diesen Erfolg, denke ich mir, shit, frustrierend.

Marina: Ja, und dann gilt es eben wirklich da in die Tiefe zu gehen. Ja, da reicht es nicht zu sagen, naja, das ist halt eine Frau, sieht toll aus und deswegen hat sie natürlich mehr Reichweite. Nee.

Tomas: Das ist ja immer für mich der...

Marina: Das ist eine Ausrede. Sondern da wirklich mal ins Detail zu gehen. Was macht die Person anders? Ist sie vielleicht aktiver im Community-Management? Hat sie ihre eigene Stimme? Was macht es aus? Und da mal wirklich in die Tiefe, die Details zu gehen, anstatt oberflächlich zu sagen, ja, es liegt nur am netten Foto oder es liegt nur, weil die Person schon länger auf der Plattform ist oder wie auch immer. Also, ja. Da erfordert das alles ein bisschen Eintauchen ins nitty-gritty. Und auch das meine ich mit Thema Unternehmertum, Schrägstrich, Management bzw. versus Management. Nicht dieses kurzfristige Taktieren und hier und da, ich versuche das mal, ich versuche das, ich versuche das, sondern Unternehmertum. Wir analysieren jetzt mal wirklich gemeinsam den Markt. Was funktioniert, was machen die Wettbewerber, was machen die vielleicht besser, wo ist eine Marktlücke, wo können wir reingehen? damit wir eben auch in zehn Jahren noch relevant sind. Das wünsche ich mir und das meine ich mit dieser Rückbesinnung.

Tomas: Das ist sehr gut. Und das hatten wir schon in einer Folge auch mal besprochen. Vor dem Hintergrund der ganzen KI-Geschichte. Das Thema ja wirklich Personal Branding mit dem Fokus auf Personal. Dass ich mir auch gerne mal eine authentische Stimme geben darf. Eine einzigartige Stimme geben darf, die es so noch nicht gibt. Wo es also auch die Tonalität geht, wie ich über meine Themen spreche. Und nicht nur einfach nur, das Thema funktioniert gut, das funktioniert nicht so gut und so weiter. Wie siehst du das, Marina? Wie wichtig ist die Tonalität?

Marina: Mhm.

Marina: Also gerade in Zeitalten von KI sehr wichtig. Und es gibt sehr viele Creator auf LinkedIn, die ich genau deswegen schätze, weil sie eben so eine Signatur für sich gefunden haben. Weil sie eben nicht alles so generisch nach Schablone schreiben oder sich nur von KI alles vorschreiben lassen. Dann hört sich das jedes Mal ein bisschen anders an oder immer gleich, aber eben nicht wie sie.

Tomas: Mhm.

Marina: finde ich sehr wichtig. so die wirklich guten Creator, da sieht man, dass deren Humor offline auch online irgendwie sichtbar ist. Also die schaffen es, diese Tonalität, diese Persönlichkeit, die sie offline haben, auch online zu transportieren.

Tomas: Und wie mache ich das?

Marina: Also ganz konkret, was ich tun würde ist, schau mal, wenn du dir unbedingt Hilfe holen möchtest von der KI, dann schau, dass du deine Ideen nicht reintippst, sondern dass du sie rein sprichst. Dass du genau so sprichst, wie du jetzt mit jemandem auf einem Event sprechen würdest. So, allein da fängt die KI ja schon mal vieles von deiner Tonalität auf. Das ist eine Möglichkeit, die vielleicht schon mal bisschen helfen kann. Das andere ist... aufzuschreiben und dann jemandem zu schicken, der dich sehr gut kennt. Deswegen schicke ich ja ganz viele meiner Posting Vorschläge an dich und sage, hey, wie findest du die Idee? Ich frag dich jetzt ehrlicherweise nicht, hört sich das nach mir an? Das wäre vielleicht auch nochmal eine gute Idee, aber lass da andere Menschen drüberschauen, die dich gut kennen und schau, dass du vor allem mit der KI sprichst und nicht nur schreibst. Das kann auch schon mal ein guter Weg sein, diese Tonalität

Tomas: Mhm.

Marina: sicherzustellen.

Tomas: sehr gut. Und dann kann es bestimmt auch helfen, ich so eine Signature, wie nenne ich das denn am besten jetzt, so eine Art Bild habe, so eine Art wirklich Signature, nicht Topic, aber Signature Aussage. Aussage auf Englisch? Also sowas wie was du hast, Mut zur Sichtbarkeit. Oder wenn man sagt, klingt das wie eine Business Party. Das habe ich auch schon zwei, drei Mal gesagt.

Marina: Slogan?

Marina: Mhm. Mhm.

Tomas: Wenn man so eine Wiederkehre, eine Art Mantra hat, eine Botschaft, nennen wir es mal Botschaft vielleicht, die immer wieder mal durchklingt und immer wieder befüttet wird, auch das ist ja ein schöner Weg, auch Aktuelleres aufzugreifen, aber trotzdem bei sich, eigenen Personal Brands zu bleiben und dann eben auch einzigartig zu sein, weil man genau seine individuellen Botschaften immer wieder wiederholt.

Marina: Ja, auch das hilft total. Ich weiß nicht, wie viele corporate Influencer du dieses Jahr trainiert hast, aber gefühlt jeden Tag. Du siehst es ja wirklich Tag ein, Tag aus, wie Menschen dann so ganz langsam ja hin zu ihrer personal brand kommen oder zumindest mal versuchen. Was siehst du dort im Corporate Influencing Umfeld? Weil das ist ja auch nochmal so eine Disziplin für sich. Die Leute starten ja ganz oft wirklich von Null. Und das ist ja auch über eine Riesenherausforderung. Da hast du so viel Unsicherheit. Du weißt ja am Anfang noch gar nicht, was sind meine Themen, meine Botschaften, wie möchte ich wirken? Schreiben habe ich bisher auch noch nicht gemacht. Das stelle ich mir auch immer extrem herausfordernd vor.

Tomas: Ja, da gibt es im Prinzip zwei Seiten beim Corporate Influencer. Die Seite Nummer eins ist die von den Koordinatoren und Koordinatorinnen, von den Initiatoren, Menschen, das Ganze organisieren, die sagen, ja, das wäre sinnvoll, wenn wir Corporate Influencer als einen neuen Kanal in Unternehmenskommunikation aufbauen würden. Und da muss ich sagen, wenn wir jetzt ein bisschen zu diesem Gardner Hype Cycle mal angucken, da sind ein paar dieses Jahr in ein Loch gefallen. Das lag vor allem, das sind wir glaube ich selber dran schuld auch ein bisschen, denn wir haben

Marina: Mhm.

Tomas: nicht die ganze Wahrheit gesagt. Und mit wir meine ich nicht nur wir, sondern alle die über Corporate Influencer geschrieben haben. Die haben das vielleicht oder gesprochen haben, immer wieder sehr geschönt gesagt. Viel zu wenige Menschen haben über die Herausforderungen gesprochen, die Probleme und was man vorher alles erklären muss. Und so konnte man leicht einen Eindruck bekommen, dass...

Marina: Mmh.

Tomas: Ein Influencerprogramm, Spitzenidee, kostet kaum Zeit und Mühe. Wir suchen uns einfach 10 bis 20 Leute, die einigermaßen gerade ausschreiben können und schon wird uns hier der Erfolg sicher sein. Ja, nee, ist nicht so. Und das merken jetzt immer mehr Unternehmen, auch gerade bei der zweiten oder sogar dritten Kohorte und jetzt auch Leute, die anfangen wollen. Die merken das. Und dann wiederum sowohl die Influencer selber als auch die Koordinatoren. Das heißt, eines hast du schon angesprochen, ein großes Problem, mangelnde Reichweite.

Marina: Mmh.

Marina: Mhm.

Tomas: Früher war die Belohnung einfacher, weil du bist auf LinkedIn aktiv gewesen und mehr oder weniger sind dir die Likes zugeflogen. yay, erste Erfolgsfälle sind da, du bist auch leicht ertragen geblieben, du warst schneller motiviert. Du hast gerade Venetimetrix genannt, aber trotzdem war es halt schon sinnvoll oder hilfreich, dabei zu bleiben, weil du diesen Erfolg bekommen hast. Nummer zwei waren häufig auch falsche Vorbilder. Weil wenn ich jetzt auf LinkedIn anfange, und mich mit Leuten vergleiche, die ja schon seit fünf oder sieben Jahren dabei sind und die Zehntausende von Followern haben und die irgendwelche Bücher schreiben und auf Bühnen stehen, dann sind das Follower im Sinne von, über welche Themen schreiben die denn? Wie mutig sind die denn mit ihren Meinungen? Aber es sind keine guten Vorbilder, wenn ich sage, ich muss genauso Beiträge schreiben. Und kann denselben Erfolg erwarten. Da ist es eben falsch.

Marina: Mmh.

Marina: Mhm. Mhm.

Tomas: Nummer 3 und das hängt mehr mit der Erwartungshaltung und Auswahl zu tun. Weil es eben nicht so einfach ist, muss ich bei der Auswahl der Teilnehmenden genauer sein, strenger sein auch. Und das gilt auch für mich als Teilnehmender. Wenn ich Influencer werden möchte, sollte ich mir das vorher gut überlegen. Was heißt das denn? Wie viel Arbeit muss ich investieren? Wie viel Zeit muss ich denn investieren? Und wenn das vorher nicht klar ist und fair kommuniziert ist, dann wird es dafür sorgen, dass Leute halt passiv dabei bleiben, U-Boot spielen und das wird dann wiederum für Frust bei den Teilnehmenden, aber auch bei den Koordinatoren.

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: Und deswegen muss, also ein Punkt noch, der auch dazu kommt, dass auch ein hartes Learning war, das haben wir jetzt bei den Barcams auch wieder gemerkt, interne Kritik ist nicht zu ignorieren. Denn sobald du sichtbar bist, wirst du auch Kritiker bekommen, vor allen Dingen auch intern. Das kann manchmal mal einfach ein komischer Blick sein, komischer Kommentar. Manchmal läuft irgendeine Abteilung stürmlich, die sagt, das hättest du aber so nicht schreiben sollen. Fairerweise, das Letzteres passiert sehr sehr selten, wenn man seine Hausaufgaben macht. Aber dass man trotzdem darauf schauen muss, auch vor allen Dingen die Influencer darauf vorbereiten muss, nicht jeder Intern wird das feiern. Das gehört halt nun mal dazu, dass du auch ein bisschen dickes Fell brauchst. Denn die Menschen, die sich nicht trauen, wie du in die Sichtbarkeit zu gehen, die sich nicht trauen, wie du mal eine Meinung zu zeigen oder mal auch einen Witz zu machen auf LinkedIn, das sind die Menschen, die dann in der Kaffeeküche auf dich zukommen und dir mal einen Spruch drücken. Und wenn dich halt davon dann zurück...

Marina: Mhm.

Tomas: halten lässt und es negativ beeinflussen lässt, dann ist das schwierig. Also spricht hier diese Kommunikation in dem Unternehmen, warum machen wir das überhaupt, warum ist das wichtig, wie könnt ihr die Corporate Influencer unterstützen und das ist auch das Backing Heart von der, idealerweise von der Geschäftsführung. Das sind halt alles Elemente, das ist kein Hexenwerk, aber das muss halt alles mal gemacht werden, das passiert nicht von alleine.

Marina: Mhm.

Marina: Ich mag deine Botschaft sehr. Die meisten haben unterschätzt, wie viel Arbeit das ist und dass es eben nicht alles so ein Self-Starter ist. meine, dass es kein Self-Starter ist, ich glaube, das haben die meisten schon vorher bisschen gewusst, aber trotzdem haben sie unterschätzt, wie viel Arbeit das ist und haben auch unterschätzt, dass Ja, auch die ganzen Unternehmen, die man von außen so feiert und denkt so, bei denen läuft, die haben so ein geiles Programm und das können wir doch auch. Ja, natürlich teilen halt auch die Corporate Influencer Verantwortlichen und Corporate Influencer immer noch die schönen Seiten. Aber jedes Programm kämpft. Ausnahmslos glaube ich, jedes Programm kämpft damit, dass nicht alle Menschen, als Corporate Influencer starten, auch als Corporate Influencer weitermachen. Das sind halt die Sachen, die kriegen wir beim Corporate Influencer Barcamp mit. Auch die großen schillenden Corporate Influencer Programme von großen Unternehmen dann sagen, ganz ehrlich, Bombe läuft gerade nicht, weil die Challenges sind eigentlich überall gleich, nur niemand spricht drüber und deswegen entsteht dieser falsche Eindruck.

Tomas: Ja, und ich feier Leute wie der Michael Budoni, der halt auch mal offiziell öffentlich sagt, hey du, letzten Quartal lief's mal gar nicht so gut bei uns. Oder wie auch den Alex von der Deutschen Telekom, der sich auf eine Bühne bei der ZP stellt und sagt, die dunklen Seiten des Corporate Influencing ist nicht alles goldversglänzt. Und da gehört ein bisschen mit dazu, dass wir da bisschen mehr Mut haben, zu sagen, ist, also mal ganz ehrlich, ne, und mal real talk, was gehört denn alles zum Corporate Influencing Programm dazu? Und das nicht nur Eid-al-Lai und Preise abräumen und...

Marina: Ja.

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: wir alle Reichweiten bekommen.

Marina: Das so spannend, Thomas. Ich glaube, das gehört irgendwie dazu zu vielen neuen Sachen. Also sei es Personal Branding, CEO Branding, Corporate Influencer. Das sind ja alles recht neue Disziplinen. Also klar, die gibt es jetzt schon seit fünf bis zehn Jahren. Trotzdem sind sie ja im Vergleich zu generell Marketing-Aktivitäten, sind die sehr, sehr neu. Und natürlich hast du am Anfang diesen krassen Hype und diese Aufbruchsstimmung und dieses mein Gott, that's the next big thing. Und dann irgendwann kommt halt so eine gewisse Ernüchterung mit. okay, auch das ist kein Selbstläufer, auch das ist kein heiliger Gral. Und ehrlicherweise, Thomas, ich weiß nicht, wie du es siehst. Ich bin total excited. Ich finde es geil, dass wir jetzt da stehen, wo wir stehen, weil jetzt kommen wir aus diesem Hype. raus und gehen in die eigentliche langfristige Arbeit. Personal Branding, Corporate Influencer werden zu einfach

Tomas: Ja.

Marina: selbstverständlichen Bestandteilen einer Unternehmenskommunikation, da wo sie immerhin gehörten und sie werden mittlerweile nicht mehr als neuer heißer Scheiß gehandelt, das ist ein normaler Teil hier von der Unternehmenskommunikation. Sie erfordert genauso viel Arbeit wie alles andere. Nein, sie ist kein Allheilmittel, sondern man muss da eben auch investieren. Es ist ein sehr wichtiger Bereich, man muss aber auch investieren. So, und das ist doch super, jetzt kommen wir zur eigentlichen Arbeit.

Tomas: Ja, das würde ich feiern, wie viele Geschäftsführer verstanden haben und Geschäftsführerinnen natürlich auch. Hey, Pressearbeit ist vielleicht etwas, was ich auch proaktiv tun kann, das Image meines Unternehmens nicht nur zu schützen, sondern auch proaktiv zu gestalten. Und das haben die meisten verstanden, dass die Presse eine gewisse Bedeutung hat in ihrer Branche und dass ich damit auch auf Journalisten zugehen kann, Themen zu platzieren und dass ich vielleicht auch intern jemanden brauche, der mich dabei unterstützt und das schon zwei, drei Mal gemacht hat und nicht erst seit gestern angefangen Und genau diesen Switch, der steht noch bevor.

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: Oder bei vielen Unternehmen noch zumindest bevor. Dass ich auch sage, ich brauche jemanden, der sich damit auskennt. Ich brauche jemanden entweder intern und idealerweise auch extern, der dann auch unterstützt, der auch mal frischen Wind reinbringt. Liebe Grüße, wir machen das hauptberuflich, falls jemand Hilfe braucht.

Marina: Mhm.

Marina: Ja.

Tomas: Das würde ich mir sehr wünschen. Thema Messbarcode gehört strenger noch dazu. Das ist nach wie vor wie alles was Kommunikation angeht, was Branding angeht, nicht so einfach. Natürlich gibt es auch mehr mehr Methoden. Wir bieten ja mittlerweile auch einen Dashboard an für Corporate Influencer Programme. Wir arbeiten da mit Dienstleistern zusammen, die noch eine andere Lösung bieten können. Aber nicht erst etrotz, es ist halt schwierig, einen Branding-Effekt wirklich zu merken. Es gehört immer quantitative Zahlen dazu und

Marina: Mhm.

Tomas: qualitatives Feedback aus dem Markt, wie jemand oder ein Unternehmen wahrgenommen wird.

Marina: Mhm.

Marina: Siehst du noch weitere Trends oder Entwicklungen im Bereich Corporate Influencing, jetzt 2026 auf uns zukommen?

Tomas: Also da bin ich mal... Ja? Sieh

Tomas: Ja, ich glaube, ein Trend wird es sein und ich würde ihn gerne auch bisschen mit unterstützen. Ist Corporate Influencing ein bisschen... Wie drücke ich das aus? Es gibt zwei Ebenen. Ebene Nummer eins ist mehr Weiterbildung für viele Mitarbeiter. Dass die verstehen, wie LinkedIn, wie Social Media funktioniert und wie sie das Unternehmen unterstützen können. ihre Beiträge. Genau.

Marina: Also, corporate influencing light.

Tomas: Genau, durch ihre Beiträge, durch Likes und Kommentare zur Company-Page, wenn wir jetzt auf LinkedIn bleiben, durch Shares und so weiter. Das, dass möglichst viele Leute wissen und auch ein gescheites LinkedIn-Profil haben. Wir haben ja wieder gemerkt, man kann nicht nicht kommunizieren. schlechtes Profil macht auch nur, es sendet auch eine Botschaft, aber nicht die Bisse. Das ist nämlich so der Ground-Layer, das Grundrauschen, das Fundament könnte man sagen. Und wenn das mal geschaffen ist, dann kann ich mir darüber legen, wie befähige ich jetzt einen

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: Kreis von Menschen Wakenbotschafter zu sein. Zumindest für einen gewissen Zeitraum. Und dass ich dann mit diesen Menschen intensiver arbeite und sie dazu befege, ihre Personal Brand aufzubauen. Das ist die zweite Ebene. Und die dritte Ebene, und das finde ich immer noch der schönste Sache in meinem Job, dass ich bei vielen Gehorten zwei, drei, vielleicht auch vier Leute finde, die noch eins Level weiter hochgehen können.

Marina: Mhm.

Marina: Mhm.

Tomas: die noch mal sagen wollen, du stehst wirklich, du bist das Sprachrohr für XY. Nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für das Thema und für deine Botschaft. Und diese Menschen dann zu befähigen, eigene Personal Brand aufzubauen, zu etablieren, nicht nur auf LinkedIn, auch auf anderen Bühnen, auch innerhalb des Unternehmens, auch innerhalb anderer Regionen zum Beispiel. Das ist spannend.

Marina: Aber was, wenn diese Kurifäen dann irgendwann gehen?

Tomas: Natürlich. ist ja selten der Fall. Ist ja selten der Fall. Also sie werden nicht gehen nur weil du 2,50 woanders mehr verdienst, denn sie reden ja seit Jahren darüber, wie cool es ist bei ihrem Unternehmen zu arbeiten. Und sie sprechen über ihr Unternehmen, weil das Unternehmen die Produkte und die Services gut gefallen. Und weil es ein Zeichen von der gesunden Unternehmenskultur ist. Also natürlich können die auch gehen. Zum Beispiel in Rente. Aber... Und auch die Rente kommt ja immer später, wie wir gelernt haben dieses Jahr.

Marina: Mhm.

Marina: vorher nicht. Mhm.

Tomas: Aber die Wahrscheinlichkeit, sie andersrum, ich finde die Wahrscheinlichkeit, dass sie Nein, wenn du das nicht anbietest, wenn du das deinen Menschen, deinen Mitarbeitenden verwehrst und sagst du hältst bitte die Klappe über deinen Job, bist nicht auf Social Media aktiv und sie befähigen dich nicht, dann ist das vielleicht ein Grund dafür, warum andere sehr etablierte High Performer woanders hingehen würden, wo sie diese Chancen

Marina: Mmh.

Marina: Guter Punkt.

Tomas: Heißt nicht, dass jeder High Performer gleichzeitig auch Corporate Influencer sein muss und umgekehrt. Aber das Mindset ist ein ähnliches. Dass die Leute das meiste ihrer Karriere rausholen wollen und dann Marina auch anlesend, was du gesagt hast, hinterlassen wollen, etwas teilen wollen.

Marina: Ich glaube, jetzt gerade kommt ja auch so eine Riesenernüchterungswelle. Also sehr viele Menschen sehen einfach, oh mein Job ist halt nicht mehr so sicher wie früher. Als ich 2015 selbstständig wurde, ich total oft diesen Spruch gehört mit, oh ist das nicht unsicher und da, da. Und ich dachte mir schon damals, was soll daran unsicher sein? Ich habe mehrere Standbeine, habe mehrere Kunden. Wenn einer wegbricht, ärgere ich mich trotzdem. Aber okay. Du hast quasi genau einen Standbein, hast einen Arbeitgeber und ich sehe das immer und immer wieder, teilweise auch mit Vorständen, mit denen wir zusammenarbeiten. Die sagen so, ich bin hier bei diesem Unternehmen jetzt nicht mehr aktiv, ich suche einen neuen Job. Und das ist kein Selbstläufer. Also das ist gerade wirklich nicht leicht, da

Tomas: Mhm.

Marina: eine neue, gute Rolle zu finden. Und Menschen merken einfach, es ist nicht mehr so sicher wie früher. Das heißt, ich muss mich auch irgendwie meine Employability kümmern. Natürlich durch Weiterbildung, Netzwerk, aber ja auch durch meine eigene Sichtbarkeit, durch meine Personal Brand. Und dementsprechend glaube ich, wird das weiter zunehmen, dass auch Angestellte sagen, boah, das ist wichtig für mich, weil wer weiß, wie lange ich hier in dem Unternehmen überhaupt sein darf und dann kommt vielleicht die nächste Transformationswelle und dann ist meine Nase hier in dem Unternehmen einfach nicht mehr gebraucht und dann möchte ich halt nicht komplett unsichtbar sein im Markt und nicht komplett von vorne bewerben müssen.

Tomas: Das ist ein sehr guter Punkt. wir haben es ja auch bei einigen Menschen zwei Aspekte. Auf der einen Seite haben sich jetzt viele, gerade auch im letzten Jahr dazu entschlossen, sich doch wieder anstellen zu lassen, weil es ja sicherer ist in Anführungszeiten, in Zeiten wie diesen. Und Nummer zwei, wenn ich sichtbarer bin, dann kann es dazu führen, dass ich mehr Anfragen bekomme. Hab also mehr Auswahl.

Marina: Mhm.

Tomas: Auf der anderen Seite muss es nicht zwingend dazu führen, dass ich dann auch den Job bekomme, den ich haben möchte. Und Marina, erinnerst dich, wir haben ein paar gemeinsame Bekannte, die haben durch Transformationsgeschichten ohne eigenes Verschulden ihren Job verloren im letzten anderthalb Jahren und nicht schnell jemanden gefunden, einen neuen gefunden, obwohl die zigtausend Menschen in ihrem Netzwerk hatten, auf ihrem LinkedIn-Netzwerk. Also sprich, die Qualität des wirklich guten, persönlichen Netzwerkes ist immer noch viel, viel wichtiger als 20.000 Forderungen auf LinkedIn.

Marina: Mhm.

Marina: Du absolut und ich meine bei Personal Brand auch nicht nur die reine Sichtbarkeit und die Anzahl der Follower, Personal Branding zählt für mich zu, Netzwerken zählen für mich zu Personal Branding dazu. Also Sichtbarkeit in den richtigen Netzwerken, Beziehung zu den richtigen Personen, bin ich absolut bei dir. Und das ist ja wie mit, du hattest doch einen schönen Podcast Interview mit Christian Busch zum Thema Serendipity. Du musst dem Glück halt schon auf die Sprünge helfen. Natürlich heißt Sichtbarkeit nicht, dass du automatisch den nächsten Traumjob sofort bekommst, aber es erhöht die Chancen, dass die richtigen Menschen auf dich aufmerksam werden.

Tomas: Ja, und da spricht so noch ein Aspekt an, den ich mir auf jeden Fall für Corporate Influencer wünschen würde und Marina vielleicht auch für Personal Brands seine Meinung gleich gefragt, nämlich eben nicht nur an LinkedIn zu denken. Das ist sicherlich ein guter Einstieg und es hilft mir, allein das Profil zwingt mich schon dazu, meine Personal Brand mal zu definieren. Sie Gruppe Themen, Botschaften, Stärken und so weiter. Wenn ich jetzt regelmäßig Kommentare und Beiträge schreibe, hilft mir das auch und zwingt mich das auch, meine Ideen so zu kommunizieren, so zusammenzufassen, dass sie kommunikationsfähig ist, dass sie irgendwo landen und verstanden werden. Das alles hilft mir auf LinkedIn, ja safe, aber es hilft mir auch vor allen Dingen noch mehr in der persönlichen Kommunikation, in Meetings und Präsentationen, in Vorträgen, die ich gebe.

Marina: Mhm.

Tomas: Und das würde ich gerne nächstes Jahr auch noch, das habe ich letztes Jahr bestimmt auch schon gesagt, noch verstärkter sehen, dass wir nicht nur an Social Media denken, wenn es hier souveräne Kommunikation geht, wenn es hier Person Branding geht, sondern dass ich auch über LinkedIn hinaus gehe.

Marina: Damit rennst du bei mir auf offene Türen ein. Yes!

Tomas: Wie können wir dafür sorgen? Wie machst du das im Personal Branding?

Marina: dass die Leute sich nicht nur auf LinkedIn fokussieren, sondern auf andere Aspekte, in denen ich das offen anspreche. das Schöne als externer Berater ist ja, du bist sozusagen ein Hof nah im positiven Sinne. Und ein Hof nah darf ja im Grunde erstmal alles sagen. Ja, weil genau dafür wirst du ja eingekauft. So dementsprechend sage ich dann zum Beispiel, hey, wir sitzen hier seit zwei Stunden zusammen. Du hast in der Zeit nicht einmal gelächelt.

Tomas:

Marina: Wie ist das, wenn du jetzt ein Feedbackgespräch mit Mitarbeitenden führst? Wie ist das, wenn du intern in einer Townhall eine Rede hältst? Was macht deine Mimik? Weißt du das? Solche kleinen Aspekte spreche ich dann durchaus an. Oder auch zum Beispiel das Thema Kleidung. Du möchtest vielleicht als sehr innovativer Manager wahrgenommen werden, aber du kleidest dich sehr, sehr, sehr klassisch und traditionell. Unterstützt deine Kleidung, Message. Also so kleine Aspekte spreche ich dann durchaus auch an, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass ihre gesamte Wirkung natürlich nicht nur auf LinkedIn stattfindet, sondern über jeden Kanal, über den die Person wirkt. Und gerade in Zeiten von KI wird dieses, diese persönliche Das persönliche Auftreten noch wichtiger, weil wir auf LinkedIn können wir halt nicht mehr alles glauben, was wir sehen. Aber wenn wir eine Person face to face sehen, dann achten wir auf sehr viele Sachen wie deine Stimme, deine Kleidung, Körpersprache, Mimik, ob du auch mal lächelst. Die meisten Menschen merken ja nicht, dass sie wenig lächeln, nicht weil sie es nicht wollen, sondern meistens schauen wir in das Gesicht der anderen Person und wissen nicht, was unser Gesicht dabei macht. Und dann gucken wir angestrengt und lächeln nicht und die andere Person denkt so.

Tomas: Ja, Arschloch.

Marina: Vielleicht mag sie mich nicht. ja, einfach zurückspiegeln, einfach immer und immer wieder den Menschen sagen, hey, fällt dir Folgendes auf? Darf ich dir Folgendes mal zurückspiegeln? Das kann man ja im Corporate Influencing genauso machen, da vielleicht nicht immer vor einer Gruppe. Muss man ja immer ein bisschen aufpassen. Aber die Leute dann am Ende irgendwie einmal zur Seite nehmen und sagen, hey, mir ist Folgendes aufgefallen. Gerade Du bist ja nächste Woche in dem und Podcast eingeladen. Merkst du eigentlich, dass deine Stimme XYZ? Mit solchen Aspekten, finde ich, kriegt man dann die Leute. Und die meisten finden es ja auch sehr spannend, mehr über sich zu erfahren. Die meisten Menschen wollen ja auch irgendwie besser werden, wollen ja an sich arbeiten. Sie wissen es nur ganz, ganz oft nicht, weil wir das auch nie lernen. Also jeder denkt, na ja, jeder spricht ja irgendwie. Jeder hat ja eine Mimik. So passt schon. Aber dass es ein Instrument ist, dass man erlernen kann, wie Klavier spielen, das wissen eben die wenigsten und das finde ich unfassbar spannend, den Menschen auch nochmal mitzugeben.

Tomas: Ich glaube tatsächlich nicht Marina würde ich dir widersprechen, dass die meisten Leute das machen wollen, sich da weiterentwickeln wollen, dass sich das wichtig genug ist. Es ist so spannend, aber die meisten unserer Hörer schon. Die finden das spannend, deswegen hören sie vermutlich auch diesen Podcast. Und für genau diese Menschen, die sich da nicht nur weiterbilden wollen, sondern die sich auch weiterentwickeln wollen mit ihrer Personal Brand, haben wir fürs nächste Jahr etwas geplant, was wir hiermit schon mal bisschen antisern können, denke ich, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Das wird eine Art

Marina: Das ist doch so spannend.

Marina: Mhm.

Tomas: Es wird ein persönliches Treffen werden mit einer kleinen feinen Gruppe, wo es genau darum geht, die Verbindung zu schaffen zwischen virtuelle und analoger Personal Brand persönliches Auftreten. Wie wirke ich, wie schaffe ich es, meine Personal Brand zu etablieren, sowohl auf Social Media als auch im persönlichen Gespräch.

Marina: Yes.

Tomas: Und das werden wir machen, vermutlich im Frühjahr, vermutlich hier im Raum Frankfurt. Näheres steht noch, ist noch in Planung. Wenn du auch, lieber Hörer, dich dafür interessiert, dann schreib uns eine Nachricht, entweder auf LinkedIn oder an hallo-at-schaffensgeist.com und dann setzen wir dich auf die Warteliste und sobald wir was genaueres wissen, geben wir dir Bescheid. Es wird auf jeden Fall ein richtig geiler, kleiner Event sein, von dem du vermutlich nichts über LinkedIn lesen wirst. Anschluss. Wird ein bisschen...

Marina: Nope.

Tomas: Exklusiver könnte man sagen.

Marina: Ja, also es ist wirklich ein sehr intensiver Lernraum und Austauschraum, an seiner eigenen Präsenz, an seiner eigenen Wirkung zu arbeiten.

Tomas: Ja, hatte mal, nehme ich gerade dran, ich hatte mal eine Präsentationstraining zusammen mit Azubis von einer größeren Bank. Und die habe ich dann dazu genötigt, mehrere kleine Präsentationen zu erhalten, habe sie dabei aufgezeichnet. Das ist halt richtig hartes Training. Also wenn du nicht gewohnt bist, nicht mit deiner eigenen Stimme zu hören, sondern auch dich selber zu sehen, wie du auf einer kleinen Bühne auftrittst.

Marina: Mhm.

Tomas: Das erfordert doch einiges an Resilienz.

Marina: Das ist der Stoff, dem Albträume gemacht sind. Nein, aber wenn du es nicht gewohnt bist und sagen wir mal so, gerade wenn du eine ganz anderes Bild im Kopf hattest von dir auf einer Bühne oder in einem Vortrag und dann kriegst du das gespiegelt und dann ist es meilenweit entfernt von dem, wie du denkst, wie es wirkte. Ja, ich spreche aus Erfahrung.

Tomas: Also so würde ich nicht sagen, oder? Nein.

Tomas: Ja.

Marina: dann tut es erstmal weh. Aber je mehr es weh tut, umso steiler dann die Lernkurve. Weil dann weißt du ja, wo du überall ansetzen kannst.

Tomas: Richtig. Richtig, und dann suchst du dir bitte nur eine Sache raus, die du nächsten Mal anders machst und ach, das ist diese eine Sache. Ich hab die ganze Zeit lang mal gemacht.

Marina: Also so geschnalzt.

Tomas: Ja, also mein Problem war nicht die Ls oder Mms. Ich hatte... Das habe ich mit dem Andreas Höntgerad mal gemacht, liebe Grüße gehen raus. Hab mich auch aufzeichnen lassen und dann habe ich ganz oft an verschiedenen Stellen, gerade so gleich beim Satz anfangen, Geräusche gemacht. Fand ich...

Marina: Hm, ich glaube, ich erinnere mich sogar daran. Ich glaube, das hast du früher wirklich gemacht.

Tomas: Ist es besser geworden?

Marina: Also mir fällt es überhaupt nicht mehr auf, dass du das machen würdest. Ich glaube, das hast du aber abgelegt. Du bist da rausgewachsen.

Tomas: Sehr gut.

Tomas: Gutes Zeichen, gutes Zeichen. Ja, und ich persönlich möchte auch gerne für nächstes Jahr bisschen an meiner Bühnenpräsenz arbeiten, auf allen Dingen an meiner Stimme, an meiner Atmo auch noch weiter arbeiten. Nicht nur für den Podcast, sondern auch für Trainings, für Workshops, denn da stelle ich auch immer wieder mal fest, da komme ich doch hier und da außer Atem und da würde ich auch gerne noch meine Stimme noch besser einsetzen können und die besser zu trainieren. Das wäre für mich so ein Ziel für nächstes Jahr, worauf ich arbeiten möchte.

Marina: For the record, ich mag deine Bühnenpräsenz. Deine Bühnenpräsenz ist ganz oft für mich ein Ansporn, besser zu werden. Also ich finde, du machst das schon sehr, gut.

Tomas: Vielen Dank. Vielen Dank. Trotzdem kann man auch so anarbeiten. Woran möchtest du denn gearbeitet, Marina? Mal ganz persönlich. Was ist dein To Do, To Learn, To Discover 2026?

Marina: Natürlich.

Marina: Also ich bin ein großer Fan davon, sich immer tiefer in Sachen reinzuarbeiten. Und mich interessiert ja das Thema Stimme, Körpersprache, auch Bühnenpräsenz schon seit langem. Ich finde beim Thema Bühnenpräsenz habe ich in diesem Jahr echt nochmal dank tollen Menschen und toller Unterstützung wirklich nochmal einen Sprung gemacht. Dankeschön. Also das ist sehr cool. Also da auch das Thema nochmal.

Tomas: Kann ich bestätigen.

Marina: sich trauen, der Bühne etwas mehr Persönlichkeit und persönlich ihre Geschichten zu teilen. Das fällt mir tendenziell eher schwer, weil ich immer sehr stark auf dieser Experten-Schiene bin. Und das war schön. Nächstes Jahr kommt ja noch mal eine ganz andere Challenge mit TEDx. Ich werde im April ein TEDx-Talk halten und werde mich darauf auch intensiv vorbereiten dürfen. Also das wird mich auf jeden Fall weiter begleiten. Und ansonsten, ich merke schon im Alltag, dass es mir noch oft an Kreativität fehlt, beziehungsweise das hatten wir, glaube ich, Anfang des Jahres ganz intensiv besprochen als Unternehmer. Ich weiß. Beziehung als Marina, nicht als gar nicht als Unternehmer, als Marina. So. Es ist ganz oft so, dass ich mir denke, okay, wenn ich jetzt was Neues anfange oder mache oder tue, dann muss es ja sofort Mehrwert stiften für die Kunden, dann muss es ja irgendwie wertvoll sein, es muss auch Geld reinbringen und so weiter. Und das sind alles solche schon Aber Aber Aber Aber, die die eigene Kreativität auch ein bisschen hemmen können. Und ich merke, dass es schon noch Bereiche gibt, Keine Ahnung, zum Beispiel etwas nicht fachliches Schreiben zum Beispiel, wo ich schon merke, da schlummert noch so viel Kreativität und irgendwie so viel Lust, das einfach mal noch weiter zu vertiefen, ohne den Anspruch zu haben, dass das jetzt schon irgendwie wertvoll für irgendjemanden ist. Also einfach nur aus Spaß an der Sache.

Tomas: Mhm.

Marina: Ja, let's see. Also auch Theater, Schauspiel, Stand-Up-Comedy. In solche Geschichten möchte ich einfach mal reinschnuppern oder auch in das Thema Tanz. Ich war jetzt vor kurzem auf einer Tanzgala, wo ganz, ganz viele verschiedene Gruppen aufgetreten sind. Da gab es zum eine Hip-Hop-Gruppe. Das war geil. Das so geil, ja?

Tomas: Du hast ja noch gesagt, du bist müde, von der Reise zurückgekommen oder sowas und kann dich das nicht skippen.

Marina: Das genau richtig. Das war von einem Business Trip und das war dann direkt vom Flughafen quasi hin zu dieser Tanzgala, die, by the way, vier Stunden dauerte. Aber es war so kurzweilig, weil das waren insgesamt, glaube ich, 20 Gruppen. Von ganz klein, war so Vicky und die starken Wikinger. Und die starken Männer, danke, bis hin zu wirklich Profis, die schon seit Jahren tanzen, einfach so...

Tomas: starken Männer, Vicky und die starken Männer.

Marina: das machen, wo ich auch wieder dachte, das muss ich auch mal ausprobieren. Ich habe ja drei, vier Jahre lang Standard- und Dateintanz gemacht, zum Halt dich fest, bis zum Goldenen Tanzsportabzeichen. Und da schlürmert noch was.

Tomas: Kann ich jetzt vielleicht einschätzen, ist Gold das zweite oder das letzte?

Marina: Es gibt Bronze, Silber, Gold und dann gibt es noch Diamant. Und dann gibt es wahrscheinlich auch noch irgendwas, keine Ahnung. Aber da schlummert noch was.

Tomas: Also ein bisschen wie ein schwarzer Gürtel. Wie ein schwarzer Gürtel, so bisschen im Tanzen.

Marina: Das weiß ich nicht, ob man das vergleichen kann. Ich war nicht krass im Tanzen, es war Hobbytanzen. Aber da schlummert schon noch was in mir. Von daher, ich werde mir jetzt mal überlegen, wo ich noch mal reinschnuppern werde. Es wird nicht nur fachlicher Natur sein.

Tomas: Okay, ja du warst krass im Tanzen, alles klar.

Tomas: Das ist cool. Da freue ich mich sehr drauf. Ich finde es auch so lustig, dass er ganz gut will auf der einen Seite. Was ich an dir total schätze ist dieser Fokus. Was bringt was? Was bringt mehr Leistung? Was bringt mehr Umsatz? bringt mehr Effizienz? Fokus, Fokus, Fokus. Und wenn du sagst, mir fehlt so bisschen die kreative Spur und ich lasse mich viel leichter ablenken, ich fälle viel leichter ins Kreative tatsächlich. Und ich würde dir manchmal wünschen, ich hätte deine Disziplin. Bei manchen Dingen.

Marina: Mhm.

Marina: Ja, super, dann können wir uns gegenseitig bisschen dahintreten. Ja, das ist schön.

Tomas: Challengen, Lass uns doch nächstes Jahr auch mal was zu machen, Marina, nicht nur Podcast. Ist doch ganz nett.

Marina: Ja, so Stand-Up-Comedy oder so. I mean it will suck. Es wird so schlecht sein, aber egal. Einfach mal machen, einfach aus Freude an der Sache.

Tomas: Das definitiv.

Tomas: Einfach mal machen. Und falls es nicht ganz katastrophal ist, dann werden wir auch in diesem Podcast vielleicht mal darüber berichten. Ach komm, wir machen so oder so, egal wie katastrophal es wird. Falls auch du dieses Debakel nicht herpassen möchtest, dann lass uns jetzt gerne ein Abo da, dann hast du nämlich keine weiteren Folgen von der LinkedIn-Lounge. Es hat ja machen für sowas mal einen eigenen Podcast. mal schauen wir mal.

Marina: Hm?

Tomas: Gut, Marina, haben wir noch irgendwas vergessen, was Trends angeht an Personal Branding Ausblick 2026?

Marina: Bestimmt. Aber ist jetzt auch gut.

Tomas: Prima, dann klären wir das in nächsten Episode. In diesem Sinne, Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Alles, alles Gute. Viel Spaß weiterhin auf LinkedIn. Bleibt uns gewogen. Bis dann. Ciao, ciao.

Marina: Mhm.

Marina: Adieu, danke fürs Zuhören.

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