#208 Corporate Influencing beginnt mit Community mit Isabelle Schütz
Shownotes
Isabelle Schütz verantwortet eines der erfolgreichsten Corporate-Influencer-Programme Deutschlands. In dieser Folge erzählt sie, wie die Allianz aus einer kleinen Pilotgruppe eine lebendige Community mit rund 200 aktiven Ambassadors entwickelt hat – und was dabei wirklich den Unterschied macht.
Wir sprechen über den Start 2021, die Rolle des Managements, den Aufbau einer starken Community und die drei Säulen ihres Programms: Community, Vielfalt und Authentizität. Isabelle zeigt offen, welche Fehler sich vermeiden lassen, warum Empowerment so entscheidend ist und wie Storytelling Mitarbeitende zu glaubwürdigen Stimmen der Marke macht.
Dazu gibt es konkrete Einblicke in Recruiting-Posts, interne Dynamiken, die Bedeutung von Feedback und ihre persönliche LinkedIn-Routine. Ein Gespräch für alle, die ein CI-Programm starten, verbessern oder skalieren wollen.
**Über Isabelle Schütz ** Isi ist eine engagierte Community Managerin, die in den letzten zehn Jahren mehrere Communities erfolgreich aufgebaut und betreut hat. Derzeit ist sie bei der Allianz für vier Communities verantwortlich, darunter das Corporate Influencer-Programm namens „Allianz Ambassadors“. Sie kommunizieren auf LinkedIn unter dem gleichnamigen Hashtag. Dieses Programm, dessen Idee im Jahr 2021 geboren wurde, hat sich inzwischen in der DACH-Region der Allianz fest etabliert. Dabei steht – wie auch sonst bei Isi – die Community im Mittelpunkt.
**Über die LinkedIn Lounge *Wir sind Marina Zayats und Tomas Herzberger. Gemeinsam sind wir die Gründerin von Schaffensgeist, der ersten strategischen Beratung für digitale Souveränität. Wir helfen Unternehmen, ihren digitalen Außenauftritt gekonnt zu steuern und als Marke sichtbar zu werden. Vorstände, Manager und Vertriebsteams befähigen wir dazu, ihre Identität in Social Media aufzubauen und für die Ziele des Unternehmens einzusetzen.
**Erwähnte Podcast-Folgen: **#194 Community beginnt, wo die Tür zugeht - mit Tanja Laub
**Links zu unseren Projekten: ** LinkedIn Society – die Community für deinen souveränen Auftritt auf LinkedIn Wissen, Austausch und Sparring für alle, die LinkedIn gezielt und zeitsparend nutzen möchten. https://gude.linkedin-society.de/
Test: Bereit für ein erfolgreiches Corporate-Influencer-Programm? 14 Fragen, persönlicher Bericht. https://cip-check.scoreapp.com/
Test: Wie stark ist Ihre CEO-Brand? Der CEO Impact Index – schnelle Standortbestimmung mit klaren Hinweisen. https://ceo-impact-index.scoreapp.com/
Transkript anzeigen
Speaker 2: Gute, gute und herzlich willkommen zu LinkedIn Lounge, dein Podcast für mehr Spaß und mehr Erfolg auf LinkedIn. Heute aus Frankfurt und aus einer ganz besonderen Location. Wenn du diesen Podcast jetzt gerade auf YouTube siehst, hörst, dann kannst du feststellen, dass wir eben uns hier nicht virtuell getroffen haben, sondern im richtigen Leben. Wir sind hier mitten in Frankfurt, Herzen von Europa, im Herzen der Stadt, in der Ever Lounge von Everlance und liebe Grüße gehen raus an den Geschäftsführer Martin Philipp sowie an Tobias Eichel-Pasch und Kevin Gründling, die uns hier heute die Podcastaufnahme in ihrem Studio erlauben. Auf jeden Fall auch gerne den Podcast von Kevin, nämlich Kevin allein im Marketing anhören, auch da sehr, sehr lustige, schöne Folgen mit Marketing-Experten aus aller Herren Länder zu hören. Soweit und warum sind wir heute hier? Ich habe nämlich einen ganz besonderen Gast heute aus München einfliegen lassen und es ist mir eine sehr, Eine Freude, eine Ehre. Bin ein bisschen aufgeregt, dass ich heute mit der Izzi Schütz sprechen darf. Izzi, grüß dich. Danke dir, danke für die Einladung, ich freue mich. sehr sehr gerne. Wer die Isi noch nicht kennt, shame on you. Nein, weil Isi ist Community Managerin und gleichzeitig, das hört sie nicht so gerne, aber Koordinatorin des Corporate Influencer Programms bei der Allianz. Und das schon seit geraumer Zeit. Und ich darf das von außen heraus sagen, sie macht das richtig, richtig gut. Und deswegen freue ich mich hier schon seit Monaten darauf, dich jetzt endlich fürs Mikrofon zu zu bekommen.
Speaker 1: Dankeschön. Gott, super Einstieg. Mach mal weiter. Wie bist du denn zu dem ganzen Thema Corporate Influencer gekommen? Wurdest du eingestellt als Community Managerin? Ja, und zwar machen wir ein bisschen Storytelling. Das war im Jahr 2021. Ich bin ja schon seit acht Jahren bei der Allianz, bin dort auch Community-Managerin und habe schon verschiedene Communities hochgezogen. Und 2021 kam dann quasi die Idee für das erste Corporate Influencer Programm der Allianz. Davon habe ich gehört bei verschiedenen Messen, Konferenzen und ich bin ja eh in meiner Rolle in verschiedenen Kommunikationsbereichen tätig. Und da war das immer mal ein Begriff. Und als meine Werkstudentin dann ihre Masterarbeit über das Thema geschrieben hat, war das Grund genug, dass wir gesagt haben, wir schauen uns das mal genauer an. Das finde ich spannend. haben neulich auch mit Tanja Laub über Community-Management gesprochen. Link zu der Folge gibt es in den Show Notes. Unbedingt anhören. Du hast aber schon vorher andere Communities auch bei der Allianz verantwortet, betreut. Was war das?
Speaker 1: Das sind Crowdsourcing-Communities. Also wir entwickeln gemeinsam mit verschiedenen Zielgruppen neue Versicherungsprodukte oder holen auch Feedback ein zu bestehenden Produkten. genau, da verdreue ich drei unterschiedliche Plattformen, die alle das gleiche Ziel haben, Produkte zu entwickeln, die letztendlich den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Und das macht auch macht auch sehr viel Spaß, muss ich sagen. Ich glaube, dass Community-Menschen ein ganz großer Trend für 2026 sollte es auf jeden Fall werden. Was? Ja, in unserem LinkedIn. Ich glaube schon. Wie ist dann das Thema Corporate Influencer entstanden? War das dein Impuls oder wurdest du damit beauftragt? Wer hat damit angefangen? ist jetzt. Es wird Zeit, definitiv, ja.
Speaker 1: Ich würde sagen, war mein Impuls im Zuge von den ganzen Events und Veranstaltungen, wo ich halt davon schon gehört habe. Und da haben wir mal aus Spaß uns hingesetzt und haben gesagt, lass uns doch mal so eine Potenzialanalyse machen. Lass uns mal auf LinkedIn schauen, wer ist denn schon von der Allianz auf LinkedIn aktiv und schreibt proaktiv Beiträge. Und das war schon eine beachtliche Zahl, eine Zahl an Allianzmitarbeiter, die freiwillig über das Unternehmen geschrieben haben. Wurden die vorher schon geschult von der Allianz oder war das wirklich so ein, machen die halt? Das haben die einfach gemacht. Und da wurde uns klar, so hey, wir kennen die Menschen gar nicht. Warum? Finden wir die Menschen nicht? Lernen sie kennen und bilden sie darin aus, dass sie noch besser werden mit dem, was sie schon machen, auf LinkedIn zu kommunizieren. Und da natürlich naheliegend ein Coupled Influencer Programm. Und wenn wir uns jetzt diesen Weg nochmal zurückgehen, war das dann auch sehr, sehr... Ich kenne die Allianz nicht, aber ich kenne mir vorher sehr, sehr großes Unternehmen, vermutlich mit ein bisschen Bürokratie hier und da und relativ fixen Kommunikationssträngen. War das einfach, das zu starten oder wurden euch die Türen aufgemacht oder mussten ihr sich auftreten? Ich würde was dazwischen sagen. Wenn man eine Idee hat in einem Großunternehmen generell, dann muss man das einfach gut ausarbeiten. Man braucht ein Konzept, man braucht eine Strategie. Man sollte sich relevante Stakeholder mit ins Boot holen und auch wichtige Schnittstellen darüber informieren. Ohne Freigaben gibt es dann natürlich nicht. Aber man muss sich die Zeit nehmen, Schritt für Schritt sich vorarbeiten, wenn es dann wirklich gut werden soll.
Speaker 1: und wie bei uns dann quasi in einer Pilotphase endet bzw. gestartet hat. Wer waren denn diese Schnittstellen und Stakeholder, die ihr mit ins Boot genommen habt? Das waren alle Fachabteilungen, die irgendwas mit dem Thema Corporate Influencing zu tun haben. Das war Employer Branding, war auch Unternehmenskommunikation, das war Recruiting, auch Datenschutz Unrechtliches, aber auch Betriebsrat. Also wir haben sehr, sehr viele Termine wahrgenommen, wo wir Menschen über das Thema informiert haben, weil damals 2021 wussten... noch nicht viele was sind Corporate Influencer. Warum brauchen wir sie und wie kann man das umsetzen? Wie war denn dein Pitch, wenn ich fragen darf? Also für alle anderen Hörerinnen und Hörer da draußen, auch sagen, ja, ich werde das auch anschieben. Wie pitcht ihr das Thema von Leuten, die gar nicht wissen, worum es da geht und was die Vorteile sind?
Speaker 1: Also ich weiß, dass ich immer sehr aufgeregt war, aber letztendlich war das ein ganz normaler Termin, wo wir eine, ja, wir haben es ja nicht gepitcht, wir haben erstmal informiert und haben vorgefühlt, wie ist denn da generell die Stimmung zu dem Thema, ist man da bereit zu unterstützen, ist das ein Thema, wo man auch den Sinn und Zweck dahinter sieht, so dass man ja quasi offene Türen einläuft letztendlich und nicht nachträglich nacharbeiten muss, sollte man sich unbedingt vorab die Zeit nehmen, aufzuklären und wenn irgendwie Unsicherheiten aufgetreten sind, dann konnte man das im Zuge einer guten Kommunikation, einer transparenten Kommunikation auch abfangen. Ganz wichtig, weil du willst nicht ein laufendes Programm haben und irgendwann schmeißt dir einer so einen Stock quasi in die Speichen und du musst wieder von vorn anfangen und unterbrechen. Das wäre ganz, ganz schlimm. Dann hattet ihr alle Stakehold abgeholt, Management war an Bord. Wie seid ihr denn vorgegangen? Wie seid ihr gestartet? Du hast gesagt Pilotphase. Dann ging es los. Also grundsätzlich würde ich allen anderen erstmal empfehlen, man braucht ein Kernteam. Personen, die engagiert dahinter stehen, die begeistert sind und Lust haben, dieses Programm voranzutreiben. Ein Easy. Ja, und noch ein Team dahinter. Zwei Easys. Quasi. Und die Theresa damals. Ja, haben uns die Freigaben abgeholt und sind an die Pilotphase gestartet, was natürlich großartig ist. Eine Pilotphase ist einfach prädestiniert dafür, dass man Fehler macht. daraus lernt und das Konzept, was man anfangs ausgemalt hat, dann nochmal nachschärfen kann. Und wir sind die Poulotphase gestartet damals mit 20 bis 30 Mitarbeitenden, KollegInnen der Allianz. Und das ist auch eine Zahl, die ich empfehlen würde. Das reicht komplett. 10 bis 20 reicht aus, cool zu starten mit dem Thema und sich einfach mal auszutesten. Und auch man hat sich ja vor Gedanken gemacht, wie schult man die
Speaker 1: die Kollegen und wie bringt man die quasi in das Thema rein und on board? Ganz kurz, waren also diese 2030 waren auch schon die, aktiv waren auf LinkedIn vorher? Ja, das waren quasi die Leute, die wir auch von vorher gefunden haben, die schon aktiv waren, wo wir gesagt haben, habt ihr nicht Lust, Teil dieses Programms zu sein und wir machen euch noch ein bisschen besser darin und entwickeln euch noch weiter in eurem Personal Branding auf LinkedIn und in der Kommunikation über das Unternehmen. War das leicht Sie zu überzeugen, zu begeistern dafür? Haben die verstanden, jetzt sie da auch quasi im Auftrag oder zumindest mit dem mit dem Goodwill des Unternehmens auch noch aktiver sein können, sollen, dürfen? Es war erstmal einfach Interesse zu schüren. Die Leute kamen dann erstmal zu unserem Kick-Off-Termin und im Kick-Off-Termin, dann fing es dann an, dass wir den Leuten mehr darüber erzählt haben. Genau und die Leute gingen dann meistens motiviert und begeistert dabei heraus. Genau, aber unter anderem auch, weil wir hatten auch Gesichter aus dem Vorstand dabei, wirklich Personen aus dem oberen Führungslevel, die
Speaker 2: habe sie vorgeschaltet vor dem Programm.
Speaker 1: quasi unsere Sponsoren waren und ganz klar gesagt haben, das Programm ist gewollt, wir unterstützen das und das wäre super, wenn ihr Teil davon seid. Das hast du mir gerade im Vorgespräch schon erzählt und das ist so so wichtig, finde ich. Man kann es gar nicht mehr Heck nennen. Nicht nur die Duldung des Management zu haben, Vorstandes, sondern eben auch die proaktive Fürsprache, sowohl dann eben beim Kick-off-Termin, aber allerdings auch öffentlich auf LinkedIn. Dass ab und zu mein Beitrag geliked, kommentiert wird, das bringt meiner Erfahrung auch wirklich Motivation für mehrere Wochen. Es ist ein enormer Impact, wirklich. Also kann ich nur so unterstützen. Wie ging es dann weiter? Was war dann wirklich wichtig in der weiteren Entwicklung und Ausbau? Wenn ich noch einen Schritt zurückgehen darf, Bewerbungsphase, wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Anmeldephase zu nennen. Das heißt, die Leute melden sich über einen Anmeldebogen bei uns, wo wir herausfinden, was sind denn die potenziellen Schwerpunktthemen, haben sie überhaupt ein Linked-in-Profil. Generell tasten wir dort die Social Media-Affinität ein bisschen ab und auch der Hinweis, dass das mit der Führungskraft abgeklärt sein sollte.
Speaker 2: Das mussten dann aber die Teilnehmer dann selber machen mit ihrer Führungskraft. Genau, das war alles noch vor dem Kick-off-Termin. Dann war der Kick-off-Termin. Wir haben die Leute darüber aufgeklärt, was wir vorhaben und wir haben auch die verschiedenen Erwartungshaltungen abgeklopft. Find ich absolut essenziell, weil es auch mal vorkommen kann, dass jemand danach sagt, ist nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe, absolut in Ordnung, dafür ist der Termin da. Und wer danach gesagt hat, so, hey, ich hab richtig Lust, da jetzt mitzumachen, der ist bei uns in einen Schulungskreislauf gekommen. Kannst du sagen, was ihr gesagt habt, was die Erwartungen waren? Eine unserer Erwartungen oder unsere Hinweise war, dass das ein dauerhaftes Projekt ist. Also kein zeitbegrenztes Projekt, wo man nicht kurz die Ausbildung mitmacht und dann wieder tschüss sagt. Ich kurze Weiterbildung nach dem Motto einmal gemacht, Seminar besucht und dann war es das.
Speaker 1: Genau, sondern wir haben von Anfang an gesagt, wenn du den Schulungskreislauf durchlaufen hast, wirst du Teil einer Community, einer großartigen Community, unserer Allianz-Ambassadors und bist dann dauerhaft aktiv. Natürlich ist absolut nachvollziehbar, wenn jemand mal sich Prioritäten verschiebe im Arbeitsalltag und man mal weniger kommuniziert, haben wir absolutes Verständnis dafür. Wir sind da wirklich ganz transparent in der Kommunikation. Aber der Wunsch ist schon, dass wir dauerhaft zusammenarbeiten, zusammenwachsen und uns auch weiterentwickeln. Hattet ihr auch feste Vorgaben gemacht, was Zeit angeht, was Postingfrequenz und so weiter angeht?
Speaker 1: Ganz grob, aber eher nein. Ich frag deswegen, wir haben uns ja auch, du warst ja netterweise schon zweimal bei unserem Barcamp auch dabei und das ist natürlich auch mal ein wildes Thema gewesen, wie das reportet, wie eng ist da die Betreuung, wie groß ist die Verpflichtung von den Corporate-Inflanzern und eben auch festgestellt, es gibt Unternehmen, nehmen die richtig hart an der Kantarre, da musst du einmal in der Woche posten und andere ist mehr ein bisschen entspannter, ein bisschen free flow, da wirst du geschult, ob du was draus machst, ist alle hingestellt. Also ich glaube, so ein Mittelweg ist der perfekte, weil sobald man Vorgaben macht, entsteht ein Druck und aufgrund dessen können dann auch Beiträge entstehen, die dann meines Erachtens nicht mehr authentisch sind. Deswegen verfolgen wir meistens der Devise, dass die Leute dann schreiben sollen, wenn sie sich damit wohlfühlen, wenn sie die Zeit haben. Aber das hat auch was mit einem Erwartungsmanagement zu tun, dass man sagt, hey, Empfehlung von uns. Blockt euch einen Zeit-Slot im Kalender, Beiträge fortzubereiten und zu schreiben. guter Hinweis, denn es sind immer dieselben zwei, in Anführungszeichen, Fehler, dieselben zwei bottlenecks im Prinzip bei Corporate Influences. Einmal ist Zeit, das andere sind Themen. Und das ist immer erstaunlich, dass es doch dann immer wieder daran vermeidlich, in Anführungszeichen, scheitert, dass die Beiträge veröffentlicht werden. Und ich bin ganz bei dir, also ich sehe das auch nicht wirklich hilfreich an, wenn man sagt, du musst einmal in Woche auf jeden Fall posten und hier sind drei Themen, wähl dir eins aus und dann go. Sondern schreib über dich, über dein Wirkungsfeld, über deine Expertise, über deine Erlebnisse.
Speaker 1: Vor allem empfehlen wir auch, den Schreibprozess in drei Schritte zu unterteilen. Die Recherche, das Schreiben und das Veröffentlichen. Das natürlich jedem selber überlassen, wie er das umsetzt. Manche sind auch so geübt, die machen die Schreiben und veröffentlichen das direkt. Ich persönlich bin ein Typ, ich lasse den Text mal über Nacht liegen. ist dann auch viel authentischer.
Speaker 1: Ich schaue am nächsten Tag nochmal drauf und da fällt mir immer noch was auf, was ich irgendwie anpassen möchte. Und letztendlich geht dann dieser Prozess, wenn ich ihn unterteile, schneller, als wenn ich in einem Schwupps mache. Ich würde dich gleich noch mal zu deiner LinkedIn-Routine befragen. Erinnere mich da dran. Auf das Thema KI angeht und Frequenz und Zeitmanagement. Ihr habt euer Programm auf drei Säulen aufgebaut. Was sind das für Säulen? Genau. Wir haben quasi ein Fundament, wo ich sage, das ist wichtig, einen Corporate Influencer einerseits zum Laufen zu bringen, aber auch die Mitglieder aktiv zu halten. Und zwar Community, Diversity and Authenticity. Kannst auch gerne auf Deutsch machen. erst... Community bleiben wir bei Englisch. Und zwar ist es wichtig, dass man eine Gemeinschaft hat, eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt, austauscht, voneinander lernt. Dazu gehören auch Events digital und vor Ort, die wir auch regelmäßig so umsetzen und auch, dass man enge Beziehungen aufbaut zu den Community-Mitgliedern, sodass niemand quasi in der Anonymität verschwindet. Frau Fazitin, lass uns da kurz bisschen tiefer reingehen, weil wie gesagt, das interessiert mich super das Thema und du auch Spezialistin genau dafür. Was heißt das konkret? Eine Community kann man ja nicht schlecht künstlich hervorrufen und sagen, so wir sind jetzt eine tolle lebendige Community und wir helfen uns alle gegenseitig. Das muss ja entstehen. Man muss ja die Voraussetzungen dafür schaffen. Wie habt ihr das gemacht?
Speaker 1: Klassisches Community-Management, wenn man eine Community aufbaut. Man startet ja mit einer kleinen Masse von Menschen. Bei uns war das die Pilotphase. Da wäre meine Empfehlung, dass man direkt die Leute mit einbezieht und auch man fragt. Wobei einbezieht? Was dürfen die entscheiden? Zum Beispiel, in welcher Events braucht ihr, in welcher Frequenz wollen wir uns treffen? Das kann aber auch schon anfangen so, hey, wir brauchen ein Bild, was unsere Community darstellt. Welches Bild wollen wir wählen? Wie wollen wir heißen? Einfach die Leute von Anfang an mit einbeziehen und mitbestimmen lassen. Weil das sind letztendlich die Leute, die ja Teil der Community sind. Warum sollte man nicht gemeinschaftlich diese Community auch aufbauen? Das finde ich aber, dass viele Unternehmen schon fast einen radikalen Umbruch, dass es eben nicht so eine Top-Down-Geschichte ist nach dem Motto, hier sind unsere Seminare, unsere Sessions, pam pam pam pam pam, und du sitzt dann bitte sondern jeder ist dann auch mitverantwortlich für das Gelingen der gesamten Kohorte, des gesamten Programms. Und da kann ich auch gleich noch einen Tipp geben, was wir auch seit Anfang an verfolgen. Wir holen alle sechs Monate Feedback ein. Von den Teilnehmern? Von den Teilnehmern. Wir haben eine Feedback-Befragung, da können die Leute anonym mitmachen. Und da fragen wir nach den Wünschen und nach den Bedürfnissen. Denn nur so können wir ja wissen, wie wir als Community, als Kernteam noch besser werden können. Und es gibt immer noch Verbesserungsbedarf. Und genau so entsteht dann auch
Speaker 1: Ja, noch ein schönes Miteinander, weil jeder mitspricht und jeder auch ja quasi die Feedback-Kultur lebt. Hat sich das verändert zwischen den Kohorten? Sind die Ansprüche andere geworden der Teilnehmer? Pro Kohorte, wir wurden ja immer mehr. Wir sind ja jetzt knapp 200 Allianz-Investors. Das heißt schon eine größere Masse. Aber klar, da muss man auch den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Je größer die Community wird, desto mehr wurden auch Formate gewünscht, wo man in Kleingruppen oder auch im Einzelgespräch mal in den Austausch geht. Fällt dir so als ein leicht, dich dann darauf einzustellen und das Programm anzupassen, je nach den Anforderungen der Community? Ich finde das großartig. Also da kommen auch Ideen bei raus. Man denkt so, ja Wahnsinn, absolut richtig, können wir auf jeden Fall so umsetzen. Und ich bin da definitiv offen und das sollte man auch sein. Ansonsten kriegt man kein dynamisches Community-Management hin und die Gruppe, weiß nicht, ob sie dann wächst oder tendenziell dann eher schrumpft.
Speaker 2: Ich finde es spannend, du deine Aufgabe auffasst und wie du sie dann auch lebst. Und ich sehe da ganz, wie gesagt, ganz große Unterschiede zu anderen Unternehmen. Ich finde das eine sehr, sehr spannende Herangehensweise. Danke. Und ich glaube, und das erleben wir auch auf LinkedIn, wir leben es auch im Podcast immer wieder mal, dass viele Unternehmen auch genau damit Probleme haben. Ja, wir kriegen ein paar Leute in die Sichtbarkeit, die tun und machen auch, die sind auch mit Leidenschaft dabei, aber viele andere dann eben auch nicht. Und dann teilt sich die Gruppe so bisschen zwischen den Aktiven und den Inaktiven. Wir hatten das in unserer Folge über die Barcamps auch mal genannt als U-Boote und Schopferde. Link dazu auch nochmal gerne in den Show Notes. Und das Thema Community da als einfach die Betrachtungsweise schon mal zu ändern, die Perspektive zu ändern und damit auch deine Aufgabe. Schon sehr, sehr smart, glaube ich. Also bisher waren wir damit ganz erfolgreich. Deswegen würde ich sagen, es funktioniert bei uns. Wir schaffen es dadurch, die Community aktiv zu halten und auch mit einer aktiven Masse zu arbeiten und uns auch gegenseitig zu begeistern. Das macht schon Spaß. Also das lohnt sich da, mal mehr tiefer reinzuschauen ins Community-Management. Wer das bisher noch nicht gemacht hat. Gab es einen Punkt, wo du gesagt hast, krass, hier entsteht wirklich was? Es ist nicht nur LinkedIn-Beiträge, hier haben wir eine Veränderung in der Unternehmenskultur.
Speaker 1: Ja, den Moment hatte ich und bzw. viele Momente. Das war quasi eine Ansammlung an Erfahrung von der Pilotphase, weil wir einerseits gemerkt haben, dass die Begeisterung intern da war für dieses Programm und auch das Interesse für andere KollegInnen, Teil davon zu werden. Aber auch extern, dass wir angesprochen wurden, dass Leute dann auf uns zukamen und sagen, wusste ich gar nicht, dass die Allianz das und das macht. Wir sind ein Großunternehmen. Und wir, die großen Mauern, das Versicherungsunternehmen und viele wissen nicht, was dahinter passiert. Und genau dafür sind wir da jetzt die Menschen zu finden und auszubilden, dass sie Einblicke in das Unternehmen geben. Aber was ich auch spannend fand, authentische Kommunikation die Marke Allianz persönlicher und greifbarer macht. durch die persönlichen Geschichten auf LinkedIn, dass wir, wie ich gerade schon gesagt habe, die Gesichter der Allianz finden. kann es zum Beispiel geben.
Speaker 1: und auf LinkedIn kommunizieren lassen. Und dadurch entsteht ja ein Kommunikationskanal durch das Corporate Influencing, was es in dieser Form vorher noch nicht gab und auch nicht durch einen anderen Kanal so abgedeckt werden kann. Kannst uns kurz ein paar Beispiele geben, worüber die Menschen posten? Allianz verbinde ich jetzt immer natürlich erst mit Versicherungen, die klassischen Versicherungen auch tatsächlich. Aber vermutlich schreiben die Corporate Influencer nicht nur Tag ein, Tag aus über die Produktivität anbieten, sondern auch viele andere Dinge hinter und vor den Kulissen. Kannst uns da ein bisschen mitnehmen, worüber da geschrieben wird? Na klar, großartig fand ich. Eine Kollegin, da ging eine Stellenausschreibung live und zwar in dem Team, wo die Kollegin, war auch eine, sie ist eine Allianz-Abbessin, Dorin, gearbeitet hat und sie hat einen Beitrag darüber geschrieben so, hey, das ist mein Team, wir suchen jemanden, das wäre dein Arbeitsplatz, das würde dich erwarten und so sehen die Kolleginnen aus. Und das fand ich irgendwie großartig, dass eine Stelle greifbarer wurde, dass der potenzielle Bewerber sofort gesehen hat, dass er in diesem Team arbeiten würde. Und geht's noch sympathischer? Und das macht ja auch nur Sinn. Also rein auch fachlich. Wenn ich einen IT-ler suche, wer kennt IT-ler? Andere IT-ler. Also wenn jetzt ein IT-ler deswegen schreibt, hey, bei uns wird eine Stelle frei und mit denen man mit den Leuten arbeitet, du siehst du dann ab ins Alltag aus, ja, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das IT-ler potenzielle Kandidaten lesen, deutlich höher als wenn es jemand macht, der sonst irgendwas arbeitet.
Speaker 1: Und durch Fotos sieht man auch nochmal, mit welchen Personen man arbeitet. Ich glaube, das war auch nochmal ein Riesen-Plus bei diesem Beitrag. Ja, glaube ich. Also das sei jedem empfohlen, eine offene Stelle hat. Weil eine Stellenanzeige hat nicht so viel Charakter. Kann gar nicht so viel darstellen. Muss ja irgendwie auf jeden passen. Ja. Und nun...
Speaker 2: Wir waren immer noch bei dem Thema Community Management, ich. Es waren noch zwei andere Säulen, die du vorstellen wolltest. Genau. Die erste Säule war Community. Die andere Säule ist Vielfalt. Dass wir Vielfalt bei unseren Mitgliedern haben, uns darf jeder mitmachen, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Position, auch Standort. Wir sind deutschlandweit verteilt, weil wir dadurch eine bunte Masse haben. Also unsere Community ist quasi ein bunter Mix aus Menschen, die auch verschiedene Perspektiven auf das Unternehmen als Arbeitgeber, aber auch als Versicherer werfen. Das ist großartig. fördern wir und das ist auch absolut wichtig. Das heißt, ihr sorgt auch dafür, dass es keine Klumpenbildung gibt oder im Fußballwettbewerb eine Blockbildung. Dass ihr sagt, auch wenn es ganz viele aus HR zum Beispiel, brauchen auch ein paar aus der IT oder wir brauchen auch ein paar Vertriebler, Produktmanager oder ähnliches. Grundsätzlich bilden wir genau das ab, aber das hat sich ganz natürlich so ergeben und wir haben dadurch auch Menschen zusammengebracht, die sich niemals ohne uns hätten kennengelernt. Und auch Schnittstellen sind gefunden worden, aufgrund dessen auch neue Projekte entstanden sind. Super. Echt klasse, ja.
Speaker 2: Das finde ich auch einen der Vorteile von einem Corporate Influencer Programm, über die viel zu wenig gesprochen wird, dieser kleine Abbau von Silos. Weil ich dann auf einmal sehe, ach das macht die Frau Müller eigentlich in ihrer Abteilung und durch ihre LinkedIn Beiträge verstehe ich erst, was die da wirklich machen. Und dadurch sorge ich für mehr Bekanntschaften, auch für mehr Transparenz innerhalb des Unternehmens. Gerade übrigens auch noch, wenn es ein dezentrales Unternehmen ist. Genau.
Speaker 2: Ja. Ich euch das gerade gesagt, seid nicht nur Menschen, die bei euch im Programm drin sind, das ist noch deutschlandweit. Genau, wir sind ganz deutschlandweit verteilt in jeder größeren Stadt, eigentlich in jeder Stadt wo eine Allianz Agentur oder Allianz Standort ist, wir vertreten und deswegen haben wir auch ganz viele digitale Events, einfach mal alle zusammenbringen zu können und unsere Events vor Ort, da fahren wir auch mal zu den unterschiedlichen Standorten, dort auch einfach die Leute zusammenzukriegen und in den Austausch zu gehen. sind da nicht auch viele Freiberufler oder freie Unternehmer, die im Auftrag der Allianz arbeiten. Genau, du sprichst von unseren Vertreter, Vertreterinnen der Allianz. Die sitzen in ganz Deutschland verteilt in ihren Agenturen und sie sind schon selbstständig, arbeiten aber für die Allianz. Und davon haben wir auch einige Vertreter in unserer Community und die werfen auch nochmal einen ganz anderen Blick auf die Marke, weil die sind halt im direkten Kundenkontakt. Also Menschen an der Front, das finde ich ganz wichtig, diesen Duktus der Kunden, die Probleme, die Fragen aufzugreifen. Ganz, ganz wichtig.
Speaker 1: Da kann man auch großartiges Storytelling betreiben, in dem man Geschichten erzählt, die Erfahrung aus dem Agenturalltag und damit auch das ganze Thema noch bisschen greifbarer machen. Genau. Wie viele Menschen sind da jetzt gerade dabei? Du hast gerade von über 200, glaube ich, gesagt. Knapp 200 Allianz-Ambassadors sind wir aktuell. Warum schwankt das immer mit der Bade? Ist das konstant? Das schwankt definitiv, weil wir rekrutieren alle paar Monate nach. Das heißt, kommen neue Community-Mitglieder dazu. Gleichzeitig hören aber auch andere auf. Und das ist absolut in Ordnung, das ist absolut normal für eine gesunde Community.
Speaker 2: Genau, weil man sagt ja eigentlich, möglichst viele, möglichst gut, möglichst viel Reichweite bekommen und sowas. Aber für euch ist es okay zu sagen, hey, du bist ein paar Monate dabei und danach wieder nicht mehr. Das muss es nicht.
Speaker 1: Ja, wenn jemand proaktiv auf uns zugeht und uns das sagt, das ist natürlich gar kein Problem. Man steckt nie in der Person drin, man weiß nie, was dahinter steckt und das ist und bleibt eine freiwillige Teilnahme. Das ist ganz, ganz wichtig. Und wir gehen sogar noch mal einen Schritt weiter. Alle paar Monate sagen wir einmal im Jahr, schauen wir uns an, wer ist denn überhaupt noch aktiv? Und wenn jemand wirklich über einen ganz langen Zeitraum gar nicht mehr aktiv ist, dann gehen wir auf die Person zu, suchen das Gespräch und probieren die Gründe herauszufinden. Das heißt nicht, dass wir jemanden rausschmeißen, sondern wir bieten unsere Unterstützung an, wir fragen, wo wir helfen können, aber geben auch die Informationen weiter, dass man auch mal inaktiv werden kann und man meldet sich einfach, wenn es wieder entspannter ist, dann kann man jederzeit wieder einsteigen. Das heißt, ich habe auch zwischendurch mal eine kryptische Communityzahl von 173. Das ist aber absolut in Ordnung. Ich finde, Qualität geht vor Quantität und das macht auch mehr Spaß, wenn man mit einer aktiven Masse arbeitet. viel mehr. Und das ist nicht so ein schlechtes Gewissen, weil du sagst, sind noch ein paar, die sind in der Gruppe dabei, die sind noch bei den Sessions dabei, aber dann kommt da nicht viel rum. Genau. Man hat immer ein schlechtes Gewissen, finde ich, in dem Moment. Genau, die meisten kommen dann auch gar nicht mehr zu den Events. Da merkt man es auch, aber da würde ich auch nochmal betonen, es ist freiwillig. Also keiner muss Teil der Community sein, das ist vielleicht auch ein Punkt. Ich rede hier die ganze Zeit von Community-Management, wie wichtig es ist, Teil einer Community zu sein. Wir haben aber auch Teilnehmer, die kommen zu keinem Event, die beteiligen sich nicht in der Community, leisten aber großartige Arbeit als Allianz-Inbessador auf LinkedIn. Und das ist auch in Ordnung. Man sollte niemanden zwingen, Teil aller Gemeinschaft zu sein, weil das ist ja auch ein bisschen Typsache. Mhm.
Speaker 2: Okay, fair enough. Zweite Säule. Dritte haben wir jetzt die, ich probiere es, Authentizität. Ja. Bin ganz stolz. Ja, definitiv. Genau. Und ich authentische Kommunikation, Storytelling ist das A und O auf LinkedIn. Storytelling. Das ist ja ein spannendes Wort. Jeder definiert es anders.
Speaker 2: Was ist für die Storytelling? Das ist bisschen mein Baby, deswegen muss ich jetzt genau fragen, was meinst du mit Storytelling? Ich wollte gerade ein Zitat von dir aufgreifen. Und zwar hast du gesagt vor ein paar Monaten, Storytelling oder Geschichten sind trendresistent. Und das stimmt. Das ist unabhängig von Trend, das zieht immer, weil wenn man Geschichten, wenn man Stories erzählen will, also wenn man Geschichten, wenn man, ja, Themen in Geschichten verpackt, erreicht man auch Menschen emotional. Was man sonst nicht tut, wenn man... Allein mit anonymen Unternehmensstatements, das schafft man nicht. Wenn man einfach nur sachlich ein Sachverhalt aufzeigt, dann erreicht man auch niemanden. Man catcht die Leute mit persönlichen Geschichten, persönlichen Einblicken und ja, richtigen Emotionen halt. Wie sieht das in der Umsetzung aus? Auf meine Erfahrung wird das vorzugeben, jeder nickt jetzt ganz fleißig innerlich mindestens und sagt, ja klar, macht alles total Sinn, was du sagst. Aber das dann umzusetzen in die Praxis und dann noch in einem LinkedIn-Beitrag, da trennt sich ein bisschen die Spreu vom Weizen. Wie schafft ihr das, diese Geschichten erzählen zu lassen? Also wir schulen dahingehend einerseits in unserem zweiten Schulungsmodul. Darüber hinaus geben wir auch einen Storytelling-Workshop. Also wir investieren schon Zeit rein, unsere Corporate Influencer dahingehend zu schulen, weil ich es sehr, sehr wichtig finde. Und wenn mal jemand zu mir kommt und sagt, ich kann das einfach nicht Storytelling, dann sag ich als Beispiel, wenn man heimkommt nach der Arbeit, ob es jetzt Freund, Familie oder Bekannter ist und du erzählst von deinem Arbeitsalltag.
Speaker 1: dann bist du schon ein Storyteller, denn erzählst du schon eine Geschichte. Also jeder von uns kann das, das steckt in jedem von uns. Man muss es nur ein bisschen herauskitzeln und man muss es auch üben. Amen. Bei der ganz viele Leute, sie sich wieder zerdenken und dann sagen, ja gut, was ich meiner Familie erzähle, ist eine Sache. Aber auf LinkedIn lesen das ja im schlimmsten Fall Zehntausende. Und dann überdenken die das so sehr, dass sie sich gar nicht trauen, diese Geschichten zu erzählen. Wie geht ihr damit Das ist schade. Wie schon gesagt, glaube, hat was mit Schulung, mit Aufklärung, auch mit Feedback zu tun. Wir geben auch immer wieder die Möglichkeit, dass man Beiträge, bevor sie live gehen, einfach nochmal durchschickt, wenn dann mit der Community besprecht oder mit uns, dem Kernteam, einfach damit wir Unsicherheiten nehmen können und dahin gehen, die Leute sich dann auch mehr trauen und besser darin werden, wie sie halt auf LinkedIn kommunizieren mit ihren Geschichten. Das macht für dich Authentizität aus.
Speaker 1: Persönlichkeit, persönliche Einblicke. Jeder von uns hat eine Meinung, jeder von uns hat eine Haltung und ich finde, ist ein Teil von authentischer Kommunikation, dass man die auch nach außen teilt und dadurch quasi die eigenen Botschaften verschärft. Was würdest du sagen? Ich forsche gerade in die Richtung. Wenn ich sage, ich forsche, dann lade mir spannende Person einen Podcast ein und frage sie. Weil ich mich tatsächlich frage, ist Authentizität etwas, was ich von außen feststellen kann? Oder kann das nur der Autor, die Autoren sagen, das war ein authentischer Beitrag, war ein authentischer Vortrag oder jetzt bin ich gerade authentisch? Ach so geht das.
Speaker 2: Denn wir haben ja, ich hol mal kurz ein bisschen aus, wir haben in unserem Leben verschiedene Rollen. Wir sind jetzt hier im Podcast zusammen, dann sind wir irgendwo im Business als Kollege, als Kollegin, dann sind wir Töchter, Söhne, Mütter, Väter, Onkel, Neffen und so weiter oder im Sport und haben immer, wir können immer authentisch sein, aber trotzdem komplett verschieden, je nachdem, in welchem sozialen Umfeld wir uns bewegen und wie ich meine Rolle ausfüllen möchte. Und das finde ich so spannend, dass Jeder nach Authentizität schreit, aber keiner genau weiß, was es eigentlich heißt. Das stimmt. Es kam jetzt bei mir auch wie aus der Pistole geschossen, aber wenn man so bisschen länger drüber nachdenkt, würde ich sagen, Authentizität ist auch ein Gefühl. Wie ich mich fühle, wenn ich Beitrag lese, was ich für einen Eindruck von dir als Autor habe. Und wenn der dann übereinstimmt mit dem, du mich persönlich kennenlernst, dann könntest du sagen, ja, das ist authentisch von Thomas gewesen. Das könnte ein Zugang zu dem Thema sein.
Speaker 2: Ich finde es toll, dass ihr das so hoch aufgehangen habt. Super. Wenn wir jetzt nochmal in der Zeit zurückgehen, wir gehen gleich mal in die Zukunft, aber wir erstmal zurück und wir treffen jetzt dich wieder 20.22 ungefähr. Ihr habt Pilobrik gestartet, es geht los. Du hast viel Erfahrung gesammelt, gerade am Anfang. Welchen Ratschlag würdest du dir geben, dieser jüngeren Easy? Hey, achte da drauf, mach das, mach das nicht. Eine Sache, die ich mir gewünscht hätte, dass wir früher drauf gekommen wären, ist das Empowerment von unseren Corporate Influencers. Das machen wir aktuell sehr intensiv, das hätten wir aber schon längst früher machen können. Was ist das? Dass wir Aufgaben von uns, Kernteam auch einfach mal abgeben. ist das.
Speaker 2: Ihr delegiert an die Corporate Influencer. Genau, einfach das Vertrauen haben in die Personen, die wir ausgebildet haben, die ja auch meistens mehr kommunizieren als wir vom Kernteam, was auch absolut in Ordnung ist. Ich verstehe mich da selber als Bühnenbauer. genau, mittlerweile ist es so, dass wir die Leute zu Vorträgen schicken, dass wir ein Buddysystem haben, dass die Neuankömmlingen quasi von erfahrenen Corporate Influencers bei uns betreut werden und mit an die Hand gegeben werden. Und das ist wirklich großartig. das geht dann auch noch mal in den Community-Gedanken mit rein, dass man einfach zusammenarbeitet, an einem Strang zieht und sich gegenseitig unterstützt. Ich glaube, das vereint unsere Jobs schon ein bisschen. Idealerweise machen wir uns überflüssig. Idealerweise. Und trotzdem klappt es nicht immer.
Speaker 1: Dafür ist es einfach zu schön. Da findet man was Neues, das formatneuen Workshop. Okay, das war die Vergangenheit. Wenn wir jetzt in die Zukunft gehen und wir treffen uns jetzt haben wir kurz zur Weihnachten 2025, da haben uns im einem Jahr wieder, das herzlich willkommen übrigens. Was soll passiert sein? Was würdest du dir wünschen für das nächste Jahr Allianz Am Mercedes? Also was wir uns auf die Fahne geschrieben haben für nächstes Jahr sind neue Formate für ausgebildete Corporate Influencer. Zum Beispiel. Zum Beispiel, also ich gehe mal einen Schritt zurück, wir sind mittlerweile aus den Kinderschuhen raus. Es gibt jetzt schon seit knapp vier Jahren, am 20. Januar ist unser vierter Geburtstag und wir haben jetzt einfach Teilnehmer, die einfach schon sehr weit sind und die meisten Formate, die es auf dem Markt gibt, die es zum Thema Corporate Influencing gibt, richten sich noch eher an die Neuen, die Leute, die neu mit dabei sind. Was passiert mit denjenigen, die jetzt schon seit Jahren dabei sind, großartige Arbeit leisten, die wir ja trotzdem noch
Speaker 1: weiterentwickeln möchten, damit sie auch nochmal noch weiter wachsen. Das ist was, da kann ich dir noch nichts Konkretes sagen, weil wir da gerade noch in der Ideenfindung sind. Das ist aber etwas, das möchte ich unbedingt nächstes Jahr angehen. Das könnte sein, dass wir den kompletten Schulungskreislauf nochmal neu auffrischen und tiefer reingehen. Zum Beispiel. Hast du eine Idee? Ich habe eine Idee und die werde ich auch verraten. Nachdem ich dich, liebe Hörerinnen und Hörer, doch einmal kurz bitten möchte, lass uns doch gerne ein Like da, lass uns gerne ein Abo da, wenn du noch zukünftige Folgen nicht verpassen möchtest. Und wenn du jetzt richtig gut gefällt, was die Isabella hier alles teilt, dann lass uns gerne auch eine 5-Sterne-Bewertung da. Darüber würden wir uns sehr, freuen und wir würden diesen Podcast wirklich sehr unterstützen, damit wir auch weiterhin so tolle Gäste begrüßen dürfen. Vielen Dank schon mal. So, und meine Idee zur Weiterentwicklung. hätte nichts mit LinkedIn zu tun, weil Social Media Plattformen kommen und gehen. Und ich weiß ja, wenn Podcasts erst LinkedIn launchen. Aber im Prinzip gibt es eine souveräne Kommunikation und die ist ja nicht nur auf LinkedIn, die ist ja auch im persönlichen Gespräch. Die sind Vorträgen, die sind Meetings und Präsentationen. Das heißt, was wir jetzt gerade mit den top Influencer mangelnd besseren Wortes nutzen könnte, ihn anbieten könnte. Hey, wir möchten, dass du auch außerhalb von LinkedIn genauso souverän auftrittst wie auf LinkedIn. Wir reden über deine Körpersprache, über deine Gestik, über deine Mimik, über deine Rhetorik, über deine Präsentationsfertigkeiten, vielleicht über deine Mediatrainings, wenn du mal an Podcast gehst. Damit LinkedIn eben ein wichtiger, aber nicht der einzige Kanal ist, mit dem sie ihr Wissen und ihre Persönlichkeit teilen und ihre Personal Brand aufbauen können.
Speaker 1: Das klingt nach einer sehr guten Idee. Vor allem, weil wir ja auch sehr viel offline tätig sind und auch sehr viel und oft und gerne unseren Hoodie tragen, sichtbar für alle anderen und da auch zu unserem Arbeitgeber stehen. Also die Basis ist schon da. Da müssten wir quasi ansetzen. Geht das in so eine Richtung oder was denkt ihr, in welche Richtung es weitergeht? Das ist eine komplett neue Perspektive und da sind wir wieder bei deiner Eingangsfrage, ob ich offen bin oder für neue Formate, neue Ideen bin ich, nehme ich auch gerne mit auf. Aber ja, in so eine Richtung kann es natürlich auch gehen. Aber auch viel inhaltlich. Also wie kann ich noch besser kommunizieren über die letzten Jahre? Thema KI ist ja jetzt viel größer geworden. Ist jetzt ein Thema, wo wir natürlich jetzt schulen, was wir vor vier Jahren in dieser Form noch nicht gemacht haben. Lass uns kurz über KI sprechen. ist denn dein Standpunkt darauf? Wie nutzt du KI? KI ist großartig, Community-Tätigkeiten zu vereinfachen und auch die Arbeit effizienter zu gestalten. Aber nur, wenn man KI als Unterstützer, als Begleiter, als Sparing-Partner nutzt und nicht komplette Aufgaben abgibt.
Speaker 2: Also ihr habt, keine Prompts raus nach der Mutter, schreibt mir einen Top-Link, Beitrag zu dem Thema. Kein Fall. Nein. Wie macht ihr es dann konkret? Wie setzt ihr KI ein? Also wir empfehlen unseren Corporate Influencer, wir geben so paar Use Cases mit am Anfang in unserem Schulungskreislauf. Eine davon ist, dass man die Infobox absolut empfehlenswert auflinkt in quasi der Elevator Pitch von jedem Profil, dass man da einfach mal ein bisschen brainstormt mit der KI und schaut, was könnte ich da reinpacken, wie könnte ich das formulieren. Aber man darf dabei nicht vergessen, dass der eigene Schreibstil nicht verloren geht. Weil ansonsten, weißt es selber, viele Beiträge sehen sich mittlerweile recht ähnlich und man erkennt, dass es KI generiert und das ist super schade und läuft eigentlich genau im Gegensatz dazu, warum wir Corporate Influencing betreiben.
Speaker 2: Und ist das nicht eigenartig, dass wir sagen, wir erkennen KI-Beiträge manchmal, die schlechten KI-Beiträge kennen wir, und sagen dann, das ist mir nicht so viel wert wie ein echter Beitrag. Obwohl der inhaltliche Jahr vielleicht sogar noch besser geworden ist durch KI. Was meinst du, woran das liegt?
Speaker 1: Ich hab... oder schätzt du einen, hast zwei Beiträge, einen KI-generierten Beitrag und einen offensichtlich nicht KI-generierten Beitrag, welchen, welchen sprich dich mehr an? Ich habe das Gefühl, die LinkedIn-Gemeinschaft generell kritischer geworden ist gegenüber LinkedIn. Weil es wurde natürlich jedem einfach gemacht, Beiträge zu veröffentlichen. Auch den Leuten, die vielleicht nicht so einen leichten Zugang zum Schreiben haben. Das ist absolut in Ordnung, das ist auch legitim. Aber man muss halt trotzdem schauen, dass die persönliche Note dabei nicht verloren geht. Und das ist genau das. Was du jetzt auch gefragt hast, ein KI-generierter Beitrag oder ein eigengeschriebener Beitrag, die persönliche Note ist wichtig. Ich möchte den Autor noch erkennen in dem Text. Genau. Stichwort Authentizität. Schöner Tag. Schöner Tag. Weil man müsste meinen, ich kann ja auch KI gerade am Anfang auch nutzen, Leute, die vielleicht noch gar nicht so LinkedIn-affin sind, eher ins Schreiben zu bekommen, weil ja schon eine große Hürde dadurch weg ist oder geringer geworden ist.
Speaker 1: Also klar, denke zum Üben ist das ganz gut, aber wenn man auch keinen Zugang zum Schreiben hat, auch die Frage, inwiefern eignet sich dann Tyrola als Corporal Influencer? Fühlt man sich damit wohl? Fairer Punkt. Fairer Punkt. Wenn du KI nötig hast, bist du hier leider der falschen Rolle. Sehr schön. Was war denn dein persönliches Highlight bisher? Ja.
Speaker 1: Ja, wir haben so viele schöne Highlights in den Vergangenen. Also in den letzten Monaten fand ich ein besonderes Highlight bei uns, dass wir zum ersten Mal international geworden sind mit unserem Programm. Wir haben die deutschen Grenzen gesprengt und sind jetzt auch in der Schweiz aktiv. Ja, auf jeden Fall. Also sehr, sehr spannend und ich finde es ganz toll, dass wir alle zusammenarbeiten, an einem Strang ziehen. Das ist dein Lieblings-
Speaker 2: Ja, grüße. Sehr schön.
Speaker 1: den Namen über die Grenzen hinaus auch weiterleben. Da nutzen wir ja einen Hashtag, wie du vielleicht weißt. Hashtag Allianz-Impresadors, alles zusammengeschrieben. Und das ist für uns einfach ein Erkennungszeichen, ein Zeichen für Zusammenhalt, aber auch eine klare Verbindung zum Arbeitgeber. Und damit fahren wir auch ganz gut. Der lautet.
Speaker 2: Warst du jetzt die letzten Wochen, in der Schweiz, hast das Team da unterstützt, das Programm mit aufgebaut? Hast du da andere Fragen erlebt? du eine andere Perspektive auf LinkedIn erlebt als hier in Deutschland? Generell ist das Thema Corporate Influencer in der Schweiz ja noch nicht so weit verbreitet wie in Deutschland. ist dann noch quasi, wo wir jetzt schon aus den Kinderschuhen raus sind, stecken sie dort noch in den Kinderschuhen. Das heißt, wir haben wieder angefangen wie damals von vor vier Jahren, dass wir viel aufgeklärt haben, informiert haben und wieder Sparing-Partner gesucht haben und dann wieder in unseren ganz normalen Schulungskreislauf gegangen sind. wo immer wieder neue Fragen aufkommen. Ist egal ob Schweiz, ob Deutschland, in jeder Runde kommen immer wieder neue Fragen auf, weil auch LinkedIn sich dauerhaft, ständig verändert, die Bedürfnisse verändern sich und da probieren wir halt immer flexibel zu agieren und auch unsere Schulungsunterlagen immer wieder anzupassen. Die sind nie gleich. Also wirklich erfahrungsgemäß, aus über 20 Trainings oder Programmbesitzer gibt es nicht. Kein Workshop ist gleich. Kein Programm ist gleich. Die Fragen sind immer anders, unabhängig von der Branche, vom Standort und so weiter. Es ist immer total verrückt. Ich finde es super unbeängstigend gleichzeitig. Stimmt. Aber man wird selber gezwungen, dadurch schlauer zu werden und nicht stehen zu bleiben auf jeden Fall. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich dieses Growth-Mindset sehr mag. Komm ein bisschen zu dir. Und das finde ich super.
Speaker 2: Wie sind deine LinkedIn-Routine? Meine LinkedIn-Routine. Ich bin nicht so aktiv wie manch ein Corporate Influencer bei uns im Programm. Man sich nicht in den Weg stellen und nicht sagen, guck mal Herr Aller guckt auf mich. Ich glaube, dafür gibt es jetzt keine Ausreden. sind andere, die aktiver sind als ich. Aber wenn ich aktiv bin, wie ich schon gesagt habe, ich habe den Schreibprozess, den ich selber für mich unterteile. Ich hole mir immer Feedback ein zu meinen Beiträgen. Aktuell bei meinem eigenen Team, mit dem ich zusammenarbeite, aber das kann auch mal jemand aus einem Freundes- oder Bekanntenkreis sein. So bin ich aber persönlich als Mensch gestrickt, dass ich gerne da noch mir ein Backup einhole. damit ich die Sicherheit habe. Also auch ich, wo man denkt, die ist ausgebildet, die weiß Bescheid, wie es läuft. Nee, auch ich brauche auch diese Absicherung. genau, ansonsten ich lasse die Texte mal liegen. Manchmal fliegen mir die Themen zu. Manchmal muss ich mich hinsetzen und wirklich intensiv damit auseinandersetzen, Themen zu finden. Weil ich möchte auch einen Content-Mix haben. Ich möchte nicht immer die gleichen Art von Beiträgen haben, sondern immer mal einen unterschiedlichen Blickwinkel auf meine Arbeit inhaltlich und auch
Speaker 2: Ist das Mix aus Formaten oder aus Themen? beides. Mal ein Karussell, mal ein Foto, mal ein Video, dann mal tief inhaltlich zum Community-Management, dann wieder ein Update zu unserem Corporate Influencer Programm. Also da ist mir wichtig, dass ich persönlich da einen Mix habe. Was war dein erfolgreichster Beitrag? Der war dieses Jahr. Und zwar durfte ich einen längeren Zeitraum von Asien ausarbeiten, von Thailand und habe über diese Vocation berichtet. Das sagst du jetzt am Ende von dem Workpodcast hier, da würde ich auch an der Allianz arbeiten wollen.
Speaker 1: Genau, und bei diesem Beitrag habe ich halt die Herausforderungen vorgestellt von Workation, die Vor- und Nachteile und es kam ziemlich gut an und der Unternehmensaccount der Allianz hat das Thema dann aufgegriffen. Echt? Ja, und hat das dann nochmal einen Beitrag daraus verfasst und dann haben wir super gut zusammengearbeitet von einem persönlichen Account zu einem Unternehmensaccount und dadurch wurde es halt nochmal extrem gepusht. Also erfolgreich im Sinne von viel Reichweite und neue Follower. Ja, wenn du das so definieren möchtest, ich finde... Du hast es definiert. Ich finde Engagement viel wichtiger. Also viele Kommentare, viele, ja, sind in Gespräche entstanden darunter. Das finde ich viel wichtiger als grobe Follower oder Reichweitenzahlen, weil hier geht es ja dann doch die Interaktion mit anderen Menschen, Wissen zu teilen, in Austausch zu gehen, dafür wofür auch LinkedIn eigentlich da ist. Das war meine Frage in der Frage. Deswegen wollte ich wissen, wie du das Erfolg definierst, aber die andere Frage ist meistens leichter. In der letzten Episode habe ich mich mit der Marina Zeijans auch länger darüber unterhalten, wie LinkedIn sich verändert hat, wie es wahrgenommen wird. Stichwort Algorithmus, Stichwort KI-Content. Ich habe auch, wie du es gesagt hast, gerade das Gefühl, es gibt so ein gewisses LinkedIn-Skepsis gerade von den Alteingesessenen, die sagen, früher war mehr Lametta, früher gab es mehr Reichweite. Wie siehst du denn LinkedIn aktuell? als Kommunikationstool und was glaubst du, wie es 2026 aussehen wird?
Speaker 1: Also LinkedIn ist ja die größte, ist ja die Businessplattform weltweit. Ich glaube, darüber müssen wir auch nicht reden. Und ich bin auch der Meinung, dass LinkedIn ein Teil der modernen Kommunikation ist und auch bleiben wird. Aber wenn mehr Relevanz, mehr Aufmerksamkeit auf ein Medium kommt, dann ist auch klar, dass dann auch Probleme entstehen und Herausforderungen sich in den Weg stellen. Und ich denke, das ist völlig normal. Und da wird auch viel, mehr andere Themen kommen, wo sich dann auch die LinkedIn Community, denn es ist eine Community. auch beschweren wird und das spricht ja auch eigentlich nur für sich, dass man gemeinschaftlich sich mit Themen, Gemeinsam meckert? Was? Also wenn du es so aussprechen möchtest, ja gerne. Aber ja, das finde ich völlig normal und finde ich auch in Ordnung und da wird es definitiv auch noch andere Themen geben. Gemeinsam mickert? Ja, genau.
Speaker 2: Was fehlt dir auf LinkedIn noch? Gibt es noch ein Feature, das dir gerne wünschen würdest? Gute Frage! Wie wissen diese Podcast wird von vielen vielen Link den Produktmanagern gehört. Genau deswegen stehe ich jetzt unter Druck. Was würde ich mir wünschen noch auf LinkedIn? Ich leg mir eins vor, während du nachdenkst. Für mich wenden es die Stories. Es gab mal ganz kurze Stories während der Corona-Phase. Ich ein extrem schlechtes Timing, weil... Was hast du da gemacht in der Corona-Phase? Am Schreibtisch gehockt. Was willst du da teilen? Hast du eine Story erlebt? Du warst nicht draußen, es gab keine Messen, keine Konferenzen. Dann waren die Technik auch noch durchaus verbesserungswürdig. Aber anstatt sie zu verbessern, wurden sie dann wieder eingestellt. Und das finde ich schade. Das wäre für mich auch ein perfekter Ort für kleine Videos. Einmal einen Rundblick die Messe.
Speaker 2: kurz einen Blick hier in unser Podcaststudio zum Beispiel. Und leider sehe ich das gerade nicht, dass es Stories wieder geben sollte. Würde ich mich sehr freuen. Du siehst es nicht als eine Kopie von Instagram. Ist mir ganz egal, ob das ein Krabi ist. Instagram hat es von Snapchat geklaut. Mit Ansage. von daher, es gibt Stories auf YouTube, es gibt Stories auf X oder Twitter, da gab es zumindest mal. Also außerhalb von der Plattform von Meta gibt es Stories. Und von daher würde ich es mir auch auf LinkedIn wieder wünschen. Auch wenn es vielleicht anders heißt. I don't care. Stimmt auch.
Speaker 1: Mir ist jetzt auch was eingefallen. Ich würde mir auf LinkedIn zusätzliche Emojis als Reaktion auf weitere gewünscht. Schock-Emoji. Schock-Emoji? Also, würde nicht die negativen Emojis, die sind bewusst ja dort nicht eingebunden, die würde ich auch nicht einbinden, aber so ein... Wenn ich wirklich verwundert bin über einen Beitrag oder geschockt bin, dass ich auch das ausdrücken kann, weil dafür fehlt mir dann einfach die passende Reaktion. Sehr, sehr, sehr...
Speaker 2: Das sollte doch ein Feature sein. Das sollte umsetzbar sein. Unbedingt. Also liebe LinkedIn-Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen, hier wird sich ein Schock-Emoji gewünscht. Ja. Das ist drin. Würde ich sagen. Guter Vorschlag. Danke. Apropos Danke. Vielen, Dank fürs Dasein. Danke für den
Speaker 2: Bevor ich dich entlasse, mal einen Tipp, Hörer und Hörer. Falls du jetzt überlegst, sind wir schon so weit? Können wir uns auch einen Corporate Influencer Programm leisten oder sollten wir darüber nachdenken? Wir haben dafür einen kostenlosen Test entwickelt. Da wirst du durch ein paar Fragen geführt. Am Ende kriegst du ein Ergebnis in verschiedenen Kategorien, ob ihr schon so weit seid oder wo ihr gebenfalls nochmal nachschärfen müsst. Den Link dazu findest du in den Show Notes. Wie gesagt, kostenlos und einigermaßen schnell und danach können wir gerne auch miteinander sprechen, falls du da Hilfe brauchst. Ansonsten auf jeden Fall der Easy Folgen. Den Hashtag aliansambassadors einmal auschecken. Ja, schaut vorbei, unbedingt. Genau und Isi, vielen, Dank, dass du so großzügig ein bisschen geteilt hast, dass du die Zeit genommen hast, extra für uns nach Frankfurt geflogen bist. Und war mir eine große Freude mit dir zu sprechen. Vielen Dank. Super. Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, ich hoffe auch dir hat es Spaß gemacht. Wenn ja, dann lass uns gerne ein Like da. Gib uns gerne eine 5-Sterne-Bewertung. Lass uns ein Abo da, damit du keine Folge mehr verpasst. Und dann freuen wir uns auch dich in der nächsten Episode und vor allen Dingen auch nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen. In diesem Sinne alles Gute. Ciao, ciao. Tschüss. Hat mich auch gefreut. Vielen, Dank.
Neuer Kommentar