„30 Jahre war die Strategie: Wir sagen nichts" – Susanne Marell über die kommunikative Öffnung bei der Schwarz Gruppe

Shownotes

In dieser Folge der LinkedIn Lounge spricht Tomas Herzberger mit Susanne Marell, Bereichsvorständin Schwarz Corporate Affairs für die Schwarz Gruppe und Kommunikatorin des Jahres 2025. Es geht um die Transformation einer Gruppe, deren Strategie 30 Jahre lang lautete: „Wir sagen nichts." – und um die Frage, was moderne Stakeholder-Kommunikation heute leisten muss, wenn ein Unternehmen sich als „voraushandelnd" positionieren will. Themen der Folge:

Vom Schweigen zur klaren Haltung: Wie die Schwarz Gruppe ihre kommunikative Öffnung gestaltet – und was „voraushandeln" als Narrativ in Kommunikation, Marke und politischer Arbeit bedeutet 600.000 Mitarbeitende, 5 Sparten, 32 Länder: Wie ein gemeinsames Wertegerüst (Leistung, Verbundenheit, Vertrauen, Respekt, Bodenständigkeit) entsteht und warum kulturelle Transformation Marathon ist – Susanne steht aktuell „bei Kilometer 15" Die Verzahnung von Kommunikation, politischer Arbeit, Marke und Nachhaltigkeit als integriertes 360°-Stakeholder-Management Nachhaltigkeit als Business-Case: Warum CSRD, harte Kennzahlen und KPI-Welt zur Pflicht moderner Corporate-Affairs-Bereiche gehören Das neue Skillset von Kommunikator:innen: Krisen- und Issue-Management, Change, Employee Experience, systemisches Denken, KI – sowie der Dreiklang aus Toolset, Skillset und Mindset Was junge Kommunikator:innen und Führungskräfte 2026 brauchen: Zeit für Führung, Mut zur Unsicherheit, Szenario-Denken CEO-Kommunikation und persönliche Sichtbarkeit: Warum es nicht um den lautesten geht – und Größe nicht automatisch Professionalität bedeutet

Susanne Marell auf LinkedIn: linkedin.com/in/susanne-marell

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Über die LinkedIn Lounge Wir sind Marina Zayats und Tomas Herzberger. Gemeinsam sind wir die Gründer*in von Schaffensgeist, der ersten strategischen Beratung für digitale Souveränität. Wir helfen Unternehmen, ihren digitalen Außenauftritt gekonnt zu steuern und als Marke sichtbar zu werden. Vorstände, Manager und Vertriebsteams befähigen wir dazu, ihre Identität in Social Media aufzubauen und für die Ziele des Unternehmens einzusetzen.

Mehr über Schaffensgeist Marina Zayats auf LinkedIn Tomas Herzberger auf LinkedIn

Transkript anzeigen

00:00:10: Gute und herzlich willkommen zu der LinkedIn-Lounge.

00:00:13: Dein Podcast für mehr Spaß, mehr Erfolg in der Kommunikation.

00:00:18: Wir bei Schaffenskreis sagen immer wir wollen eine souveräne Kommunikion anstiften.

00:00:24: Deswegen haben wir uns gedacht, da laden wir doch in unsere LinkedIn-Launch mal jemanden ein, der da Vorbild ist!

00:00:30: Der das wirklich ganz hervorragend macht.

00:00:32: Unser Gast heute... ...ist Mitbekünderin und stellvertretender Vorsitzende bei GWPR Global Women in Deutschland ist Beirat Corporate Communications bei Quadriger, war unter anderem CEO bei Edelmann.

00:00:48: War Vice-President Corporate Brand Management bei DSF?

00:00:52: War CEO bei Hill & Nalton Strategies und ist heute nicht nur Bereichsvorständen Kommunikation und Nachhaltigkeit bei Schwarz Corporate Affairs sondern auch noch die Kommunikatoren.

00:01:05: Das Jahr ist zwanzig, fünfundzwanzig laut BR-Report.

00:01:08: Ich heiße herzlich willkommen der LinkedInlaunch Susanne Marrell.

00:01:11: Grüß Sie Susanne!

00:01:12: Hallo Turma hat sich freuen mich da zu sein und wie das so ist umso älter man wird umso länger werden diese Listen.

00:01:18: Ist aber fast alles richtig gewesen.

00:01:20: insofern ich freue mich bei euch zu sein.

00:01:22: Sehr schön bin ich froh nicht als fast richtig gemacht habe.

00:01:26: Ja Susanne vielen Dank dass du da bist.

00:01:27: wir vor uns auch sehr.

00:01:47: Also, der Bereich heißt Schwarz Corporate Affairs.

00:01:54: Wir sind ja auch sehr komplex und es ist nicht ganz einfach.

00:02:01: Und umfasst sozusagen für die Schwarzgruppe alle wesentlichen Disziplinen, die du für ein dreihundertsechzig Grad wirklich professionelles, gutes und auch handwerklich richtiges Stakeholder Management benötigst.

00:02:14: Deswegen gehört in diesem Bereich die politische Arbeit für die Schwarzkruppe Es gehört darein die Arbeit rund um das Thema Marke der Schwarzkupper Das was du klassischerweise Corporate Communications nennen würdest im Sinne Kommunikation mit den Medien, aber auch nach innen.

00:02:32: Und final was ich eine sehr schöne und sehr wichtige Verbindung finde ist auch der Bereich Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsmanagement übergreifen für die Gruppe mit Parten.

00:02:44: da geht es wirklich um die Fachexpertise über Ökosysteme, Kreislaufwirtschaft, soziale Themen.

00:02:51: Also das ist der Remit für Bereiche und natürlich Strategie und Kultur auch noch im Sinne der kulturellen Transformationen, die wir immer noch als eigentlich ganz so dünnes Brett bohren gehört, dass natürlich auch dorthin

00:03:04: Genau, und dieses Brett schauen wir uns gleich nochmal an.

00:03:06: Für alle die jetzt nicht wissen was die Schwarzgruppe ist, da warst du bestimmt schon mal diese Woche einkaufen.

00:03:11: dazu gehört unter anderem Niedl, dazu gehört Kaufland aber auch andere Unternehmen wie Pre-Zero beispielsweise im Bereich Abfallwirtschaft.

00:03:18: Exakt!

00:03:19: Wie war denn der Stand der schwarzgruppen gerade in der Kommunikation in der Unternehmenskultur als du zwanzig drei in zwanzi start angefangen hast?

00:03:28: Ich habe dreiundzwanzig angefangen und zwei Jahre vorher hatte der Gadshodowski bei uns heißt das Komplementär, also derjenige, der die Unternehmen der Schwarzgruppe sozusagen verantwortet mit übernommen.

00:03:40: Und er hatte schon so die ersten Weichen gestellt, die eben sehr wichtig waren im Sinne einer kulturellen Transformationen aber auch der Positionierung der Öffnung Schwarzgruppe mit den verschiedensten Stake Holdern.

00:03:53: Einfach auch intrinsisch aus vielen Dingen geleitet, da kommen wir vielleicht später auch dazu aber insofern es war bis er sozusagen übernommen hat man kann das ein bisschen nicht polarisierend sagen also sehr einfach zu sagen Strategie, wir sagen nichts.

00:04:10: Natürlich ist

00:04:10: auch etwas mehr passiert und es gab schon Dinge die entwickelt waren.

00:04:15: also nicht ganz so.

00:04:15: aber man muss sich das vorstellen schon dreißig Jahre eine verschlossene Muschel würde man sagen und die Hauptstrategie Wir sagen lieber Nichts Auch in vielen Dingen erfolgreicher.

00:04:25: ich denke wenn man zurück schaut Muss Man auch sagen Das hatte ja auch alles zu seiner Zeit auch auch viele Gründe warum man das gemacht hat mit Gerd Schanowski.

00:04:35: der Übernahme Ist so Stück für Stück angeschoben worden, dass man sich über Werte unterhalten sah und sich später auch definiert hat.

00:04:43: Über das Thema Visionen Mission und damit auch wirklich von intern gedacht aber nach außen gebracht.

00:04:49: wirklich der Aufbau einer Positionierung der Schwarzgruppe und natürlich eine andere Beziehungsmanagement zu Stake Holdern.

00:04:57: wenn sich das jetzt so theoretisch anhört Thomas wir bohren da vielleicht später noch rein Aber man könnte sagen von sehr verschlossen Zu einer klaren Positionierung im Markt.

00:05:09: Und du sagst ja schon, es ist ein dickes Brett das du davor gefunden hast.

00:05:13: Was hast du denn... was hat ihr zuerst angegangen?

00:05:17: Tatsächlich ist es schön.

00:05:18: klassischerweise und wie man's auch im Lehrbuch macht, ist es von innen nach außen entwickelt worden.

00:05:24: Also als ich gekommen bin da waren auch schon viele Dinge zwischen Gerchanovsky und den Teams gestartet im Sinne Entwicklung von Werten.

00:05:34: um zu sagen Es gab vorher wenn wir über Lidl kauflern du hast Pre-Zero gesagt Wir haben aber auch noch die Produktion Und wir haben schwarz digits gab es kein gemeinsames wertesystem.

00:05:46: Wenn man natürlich starten möchte und sagt, es geht um eine kommunikative Öffnung klare Positionierung.

00:05:52: Geht das ja auch erstmal los zu sagen können wir ein gemeinsames Wertegerüst über?

00:05:58: fast sechshunderttausend Menschen und fünf verschiedene Spaten, die bis dahin ganz anders gelebt waren.

00:06:05: Wo nämlich Wettbewerb die Königsdisziplin war und nichts miteinander teilen.

00:06:10: Und deswegen ist es von innen gestartet, ist dann auch über Visionen und Missionen entwickelt worden.

00:06:17: Dann auch Stück für Stück in den Markt.

00:06:19: da kommen wir sicherlich dazu.

00:06:21: aber das war Manche werden vielleicht von unseren Hörern sagen, mein Gott, Werte definiert haben wir schon vor vielen, vielen Jahren.

00:06:28: Man muss einfach eben nur wissen in zweiunddreißig Ländern aktiv fast sechshunderttausend Menschen, die dort arbeiten, einhundertsebzig Milliarden Umsatz, fünf Unternehmenssparben, die da drin sind.

00:06:41: das war schon für diese Gruppe, die über Jahrzehnte sehr erfolgreich verschlossen war eine ungeheurer Schritt in die Positionierung und die Kommunikation.

00:06:52: Und ich bin mir sicher jetzt hören noch viele zu, die das im Kleineren auch bei sich vorhaben.

00:06:56: Die auch schon mal ihre Mission und Werte da niedergeschrieben und definiert haben und das hängt wahrscheinlich irgendwo als Poster in der Kaffeeküche aber dann ist es ja nicht auf der Straße Es ist noch nicht wirklich dann auch kommuniziert sowohl nach innen als auch nach außen.

00:07:12: Vor allen Dingen hinkt ihr damit auch... Da hast du's ja gerade schon gesagt wenn da viele Mitarbeiter schon seit Jahrzehnten dabei sind oder ganz andere Kommunikations gewöhnt sind, auch ganz viel Gewohnheit mit dran ist ein Change-Prozess im Ende des Tages.

00:07:24: Wie seid ihr dann weitergegangen als ihr das Intent für euch definiert habt?

00:07:29: Was waren die nächsten Schritte nach innen und nach außen?

00:07:30: Es ist tatsächlich, das war kurz nachdem ich gestartet bin sehr intensiv diskutiert und du sagst so schön.

00:07:36: Das kann ja auch ein Poster in der Kaffeeküche sein!

00:07:39: Das kann auch richtig sein.

00:07:41: aber natürlich war es klar eine kulturelle Transformation und einen Satz in unseren Werten die heißen auch ich sage sie einmal Leistung eben auch nach vorne gestellt.

00:07:54: Auch wenn alle fünf Werte klar sind, aber es startet mit Leistung.

00:07:57: Es geht um Verbundenheit, es geht um Vertrauen und Respekt und Bodenständigkeit.

00:08:02: Und das kann schön auf dem Poster sein.

00:08:04: Aber wir alle wissen, dass ist eine Marathonarbeit und kein Sprint.

00:08:08: Deswegen haben wir sehr intensiv dann auch wieder vielleicht für andere die zuhören sagen ja ist ganz normal, aber auch hier eine Besonderheit.

00:08:16: Wir haben gesagt, wir müssen über alles sparten hinweg wirklich die Top-Manager zusammenholen, weil sowas muss man erleben.

00:08:24: Das kann man nicht lesen und hören auch aber man muss es einmal erleben.

00:08:28: und deswegen haben wir im März zwanzig vierundzwanzig tatsächlich das erste Mal in der Unternehmensgeschichte oder für alle die sich sehr lange zurück erinnern nach vierzig Jahren das erste mal tatsächlich gemacht.

00:08:41: und das war ein Moment Wenn man das startet zu planen und dann geht es über die Ziellin, dann hat man nur drei vier Monate Zeit.

00:08:49: Und muss die Inhalte, die Strukturen aber auch das erleben zusammen überall sparten diskutieren auf den richtigen Fahrtkommen?

00:08:57: Das ist schon eine Herkulesaufgabe jedenfalls haben wir so empfunden.

00:09:00: Aber so muss es starten.

00:09:02: und genau dort um das vielleicht noch zu sagen Da hat auch jeder der Vorstandsvorsitzenden aber auch die Teams kein Sprint ist, sondern Marathon wissen alle.

00:09:13: Und man weiß dann... Man kann im ersten Augenblick auch wirklich ja, man kann Leidenschaft und Freude entzünden aber dann geht es natürlich darüber weiter.

00:09:22: wie kann ich's in den Alltag herein tragen?

00:09:25: Das ist unsere ständige Aufgabe mit allen Kommunikations- und Corporate Affairs Bereichen die natürlich auch in den Sparten wiederum sind.

00:09:34: Bei Lidl, Kaufland, bei Pre-Zero, bei Digits und Produktion gibt es ja Einheiten die ebenfalls so einen ähnlichen Remit wie ich verantworten aber dann eben für Lidle oder für Kaufland.

00:09:46: Und dort wird zusammen mit HR und vielen anderen natürlich das jeden Tag versucht in die Realität umzusetzen.

00:09:55: Basierend auf denselben Werteverständnis?

00:09:57: Absolut!

00:09:57: Das ist das einzigartige für uns sozusagen dass es damit gestartet

00:10:03: Wenn du jetzt eine kleine Zeitreise machen könntest und du könntest noch mal zurück reisen, doch zwanzig vierundzwanzig gerade Anfang hast du erwähnt.

00:10:09: Was?

00:10:10: Welchen Rat würdest du dir dann geben?

00:10:13: Schöne Frage!

00:10:16: Das klingt vielleicht seltsam aber ich würde sagen genauso nochmal... Also an der Stelle war es so, dass es richtig war.

00:10:23: Es war die richtige Idee, das richtige Set-up.

00:10:27: In vielen Dingen und auch in unserem eigenen Bereich noch gar nicht alles darauf vorbereitet eine große Veranstaltung dieser Art mit so vielen Akteuren zu gestalten.

00:10:38: Aber ich glaube da war auch so eine Art Pioniergeist dabei.

00:10:41: Deswegen bin schon ein... recht reflektierter Mensch, aber an der Stelle würde ich nicht sagen dass wir etwas hätten grundsätzlich anders machen müssen.

00:10:53: Jetzt geht es darum die Disziplin zu haben das Durchhaltevermögen und die Resilienz kulturelle Transformation auch wirklich erlebbar zum Machen für unsere Mitarbeitenden Und das weiß Ich Das bei fast sechs hunderttausend Menschen jeden Tag irgendjemand etwas erlebt was noch nicht in diese Richtung Geht absolut und dort Aber Im Gleichschritt mit Management, aber auch allen Kollegen die im Bereich Personal und Human Resources sind zu arbeiten.

00:11:20: Das ist das Wählendliche was wir intern machen müssen.

00:11:24: Du hast gerade gesagt es ist ein Marathon und kein Sprint?

00:11:27: Was glaubst du welchem Kilometer seid ihr gerade?

00:11:28: Ah, das ist eine schöne Frage.

00:11:33: Kilometer fünfzehn?

00:11:35: Okay!

00:11:36: Ja, also das heißt es sind ja jetzt gerade mal so anderthalb Jahre bald zwei Jahre okay.

00:11:42: Da ist viel, du kannst die ersten fünf sechs Kilometer glaube ich sehr schnell nehmen.

00:11:46: Die nimmst du so, du hast eine große Veranstaltung und dann wirkt das auch durch eine Organisation weil die Menschen die dann nach Hause reisen haben auch einen gewissen Spirit.

00:11:55: aber du kennst das ja aus deinem eigenen Leben oder aus anderen Kommunikations-Themen.

00:12:00: wenn man so Ganz besondere Veranstaltung hat die einen so elektrifiziert.

00:12:05: Dann sucht man ja dieses Gefühl auch weiter im Alltag und da hast du es ja dann auch nicht immer, sondern du musst dich dran erinnern.

00:12:11: achso war das?

00:12:12: Ach, da wollen wir hin!

00:12:13: Deswegen sage ich jetzt mal Kilometer fünfzehn.

00:12:15: Ich kann nicht sagen ob andere hier sagen mein Gott Susanne, dass ist doch schon längst die dreißig aber ich denke es ist die fünfzehnt.

00:12:23: Nehmen wir das mal einfach.

00:12:24: also wenn du es nicht weißt, dann wäre sonst zu sagen weißt du oder gibt es ein Moment Eine Geschichte, die wie der Fahne ist vielleicht.

00:12:31: Anekdote wo du gemerkt hast oh ja hier sind wir auf dem guten Weg!

00:12:35: Hier kommt er doch wirklich in der Organisation an was wir geplant hatten.

00:12:43: Also ich will nicht immer nur diese Veranstaltungen nennen weil demnächst werden wir auch wieder eine ähnliche Art zusammen sein weil man muss das weitermachen.

00:12:51: Es gibt immer wieder es gibt nicht den Moment wo ich das sage manchmal sind sie die kleinsten Dinge wo man irgendwo lang geht und eine Diskussion zu diesen Werten hat.

00:13:02: Dass ich dann denke, wir sind auf dem richtigen Weg.

00:13:05: Oder dass wir sehen in der Präsenz, die wir nach draußen zeigen eine ganz andere Form der Positionierung haben oder auch der Fragen, die an uns kommen.

00:13:15: Dass man dann sagt ja genau... Das haben wir erreicht.

00:13:19: Oder wenn jemand sagt, vor zwei Jahren wusste ich gar nicht wer die Schwarzgruppe ist?

00:13:24: Jetzt sehe ich ja das es einer der wesentlichen Spieler im europäischen Markt, der auch an der Zukunft für Europa mitarbeitet.

00:13:31: Also diese vielen kleinen Moments zusammengenommen sind eigentlich das.

00:13:36: Es gibt nicht den einen Moment in dem Arbeitsleben, der das so als alleine widerspiegelt.

00:13:42: Ja schön Du hast auf deinem LinkedIn-Profil auch geschrieben.

00:13:50: Lass mich dieses Mal das auf jeden Fall richtig zitieren.

00:13:52: Leadership is not a choice, it's a choice not a position und ist ja gerade auch skizziert wie das quasi von Top Down kommuniziert worden ist.

00:14:00: Was macht denn eine gute Leadership Kommunikation aus?

00:14:06: Schöner Bogen.

00:14:08: Also auf dem LinkedIn-Profil, das muss ich dann einmal sagen steht dieser Satz bestimmt auch schon seit fünfzehn Jahren.

00:14:15: Ja so lange gibt's LinkedIn nicht oder doch?

00:14:17: Doch, doch.

00:14:18: Guck

00:14:20: mal wie schnell die Zeitpakete hat.

00:14:24: Das heißt es ist schon etwas was mich sehr intrinsisch leitet und an dem ich mich immer wieder auch im Kompass ausrichten möchte dieses Verständnis von Leadership Und in der Kommunikation.

00:14:36: jetzt hier im Unternehmen der Schwarzgruppe ist es schon für mich, Manager zu unterstützen diese kulturelle Transformation auch in ihren Teams umzusetzen.

00:14:48: Das sind verschiedenste Arten natürlich manchmal The Tone of the Top.

00:14:54: Aber es geht ja auch um das, was wir täglich machen und zu unterstützen, um Dialogwege zu geben, um Vorbilder mitzusetzen aber auch um vielleicht Tools an die Hand zu geben.

00:15:06: Wir sprechen auch gerade hier sehr intensive überführungskräfte Feedback in der Schwarzgruppe Was wir auch schon den verschiedensten Spaten mit eingeführt haben weil so eine kulturelle Transformation muss sich ja irgendwann dann auch zurückspiegeln.

00:15:21: Und du hast es gesagt, manche Menschen sind ja über Jahrzehnte schon dabei und niemand von uns ändert sich von heute auf morgen.

00:15:27: Aber kann ich eben in einem Umfeld arbeiten indem überwiegend Respekt, Verbundenheit, Vertrauen, Leiste und Bodenständigkeit fühle.

00:15:36: Und das mit MESPA zu machen – es ist einfach praktisch das Toolset von der Geschichte die zu erzählen ist über die Möglichkeiten so zu führen, über die richtigen Feedback schleifen.

00:15:45: Es ist schon eben etwas was du mit sechs sieben Themen umranten musst und das ist für mich Führungskräfte zu unterstützen und zu befähigen diesen Weg mitzugehen Und am besten natürlich, wenn sie auch selbst entzündet sind.

00:16:00: Aber das kann man sicherlich nicht als Quote hinsetzen, nicht in Zünde einhunderttausend Menschen im Positiven für dieses Thema zu laufen aber zumindest dann Tools an die Hand zu geben mit denen das funktionieren kann, die Geschichte richtig zu erzählen.

00:16:16: Da würde ich gerne noch einmal tiefer einsteigen.

00:16:20: Gebt es aus diesem Toolset, dass ihr anbietet?

00:16:22: Gibt es da so ein, zwei Dinge wo du sagst ja wohl das brauchen wir in achtzig Prozent der Fälle und es ist gleichzeitig auch ein großer Hebel.

00:16:29: Wo viele Führungskräfte sagen super da habe ich was dazu gelernt.

00:16:32: dass hilft mir in der Praxis doch enorm.

00:16:35: Wir haben am Start tatsächlich gearbeitet mit einer Art Werte Workshops die in allen Spaten auch unterschiedlich umgesetzt worden sind.

00:16:44: aber zu sagen Es muss einen Workshop geben indem jeder der sozusagen Team führt in eine Diskussion geht, wo stehen wir heute?

00:16:54: Oder erst mal wie ist das Verständnis über die Werte.

00:16:59: Wie ist die eigene Erfahrung damit, wo stehen wir heute also wirklich in eine Gruppendiskussion zu gehen und so ein Werteworchschab vorzustrukturieren und dass mit an die Hand zu geben oder die Möglichkeiten Moderatoren zu haben aber auch das Commitment abzuholen bei den Führungskräften ist wirklich zu tun.

00:17:19: Das war hier bei der Schwarzgruppe wesentlich, das habe ich aber auch schon vor fünfzehn Jahren in anderen Transformationsprozessen erlebt.

00:17:27: Du brauchst den Dialog und die Diskussion, du brauchst die Unterstützung, das strukturiert zu führen und du musst einfach was an die Hand geben weil wenn du so zu allen sagst jetzt mach mal einen Workshop kannst du dir ja vorstellen wie unterschiedlich das abläuft?

00:17:40: Und das würde ich sagen dass brauchst du immer.

00:17:43: und dann brauchst Wufpoints im Englischen, du brauchst den ständigen Beweis.

00:17:50: Also der muss erstens auch wirklich kommen in der Organisation und du musst ihn natürlich auch im Po erheben und zeigen was sich bewegt weil es gibt natürlich jeden Tag wenn du möchtest auch Beispiele wo jemand sagt das war aber nicht respektvoll da haben wir aber noch nicht die Information vertrauensvoll miteinander geteilt und das gehört auch dazu.

00:18:12: Aber sagen wir mal diese Reise zu begleiten mit den guten Dingen, aber auch mit der ehrlichen Auseinandersetzung wo man steht.

00:18:20: Das wäre für mich so der zweite Part.

00:18:24: Man kann ja schlecht in die Köpfe der Mitarbeitenden schauen und deswegen sagt es dir gerade schon ist es schwierig den Erfolg von einer Kommunikationskampagne von dem Change zum Messen.

00:18:35: Hast du dann eine Idee wie man davor gehen könnte?

00:18:37: Hast du einen Vorschlag wie du sagst dass man doch die Wirkung auch messbar gestalten kann?

00:18:43: Es gibt ja viele Tools, die man auch im Sinne der Marktforschung intern nutzen kann.

00:18:47: Wo man einfach Pultstudies macht und wo man steht oder Feedback einsammelt.

00:18:54: Das ist der Wert.

00:18:55: Was glaubst du, wie nah wir uns schon an dem positiven Bewegen?

00:19:00: Also da gibt es glaube ich ein Set von super Marktforschung nach Innen- und Pulsbefragungen die man auch nutzen muss.

00:19:07: Und das sogenannte dreihundertsechzig Grad Feedback was ich vorhin genannt habe.

00:19:12: oder bei uns ist es ein Führungskräftefeedback.

00:19:15: so etwas muss es begleiten ohne funktioniert's nicht.

00:19:18: Ja

00:19:19: guter Punkt Du bist selber schon, wir haben es gerade gesagt seit Jahrzehnten Führungskraft.

00:19:23: Du arbeitest ständig mit anderen Führungskräften um deren Kommunikationen?

00:19:27: Wo siehst du im Moment zu den größten Hebel für gerade... ...für junge Führungenskräfte also die müssen nicht jung sein aber jetzt gerade in Führingsverantwortung gekommen sind.

00:19:36: was ist bei denen der größte Hebel im Mindset oder auch in der Kommunikations selbst den Sie in den ersten hundert Tagen machen müssen um erfolgreich zu sein?

00:19:47: Zum einen führen heißt auch Zeit nehmen für führen Und das höre ich manchmal in den Gesprächen mit anderen.

00:19:55: Wenn ich Zeit hätte, könnte ich mich intensiver mit Zielen auseinandersetzen.

00:19:59: wenn ich Zeit hatte würde ich mich besser auf meine Talentgespräche vorbereiten können.

00:20:03: Wenn Ich Zeit hätte würde ich auch Feedback-Gespräche nach großen Projekten machen und da will ich mich nicht ausnehmen.

00:20:10: aber dass gerade wenn man als junge Führungskraft die nächste Verantwortung steigt ist eben Führungen und Führungsbrauch Zeit.

00:20:20: Das wäre für mich immer der größte Hebel, den ich setzen würde und was ich in der Erfahrung sehe.

00:20:25: Was schnell mal weg ist weil dann lernt man vielleicht noch einmal betriebswirtschaftliche Dinge oder wie man Trends erkennt oder wie ein Vorstand Präsentation macht aber lernen erst mal die Zeit zu nehmen für Führung was nicht direkt sichtbar ist.

00:20:40: und das zweite war dass es auch jetzt speziell auf die Situation von der Parallelität, von Krisen angesetzt, die wir alle geopolitisch erleben.

00:20:48: Ich glaube einfach dass die Forderung auch nach einer Form der Führung, die im Nebel navigieren kann aber auch Vertrauen schaffen kann Aber eben auch erklären kann ich kann ja keinen Plan für den nächsten fünf Monate geben weil ich kann genauso wenig in die Glaskugel gucken wie du.

00:21:05: Das ist schon anderes Führungsverständnis, als wenn man auf alles eine Antwort vermeintlich hat.

00:21:12: Und diese Zeit gab es ja sicherlich mal hier im Unternehmen auch in anderen, dass man gedacht hat, wenn ich denn auf jede Frage auch eine Antwort weiß bin die richtige Führung.

00:21:22: Das führt glaube ich keinen mehr von uns heute weiter, sondern einfach auch den Rahmen schaffen in einer so unsicheren Welt, die uns persönlich aber auch professionell betrifft, einfach zusammen Themen trotzdem zu

00:21:35: bewegen.".

00:21:37: Wir reden ja dem Podcast auch immer wieder mal über das Thema Growth Mindset.

00:21:41: und da es auch der erste Schritt eigentlich um Growth Mindsett in der Unternehmenskommunikation zu etablieren ist der erste Auch sich selber ist Anführungszeichen verletzlich zeigen, auch von eigenen Fehlern mal sprechen.

00:21:55: Und das habe ich bei dir auch gerade ein bisschen rausgehört, dass vor allen Dingen diese Empathie auch erstmal von der Führungskraft kommen sollte um zu sagen Ich weiß nicht alles!

00:22:05: Also zeigt mir Thomas die Menschen, die heute sagen können was passiert nach dem Iran.

00:22:11: Was ist die und dauert das acht Wochen oder vier Wochen?

00:22:14: Und was heißt das geopolitisch

00:22:15: usw.?

00:22:17: Die Reflektion müssen wir ja alle ernsthafterweise haben dass wir dann nur noch ins Szenarium denken können und Wir sind hier nicht alle die politischen Experten und können bei Trump bis Putin in den Kopf gucken wie sie alle heißen.

00:22:31: also Ja Man kann nicht die Antwort auf alles haben.

00:22:34: Ich bin schon auch in Gesprächen manchmal, wenn mir jemand sagt ich möchte mich weiterentwickeln und sag du mir den Plan für die nächsten drei Jahre.

00:22:42: Da versuche ich schon Verständnis dafür zu erwirken dass das erstens in so einer Art wo man Von heute auf morgen Position entwickeln muss, nicht nur geopolitisch sondern auch mit künstlicher Intelligenz.

00:22:54: Also wer von uns kann ernsthaft jemanden etwas in drei Jahren versprechen?

00:22:58: Das funktioniert nicht!

00:22:59: Aber es offen anzusprechen aber auch das Gross Mindset der Mitarbeitenden mitzuentwickeln und zu unterstützen dass ich nun mal nicht wenn ich eine neue Rolle übernehme oder ein neues Thema gehe, dass sich jede Frage vorher beantwortet bekommen von meinem Vorgesetzten also da sage Wer führen will und Unternehmer reschandeln muss Unsicherheit auch aushalten können, auch für sich selbst.

00:23:24: Das ist ein sehr schöner Satz schön auf den Punkt gebracht!

00:23:26: Also wir halten fest Zeit nehmen auf jeden Fall Verführung und für Kommunikationen und B in Szenarien denken und auch mal sagen ihr wollt ich kann dir nicht den konkreten Plan geben für die nächsten drei Jahre.

00:23:36: Mein Gott was KI angeht da wären ja drei Wochen hilfreich

00:23:38: Da hast du absolut recht.

00:23:40: Ja.

00:23:42: Letzte Frage zu dem Komplex Stichwort Formate Und der heißt ja nicht umsonst LinkedIn-Launch.

00:23:47: Gibt es deiner Erfahrung nach Formate, die sich ganz besonders gut eignen oder von dem man lieber die Finger lassen sollte, obwohl sie vielleicht vollkommen überbewertet sind, um diesen Change-Prozess in den Köpfen der Mitarbeitenden anzustoßen?

00:24:01: Ich setze immer wieder auf die wesentlich Dialogformate... Und das ist auch das, was wir hier versuchen in der Schwarzgruppe.

00:24:09: Einfach im Raum mit verschiedenen Formaten, dass man mit Managern sprechen kann über die Erlebnisse.

00:24:14: der Austausch es ist und der wird es schaffen und der muss sein.

00:24:19: Darauf setze ich zu.

00:24:20: Achtzig Prozent.

00:24:21: Transformation ist persönliche Arbeit von allen Und natürlich gibt es wunderbare schöne Sachen, weiß ich nicht von Drehscheibchen bis zu den Postern in der Küche.

00:24:30: Nicht dass wir das alles nicht auch hätten oder Wertefächer aber das ist begleitend!

00:24:35: Das kann die Transformation nicht bewegen.

00:24:37: deswegen... Manchmal wiegt man sich gerne in der Sicherheit.

00:24:42: Ich habe da vom Poster bis zum Internet, bis zu dem Video-Statement alles gemacht.

00:24:46: Warum funktioniert es denn nicht?

00:24:47: Es wird so nicht funktionieren!

00:24:49: Der persönliche Austausch das Vorbild und die dranbleiben und nicht aufgeben bei einer kulturellen Transformation.

00:24:57: Das ist das Wesentliche.

00:25:00: Merken wir uns persönliche Meetings auf jeden Fall bevorziehen und den Austauscht zu gehen.

00:25:04: Welche Rolle kann da LinkedIn spielen gerade im großen Konzern, wie's die Schwarzkobach ist?

00:25:10: Bei uns würde ich LinkedIn als ein Tool reinsetzen.

00:25:13: Wir hatten ja erst mal über Jahrzehnte keine Social Media Präsenz, hast mir gesagt ist er mindestens zwanzig Jahre alt und das hat erst so vor vier fünf Jahren so richtig bei uns gestartet und mit Geschwindigkeit genommen.

00:25:29: und ich glaube dass wir über LinkedIn auch nach innen wirken da, wo Tools oder auch unsere unternehmerischen Strukturen Grenzen setzen.

00:25:40: Dass wir Menschen sichtbar machen oder Themen sichtba machen und deswegen ist LinkedIn- und Social Media Welt für uns schon wesentliche einfach in die Welt unserer Mitarbeitenden in einer anderen Art und Weise sozusagen präsent zu sein.

00:25:55: Insofern würde ich sagen, für die Struktur und die Historie der Schwarzgruppe wahrscheinlich noch mal wesentlich bedeutsamer als vielleicht für andere.

00:26:03: Die sagen auch das ist dann eben ein Kanal von uns.

00:26:05: wir haben noch einen total sophisticated Content- und Usergetriebenes weiß ich nicht Informationspool Portfolio alles wenn man das alles hat wunderschön.

00:26:16: Für uns ist es schon nochmal der Punkt auch die kulturelle Transformation an dem Kanal mit sichtbar zu machen.

00:26:24: Also früher war es wirklich so, was ist früher?

00:26:27: Aber sagen wir mal vor acht oder zehn Jahren.

00:26:31: wo man nicht proaktiv unterstützt hat, wenn sich jemand dort mit den Themen gezeigt oder positioniert hat.

00:26:37: Insofern ist der Wandel allein das es verschiedene Topmanager gibt aber auch dass die Kommunikation diesen Kanal nutzt um auf Themen aufmerksam zu machen oder auch mal Veranstaltungen oder oder oder.

00:26:51: Das ist schon ganz anders genutzt.

00:26:52: Es macht unseres internes Profil sicherlich.

00:26:55: da ist es mehr intern als extern.

00:26:57: was wir im Social Media Bereich machen.

00:26:59: Es

00:27:00: ist ja bei vielen Unternehmen so.

00:27:01: Und ich erinnere mich auch noch an meine eigene Zeit als Angestellte, da war auch schon längere Zeit her natürlich.

00:27:07: Das Social Media Guidelines die waren im Prinzip runtergedampft auf Nein!

00:27:11: Macht das nicht?

00:27:12: Das war es im Prinzip.

00:27:14: Ja das wird so ähnlich gewesen sein nur nicht verschriftlich aber macht was.

00:27:18: wenn du einmal dann machst du's nie wieder genau.

00:27:22: So Susanne ich würde jetzt gerne mal einen kleinen persönlichen Trä machen wenn Du erlaubst.

00:27:28: Warum bist du gerne in der Kommunikation?

00:27:32: Ich bin intrinsisch in diesem Beruf gestartet.

00:27:35: Das heißt, ich wusste irgendwie... ...ich möchte in diesem Bereich Medienkommunikation und Marketing arbeiten.

00:27:43: Wohin das manchmal kommt, ich bin jetzt nicht morgens aufgestanden habe gesagt so dass ist es jetzt aber so ist es sicherlich gestartet dass irgendwo war intrinsisch glaube es sein Feld indem mich wohlfühle.

00:27:55: während meines Studiums hab ich aber auch oft noch gedacht vielleicht geht man im journalistischen Bereich, in den Medienbereich.

00:28:00: Dann ist es so gekommen wie es gekommen ist.

00:28:03: was den Weg dann ausmacht und das ist vielleicht auch das warum ich die Thematik wie wir hier Corporate Affairs aufgestellt haben Auch für mich persönlich so bedeutend ist ist wirklich der Gedanke des Decoder Managements weil Kommunikation ein Teil, ein bedeutender Teil.

00:28:21: aber wir haben ja auch über politische Arbeit geredet oder über Markenbildung Und für mich gehören diese Dinge Das haben sie auch schon vor zwanzig Jahren in anderen Unternehmen gemacht.

00:28:32: Oft konnte man früher in BtoB unternehmen, sowas auch schneller leben diese Kommunikationsmarketing und politische Arbeit zusammenzubringen weil oft im Business-to-Business Bereich gar nicht so die breite Konsumgüteraufstellung und Marketingaufstellung war.

00:28:48: also da hatte man viel weniger dieses.

00:28:51: das ist aber Marketing oder das ist Kommunikation sondern es musste irgendwo alles in einem Bereich zusammengefasst werden.

00:28:58: Ich habe tatsächlich schon vor zwanzig Jahren mal einen Bereich entwickelt, der hieß nicht ganz so attraktiv, er hieß aber Business Services und er hatte tatsächlich von Vertriebsunterstützung über Marktforschung, Kommunikation, Marketing alles auch in einem Britt und da glaube ich dran an dreihundertsechzig Grad Stakeholder Management eben über ein Grundnarrativ was auf verschiedenste Art und Weise erzählt, erklärt, erläutert werden muss und daran glaube ich sehr.

00:29:28: Gibt es in den Deeds wo auch nicht ein gutes Grundnarrativ erkennen kann?

00:29:32: Das dann auch funktioniert?

00:29:34: Also ich sage mal so wenn es im Markt ankommt und auch im Sinne deines Markenkerns die richtigen Attribute mit unterstützt und dafür gibt's ja jetzt auch viele Studien Wenn du sagst wofür steht Unternehmen XYZ Dann hast Du auf jeden Fall schonmal einen Impact der auch wichtig ist weil du kannst dich ja nicht nur auf Intuition verlassen.

00:29:54: Aber Narrativ wie alle Narrative, das muss klar sein.

00:29:58: Es muss verständlich sein es muss auch von der Zielgruppe her geschrieben sein oder zumindestens auch verständig sein.

00:30:05: aber da glaube ich auch wirklich an die Welt der KPIs Die wir hier selbst bei der schwarzgruppe sicherlich noch ein stück weiter drehen wollen und müssen.

00:30:14: Aber Markenkern Geschichten Impacts müssen gemessen werden

00:30:21: Beispielsweise wie?

00:30:23: Ja, so durch Reputationsanalysen.

00:30:26: Durch Brandtracker, durch Tonalitätsanalys in den Medien, durch Fokusgruppen.

00:30:32: also wirklich das volle Instrumentarium was auch wieder die KPI-Mission und die Marktworschung in sich hat, muss dort kommen.

00:30:40: Und wenn ich sage dann haben wir noch einiges vor uns ist das auch so?

00:30:43: Weil manchmal muss man auch erstmal Dinge machen bevor man sie messen kann weil wenn man nichts macht kann man auch nichts messen und da kommen wir ja historisch her.

00:30:51: aber da glaube ich wirklich absolut dran.

00:30:53: Ich glaube dass es auch Minimum Hygiene Funktion und Handwerk für unsere Funktion weil ich muss schon auch irgendwann abliefern Wo stehen wir das und warum setzen wir unsere Budgets wo ein?

00:31:05: Ja

00:31:06: Ich grinne sie innerlich so ein bisschen, weil ich... Auch

00:31:09: äußerlich.

00:31:09: Ja!

00:31:11: Ich erkenne den Vorteil, den du jetzt hast, dass du sagst, du machst das Stakeholder-Management und das schön KPI getrieben machen könnt.

00:31:21: Das ist wunderbar.

00:31:22: Ich glaube aber auch mich in andere Hörerinnen hinein versetzen zu können die sagen ja Die haben ja auch das Geld dafür, die Menschen dafür.

00:31:31: Wohingegen viele Mittelständler genau nicht diese großen Kompetenzen in der Kommunikation und dem Marketing leider haben weil sie zum Beispiel einen starken Fokus auf Vertrieb und auf Produkt setzen.

00:31:42: At eins, als ich hier hingekommen bin gab es ja auch schon sehr professionelle Teams die viele Dinge mit bewegt haben Politik mit aufgebaut oder erste Dinge gemacht haben.

00:31:52: Das ist mir schon sehr wichtig das auch noch mal klar zu sagen.

00:31:55: aber das natürlich weiterzudrehen und weiterzuentwickeln und mit neuen Expertisen zu versehen die eben auch anders denken in der Kommunikationsstrategie oder die erweitern dass ist wesentlich und hier gab's die Unterstützung weil Das ist für dieses Unternehmen klar.

00:32:13: Wenn man sagt, ich will jetzt Stakeholder Management dann muss man auch gewisse Budgets und gewisse Expertisen haben.

00:32:21: Sonst funktioniert das nicht!

00:32:22: Das ist ein professioneller Anspruch und natürlich kann ich mit dem momentan – Ich will es nicht als Rückenwind aber ohne die Unterstützung wäre ich vielleicht auch nicht gekommen weil das Rollen draußen im Markt verkauft werden dass man wunder wirken soll Man hat kein Geld und man hat keine Leute.

00:32:40: Da kann man sich abmühen, wie man möchte.

00:32:42: Das macht man vielleicht im eigenen Leistungsgedanken aber dann kann es nicht funktionieren.

00:32:46: Ich möchte den einen Punkt noch machen Größe heißt nicht automatisch immer Professionalität Und kleinere Budgets und kleinere Teams heißen nicht automatisch keine Professionalität.

00:33:01: Also will ich schon mal sagen, je nach Form wo ich arbeite und wie ich arbeide kann ich auch mit einem zehn oder fünfzehn Mann Team genau das erreichen, indem ich nämlich synergetisch denke, orchestriere, in dem ich den ganzheitlichen Ansatz habe.

00:33:17: Also das ist mir nun nochmal wichtig zu sagen Ich hab es auch in anderen Unternehmen zu ganz anderen Rahmenbedingungen gemacht.

00:33:24: Es ist schon mehr dass wirklich denken alle Marketing- und Kommunikationsdisziplin ineinander strukturiert bewegen Und natürlich eine bestimmte Form von Stakeholder-Dialog auch zu ermöglichen, also nicht nur Senden.

00:33:39: Das passiert sicherlich in vielen Unternehmen und auch bei uns.

00:33:42: Dass man erstmal von innen her denkt was man für tolle Botschaften hat bevor man mal drüber nachdenkt wie ist das Mediennutzungsverhalten oder das Interesse meiner Zielgruppe?

00:33:52: Deswegen glaube ich da ist mehr als nur Mut machen auch für Unternehmen.

00:33:56: es ist nicht.

00:33:57: die Qualität eines Corporate Affairs Bereichs liegt nicht unmittelbar zunächst im Budget und in der Anzahl der Personen.

00:34:05: Ah, das ist ehrlich.

00:34:06: Damit werde ich dir auf jeden Fall mal bei passender Stelle zitieren, glaube ich.

00:34:09: Sehr sehr gerne!

00:34:11: Dann werde ich auch viele Fragen vielleicht dazu kriegen aber da lasse ich mich gerne auf die Diskussion ein.

00:34:16: Super.

00:34:17: Letzter kleiner Themenkomplex Stichwort CEO-Kommunikation.

00:34:20: Wir haben schon über Führungskräfte gesprochen.

00:34:22: wir haben auch über Berufseinsteiger oder junge Führungskräfte gesprochen.

00:34:26: Wie siehst du die CEO?

00:34:27: Die Rolle des CEO?

00:34:28: Kommunikationen im Jahr

00:34:33: Bei uns ist das gar nicht so eine ausgeprägte Funktion oder Einzeldisziplin, die wir zum Beispiel in Expertise gesetzt haben.

00:34:41: Natürlich gibt es Menschen, die auch mit unterstützen wie wir reden schreiben oder wo wir positionieren.

00:34:46: Ich glaube, es ist einfach ein wichtiges Instrument dass aber auch wieder in der Gesamtklaviatur mit funktionieren muss weil nur einen CEO positionieren und dann kriegt er irgendwo ein Preis.

00:34:59: hundertmal in den Medien war.

00:35:01: Es geht ja gar nicht um die Häufigkeit, sondern ist die Botschaft rübergekommen und manchmal kann die Botschaftoms CEO erzählt werden und manchmal wird sie aber lieber woanders erzählen.

00:35:10: Also heißt Art I ist unter fünfzehn Instrumenten und Themen ein der in eine professionelle Stakeholder Management mit hineingehört.

00:35:20: und dann ist immer Unternehmen zuerst Geschäftsmodell zuerst, Branche zuerst und Land zuerst.

00:35:26: damit meine ich CEO-Kommunikation im Unternehmen.

00:35:30: XY muss und kann ganz anders aussehen als in anderen Unternehmen oder ist in einem Land ausgeprägter, als im anderen.

00:35:38: Wir sind sicherlich in dieser Thematik nicht extrem offensiv auch sehr bewusst.

00:35:44: Das kommt auch so ein bisschen aus der Bodenständigkeit des Unternehmens.

00:35:47: Es ist sehr unterschiedlich in den Spaten, wie wir das machen.

00:35:50: Also heißt wie immer es gibt keine pauschale Lösung und ich nehme das auch nicht von der Stange.

00:35:56: Es muss ja auch zur Person passen.

00:35:58: also habe ich auch nicht das SML-Paket pro Kultur sondern muss schon sehr individuell draufgesetzt werden.

00:36:05: Ja!

00:36:05: Es gibt CEOs die sich lieber laut melden andere nicht und man muss schon immer gucken, dass man das eigene Qualitätsfeld dazu setzt wie es zum Unternehmen und der Person passt.

00:36:19: Und zu den Zielen und nicht ob man der lauteste oder leiseste im Land ist oder ob man die meisten Follower hat.

00:36:26: Das wird ja immer mal durchgetrieben.

00:36:28: ich verstehe, dass ich mag auch Statistiken.

00:36:31: wer hat jetzt am meisten abgeliefert?

00:36:32: Wer war meist in der Presse, wer war am meisten in Social Media heißt für mich aber im Konsequenz, dass das immer Qualität haben muss.

00:36:42: Kann, muss aber nicht!

00:36:44: Wie bei jeder Kommunikation es hängt davon ab wer ist meine Zirkope?

00:36:48: Was ist meine Botschaft?

00:36:48: Kommt ihr beide Zirkuan ob die große oder kleines?

00:36:51: Ist dann individuell tatsächlich absolut.

00:36:55: Sehr schön.

00:36:55: Das sind so tolle ausführliche Antworten.

00:36:58: du sagst es ist kein Plubrint aber eine gute Vorstufe dazu.

00:37:02: Das macht man die Nachfragen fast schwierig

00:37:04: Und das tut mir leid.

00:37:05: Dann pass auf, dann kann ich dir für den Rest versprechen!

00:37:07: Ich weiß gar nicht noch ob wir noch Zeit haben, sagst du mir Thomas?

00:37:11: Du ist es deine Zeit.

00:37:12: also wenn du uns noch irgendwas mitgeben kannst wo du sagst ja wohl das ist noch eine Botschaft die ich als Kommunikationsprofi hier auch vielleicht in jüngeren Generationen mit geben möchte sehr gerne.

00:37:20: Ich hätte dir jetzt einfach mal versprochen ich mache die nächsten Antworten kürzer.

00:37:26: Nee um Gottes Willen, ich finde das sehr angenehm dir zuzuhören und ich finde es auch sehr verständlich Aber tatsächlich damit vielleicht nochmal abzuschließen.

00:37:35: Welchen guten Rat würdest du Menschen geben, die jetzt auch in die Kommunikation – das heißt es in der Agentur, sei's im Konzern – einsteigen wollen?

00:37:46: Was siehst du hier gerade?

00:37:49: Woher sollte ich achten und was sollte ich sein lassen?

00:37:52: oder was ist der falsche Ratschlag, den ich schon überall bekomme und eigentlich gar nicht stimmt?

00:37:57: Über das zweite muss ich noch mal nachdenken!

00:38:01: Nach wie vor, ich glaube, ich habe es schon bei vielen Gelegenheiten gesagt.

00:38:05: Das stimmt schon die letzten vier, fünf Jahre aber ich meine es wirklich so.

00:38:08: deswegen Aussage Nummer eins der Kommunikationsberuf oder Stakeholder Management oder wie immer.

00:38:16: Ich glaube, das ist ein absoluter Beruf mit Zukunft.

00:38:19: Und gerade die Werte, die wir stiften können für einen Unternehmen oder für Teams, können jetzt richtig zum Tragen kommen weil wir im Sinne von navigieren durch geopolitische Unsicherheiten wo eben Business-Entscheidungen immer mehr davon abhängig sind.

00:38:33: was tut sich morgen geopolitisch oder oder oder deswegen einem beruf absolut mit zukunft?

00:38:40: Nummer eins Nummer zwei ganz ganz sicher dass es wichtig diesen zu entwickeln, alles rund um das Thema künstliche Intelligenz.

00:38:50: Nicht nur wie es unsere Teams effizienter macht auf jeden Fall auch.

00:38:55: aber das ist gar nicht meine Hauptschleuse sondern das zweite Wie kann KI genutzt werden unsere Arbeit, unsere Beratung auch noch strategisch fundierter zu machen, Szenarioanalysen zu machen.

00:39:05: Also da glaube ich sehr dran wir brauchen Menschen die agile Teams verstehen können, die eine andere Art haben als Ich plane dir jetzt ein Kommunikationsplan für die drei Jahre sondern die wirklich ad hoc in Situationen springen können also auch nochmal großes Bewusstsein einfach für Komplexität verstehen können, systemisch ausgebildet zu sein.

00:39:29: Also nicht nur mit meinem Betriebswirtschaft oder Kommunikation im Marketing sondern wirklich Systeme zu verstehen und vielleicht eine systemische Ausbildung zu haben oder sich da mal weiterzubilden.

00:39:39: das wäre so der Rundumkreis.

00:39:41: Ich glaube an diesen Beruf, ich glaube dass wir unsere Wertschöpfung in den nächsten drei vier Jahren noch viel stärker einbringen können.

00:39:49: Und dass wir natürlich daran arbeiten müssen wie wir KI in unseren Teams integrieren und wie wir sozusagen KI und The Human miteinander ein perfektes Spiel bringen.

00:40:04: Wie machen wir das denn?

00:40:04: oder wie machst du das?

00:40:06: Stück für Stück da sind wir auf einer Reise, dass wir eben mit Rebecca die du auch kennengelernt hast vor bestimmt jetzt über einem Jahr vielleicht anderthalb Jahre auch gesagt haben.

00:40:16: Wir müssen sehen wie sich KI weiterentwickelt von der Textoptimierung, von der Recherche bis hin zur Bildgestaltung, Videogestaltung und das wir tatsächlich im strukturierten Prozess.

00:40:30: Rebecca sagt immer Toolset, Mindset, Skill Set dass wir daran arbeiten.

00:40:37: Also das eine ist die Tools darauf konzentrieren sich ja viele aber das ist eben nicht das eine.

00:40:43: es muss eben auch da sein man muss auch brompten können oder man muss die Bildgenerierung nutzen können oder fakes auseinanderhalten können.

00:40:52: Aber ich muss es halt auch wollen.

00:40:54: und dieser Dreiklang an dem zu arbeiten Das ist so die Grundstrategie Da bewegen wir uns mal schneller und mal langsamer mit.

00:41:02: Aber eben vor achtzehn Monaten ungefähr den Initialpunkt gesetzt zu haben, dass wir uns darum kümmern.

00:41:07: Dass wir uns austauschen und dass wir auf diesen drei Ebenen kontinuierlich arbeiten.

00:41:12: So machen wir das!

00:41:13: Wir sind mitten auf dem Weg.

00:41:15: Super spannend.

00:41:16: Ja, da sind wir alle irgendwo ein Stück weit und auch vorher am Lernen.

00:41:19: Susanne, letzte Frage wie wer nicht die LinkedIn-Lounge, wenn ich mich fragen würde?

00:41:22: Wie ist denn deine persönliche LinkedIn-Routine?

00:41:26: Meine Routine... sehr, sehr unterschiedlich.

00:41:29: Also es ist schon so dass ich Unterstützung auch habe wenn es um LinkedIn-Posts geht.

00:41:34: Ich selbst aber natürlich immer mit schaue was wir aufnehmen.

00:41:41: Ich bin auch immer jeden Tag wahrscheinlich zehn Minuten unterwegs und zu gucken was in meinem Netzwerk läuft?

00:41:47: Ist das eine Routine?

00:41:48: Thomas mir fast peinlich das zu sagen vielleicht ganz normales Social Media Verhalten.

00:41:53: Aber so Für mich entscheiden müssen.

00:41:57: Es gibt viele andere Tools, die sicherlich wichtig sind auch in der Unternehmenskommunikation.

00:42:03: wenn wir weiter über unsere Positionierung reden klar reden wir auch über Insta und andere Dinge.

00:42:08: nur auf meine Person passt LinkedIn an der Stelle sehr gut und deswegen ist der Hauptfokus für meine Personen auf diesem Instrument oder im oder im persönlichen Dialog wie wir heute, oder dass man wahrscheinlich auch Positionierung innerhalb von Netzwerken oder auf Podien macht.

00:42:29: Das muss wie immer auch zur Person passen und muss zu mir passen.

00:42:32: Nichtsdestotrotz für meine professionelle Arbeit geht es natürlich darum das ich alle Tools auf denen wir arbeiten verstehe und über alle meine KPIs bekomme.

00:42:43: Ja sehr schön Susanna!

00:42:44: Vielen vielen Dank.

00:42:46: Das war ein

00:42:47: super tolles Gespräch, liebe Hörenden.

00:42:49: Wir haben heute gesprochen mit Susanna Marell über die Transformation in der Unternehmenskommunikation bei der Schwarzgruppe, damit wir die Anforderungen an moderne Kommunikationen gesprochen für Führungskräfte, für CEOs und für junge Nachwuchskräften.

00:43:03: Wir sprachen über die Rolle von LinkedIn und von anderen klassischen Medien und das Skillset und das Mindset, dass ich brauche um erfolgreich Zusammen.

00:43:15: vielen, vielen Dank, dass du heute bei uns warst.

00:43:17: Hat mich sehr gefreut.

00:43:19: Vielen Dank für das wirklich spannende Gespräch Thomas und bis bald sage ich einfach...

00:43:23: Ja freuen Sie auf die Fortsetzung dann bei Meile-Einundzwanzig!

00:43:27: Was immer das ist!

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