#213 Trainiere deinen Mutmuskel – Wie Marina ihren TEDx Talk vorbereitet hat
Shownotes
Marina Zayats hat einen TEDx Talk gehalten – an der Frankfurt School, auf Englisch, ohne Slides. Titel: „The One Career Skill Nobody Teaches You." Und wer Marina kennt, ahnt schon, worum es geht: Sichtbarkeit.
In dieser Folge sprechen Tomas und Marina darüber, wie dieser Talk entstanden ist, warum der Vorbereitungsprozess mindestens so wertvoll ist wie der Vortrag selbst – und was jeder, der jemals auf einer Bühne stehen wird oder möchte, daraus lernen kann.
Sie reden über das TED- und TEDx-Format, über die drei Schülertypen, die Marinas Kernbotschaft tragen (Klassenclown, Mauerblümchen, Streber), über die Zusammenarbeit mit Speaker-Coach Lutz Herkenrath, über die Überwindung, sich selbst auf Video zu schauen – und über das, was auf der Bühne wirklich zählt: nicht Perfektion, sondern Präsenz.
Konkret geht es um: Wie du deine Kernbotschaft findest und alles andere weglässt. Warum du deinen Vortrag nicht komplett ausformulieren solltest. Was den Unterschied zwischen einem Fachvortrag und einem TED Talk ausmacht. Wie du Raum einnimmst, ohne auf der Bühne herumzutigern. Warum eine Pause immer länger sein darf, als du denkst. Und warum 80 Prozent manchmal die klügste Zielvorgabe sind.
📖 Buchtipp: „Talk Like TED" von Carmine Gallo 🎙️ Speaker-Coach in dieser Episode: Lutz Herkenrath
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Über die LinkedIn Lounge Wir sind Marina Zayats und Tomas Herzberger. Gemeinsam sind wir die Gründer*in von Schaffensgeist, der ersten strategischen Beratung für digitale Souveränität. Wir helfen Unternehmen, ihren digitalen Außenauftritt gekonnt zu steuern und als Marke sichtbar zu werden. Vorstände, Manager und Vertriebsteams befähigen wir dazu, ihre Identität in Social Media aufzubauen und für die Ziele des Unternehmens einzusetzen.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Gute, gute, gute.
00:00:09: Herzlich willkommen zu LinkedIn-Lounge!
00:00:11: Dein Podcast für mehr Spaß und mehr Erfolg auf LinkedIn.
00:00:15: in unserer kleinen LinkedIn-Launch hier in Frankfurt im Herzen von Europa heute mal wieder dabei mit Marina.
00:00:23: Gute Thomas.
00:00:24: Gude Marina.
00:00:26: Ich glaub dir sagen, heute gehen wir direkt in mediasres.
00:00:28: Gerne.
00:00:28: Wunderbar.
00:00:30: Denn die letzte Woche war durchaus ereignisreich vor dem Ende davon denn du hattest ein Event, ein Erlebnis auf das Du Eigentlich kann man sagen mental jahrelang dich vorbereitet hast.
00:00:43: Seit zehn Jahren.
00:00:48: Ja, weiß ich nicht.
00:00:49: Also deine Geschichte beginnt ja noch länger her vor zwanzig Jahre?
00:00:54: Um zwanzisch vielleicht sogar.
00:00:55: Stimmt!
00:00:56: Du warst nämlich Speakerin bei einem TEDxTalk.
00:01:02: Was ist denn dein TEDx Talk?
00:01:03: Vielleicht weiß das nicht jeder.
00:01:06: Fangen wir beim Urknall an.
00:01:08: Also, Ted steht für Technology Education and
00:01:13: Design.
00:01:13: Design?
00:01:14: Richtig!
00:01:15: Gott sei Dank.
00:01:16: Sehr gut Thomas.
00:01:17: Guck mal, ergänzen wir das wieder fantastisch.
00:01:19: So und es wurde irgendwann gegründet mit der Idee Ideas Worth Spreading also das Mention Ideas worth Sharing.
00:01:26: Ich glaube sharing.
00:01:27: Sharing Das Menschen auf die Bühne gehen und in kurzen achtzehn Minuten maximal ihre Idea worth sharing, teilen.
00:01:37: Und da geht es um, kann's um Business gehen?
00:01:39: Es kann um Kommunikation gehen Arts Entertainment Technology also alles quer durch die Bank.
00:01:46: ich glaube einer der bekanntesten Talks ist zum Beispiel Start with Wife von Simon Sinek Ich glaub darüber wurde er auch richtig bekannt.
00:01:52: Das
00:01:53: war der Staatsanleger hier tatsächlich.
00:01:54: Oh ja oder Amy Cuddy mit Power Posing.
00:01:58: Da gibt das so viele tolle TED Talks
00:02:01: was man dagegen tun kann.
00:02:02: Und mein Liebling geht mittlerweile sogar zwei Teile davon, ich habe auf einem Spam-Call geantwortet!
00:02:07: Jaaa,
00:02:08: das
00:02:08: kenne ich auch... Das
00:02:09: ist aber eigentlich Comedy.
00:02:11: Das ist fast schon Comedy.
00:02:12: Aber es ist so eine schöne Mischung zwischen Comedy und Neugier.
00:02:16: also was
00:02:16: passiert denn?
00:02:18: Ich bin da durch.
00:02:19: Und das Besondere ist ja, man kann sich's nicht kaufen.
00:02:22: Nein.
00:02:23: Man muss es sich verdienen
00:02:25: Beziehungsweise ja, und man muss sich bewerben.
00:02:27: Man muss eine Idee einreichen die dann ausgewählt wird.
00:02:31: Und dann kommst du auf die Bühne dieser Welt.
00:02:33: es gibt ja neben also Ted ist ja die große Konferenz hier immer im Jahr stattfindet und gibt es Ted X also independently organized Ted Events.
00:02:43: oder können sie sich zum Beispiel wie in meinem Fall jetzt Universitäten bewerbern als die Frankfurt School?
00:02:49: Oder es können sich Städte bewerben, also nicht die Städten selbst.
00:02:53: Sondern das nennt sich dann zum Beispiel TEDx Frankfurt oder TEDx Hamburg und jeder kann sich diese Lizenz sozusagen... Also sich für diese Lizenz bewerbern unter bestimmten Auflagen da musst du relativ viele bedenken.
00:03:06: beispielsweise dürfen die Menschen die auf die Bühne gehen Nicht werblich Sein, sondern das müssen halt wirklich Ideas worth spreading sein oder sharing.
00:03:15: Das macht es ja auch so besonders dass ist eben nicht nur nichts zu kaufen sondern eben auch nicht werblich ist
00:03:20: richtig
00:03:20: und das macht's eigentlich für noch was sehr angenehm.
00:03:23: Genau das ist halt nicht wie bei den vielen, vielen Events wo sich dann zum Beispiel ein Großunternehmen einkauft und dann stellen die da irgendjemanden von Mitarbeitern hin und die sagen dann wie tolles Unternehmen sind die Produkte.
00:03:39: Das ist einfach ein cooles Format, finde ich.
00:03:43: Weil du halt darüber auch also jetzt aus der Sicht der Menschen die zuhören kriegst halt ganz viele spannende Talks und Ideen innerhalb kurzer Zeit mit bei so einem Event.
00:03:58: Es ist in der Regel auch eine sehr schöne Atmosphäre.
00:04:01: Ich war ja öfter bei TEDx Frankfurt dabei
00:04:04: Du warst dir auch?
00:04:05: Das wissen gar nicht viele Coach Für TEDxpeaker.
00:04:09: Ja,
00:04:10: ehrenamtlich!
00:04:12: Das ist etwas, was man eben ehrenamtlich machen kann.
00:04:14: Und ja ich hab TEDx Frankfurt damals irgendwie entdeckt weil ich schon sehr früh diese Talks einfach toll fand und auf YouTube konsumiert habe.
00:04:23: und dann irgendwann habe ich gesehen dass das in Frankfurt stattfindet und habe mich halt gemeldet und gesagt hey wenn ihr Leute braucht die vielleicht helfen irgendwie die Menschen auf die Bühne vorzubereiten Dann mache ich das sehr gerne und deswegen habe ich das immer so von der anderen Seite quasi mitbekommen Und es herrschen malerweise eine sehr schöne Atmosphäre dort, weil das kommen... Es sind meistens Menschen da die sehr neugierig sind.
00:04:45: Die offen sind und dann kommst du meistens auch wunderbar mit den Menschen ins Gespräch.
00:04:50: Also ich bin seit langem wirklich ein Fan von diesem Format.
00:04:53: Ja
00:04:54: also schön war es exklusiv aber trotzdem zugänglich.
00:04:56: Das ist schon eine demokratische.
00:04:58: Ich teile meine Ideen.
00:05:00: Genau, in Frankfurt gibt es mehrere davon.
00:05:01: Das ist schon gesagt an der Finance University hier in Frankfurt.
00:05:05: Frankfurt School?
00:05:05: Ja, Frankfurt School schuldigung!
00:05:06: Unsere Banker-Universität.
00:05:08: Carterschmiede für.
00:05:10: Wo du ja auch Dezentin bist nebenbei.
00:05:12: Wir wissen auch nicht viel ab, wir lassen einen Funfack nach dem anderen feiern.
00:05:16: Die haben das organisiert und du hast dich erfolgreich beworben und durch das dort einen Vortrag halten.
00:05:23: Und es ging ums Töpfeln
00:05:24: glaube ich Yet a skill to be acquired!
00:05:31: Nein, natürlich ging es um Personal Bending.
00:05:34: Korrekt.
00:05:35: Richtig.
00:05:36: Um uns da weg zu spoilern das war ein mega guter Vortrag.
00:05:40: Wir gehen vielleicht kurz auf einen was du gesagt hast und danach weil es für die meisten... Es gibt ja bald ein tolles Video davon wird wir öffentlich den Kommentar auch auf jeden Fall in die Schauen aus.
00:05:49: Da kann mich jetzt noch mal eine Ruhe anschauen und anhören.
00:05:51: Wir werden aber vor allen Dingen auch darüber sprechen wie deine Vorarbeit war gerade auch mit deinen Perspektiven als Speaker Coach und jetzt als Speakerin.
00:05:59: Was kann ich, wenn du jetzt hier zuhörst oder zuschaust?
00:06:02: Was kann Ich für mich mitnehmen um mich auf so einen wichtigen Vortrag oder eine wichtige Präsentation vorzubereiten?
00:06:07: Richtig!
00:06:07: Weil alles was man daraus lernen kann oder vieles was man da raus lernen kann aus dieser Vorbereitung kann man adaptieren für wichtige Keynotes die man hält nicht nur für Titex sondern eben für Wenn man auf der Bühne steht für egal was.
00:06:23: Also die Sachen, die man da lernt und mitnimmt sind wirklich wertvoll.
00:06:26: Und es gibt beispielsweise auch ein tolles Buch Talk Like Ted.
00:06:33: Kann ich auch jedem ans Herz begen?
00:06:35: Kommt auch nicht nur noch.
00:06:36: Wenn ich stand denke.
00:06:39: Lass uns direkt reingehen Marina.
00:06:41: Mini Zusammenfassung von deinem Vortrag.
00:06:43: Ich habe gesagt das ist twenty years in the making.
00:06:45: Du hast angefangen bei der Geschichte aus deiner Schulzeit Aber das war der Aufhänger im Prinzip, es ging im Kern ja um was anderes.
00:06:54: Richtig!
00:06:55: Im Endeffekt habe ich angefangen mit der These dass als ich aufgewachsen bin habe ich zwei Ratschläge immer und immer wieder bekommen.
00:07:05: Radschlag Nummer eins Arbeite hart streng dich an sei richtig fleißig Und das zweite ist Stay Humble.
00:07:14: Ich werde immer wieder bestimmte englische Begriffe einbauen, weil der Talk auf Englisch war.
00:07:17: Also bleib bescheiden!
00:07:19: Alle TEDx-Vorträgen sind hierauf englisch?
00:07:20: Ja.
00:07:21: Deswegen passt ja.
00:07:23: Genau.
00:07:27: Das war quasi die These mit der ich groß geworden bin und während meiner Schulzeit habe ich das immer vorgelegt bekommen.
00:07:33: Das
00:07:33: vor den Protestanten in mir.
00:07:35: Das ist genau unser Mantra.
00:07:36: Fleißig sein aber Bescheiden bleiben.
00:07:39: Wunderbar.
00:07:41: Während der Schulzeit habe ich das genauso im Grunde vorgelebt bekommen.
00:07:48: Ich hab angefangen mit drei verschiedenen Schülertypen, die ich so beobachtet habe.
00:07:54: Das eine war immer der Klassenclown, nicht unbedingt der fleißigste oder der Student war, der sehr vorzeige Schüler war... Aber wusste halt definitiv, wie man die Aufmerksamkeit auf sich zielte.
00:08:08: Wie man ja mit den Menschen zum Lachen bringt.
00:08:12: Der zweite Schülertyp war Dänige der immer eher so ein bisschen still und zurückhaltend war ganz im Hintergrund also sehr bescheiden.
00:08:20: Manche davon waren durchaus auch gute Schüler, also mit guten Noten.
00:08:24: Andere nicht.
00:08:26: Aber auf jeden Fall der gemeinsame Nenner war immer eher so schüchtern und zurückhaltend.
00:08:30: Nicht viel gesagt.
00:08:31: Meistens eher ein bisschen unscheinbar.
00:08:33: zu den Schülern gehörte ich eine lange Zeit lang.
00:08:38: Dann gab's halt den dritten Typen und bei dem dachten alle, okay die Person wird definitiv so die krasse Karriere haben.
00:08:45: Wird alle Möglichkeiten bekommen.
00:08:48: das waren halt die Schüler die immer super fleißig war, die immer die besten Noten hatten, die sehr viel in der Regel auch dafür getan haben, immer fleißige Hausaufgaben, immer vorbereitet alles.
00:09:04: Richtig.
00:09:04: Ja perfekt, danke!
00:09:06: Das ist die Kurzpassung.
00:09:09: Joachim?
00:09:11: Genau aber der Kern ging es darum.
00:09:12: also fleißig sein das war mit eines der Hauptaussagen den ich abgearbeitet hast und der Kontrast war ja dass du mit vielen vielen sie aus dem Vorstand arbeitest Und die sagen ja hatte aber das wichtig Aber nicht das entscheidende.
00:09:30: Das kommt nicht mal in den Topf
00:09:32: fünf bei
00:09:33: Ihnen vor.
00:09:35: Was ist das entscheidende, Marina?
00:09:37: Also es gibt einen riesen Unterschied.
00:09:38: Und das ist das Spannende.
00:09:39: wenn ich MBA-Studientin frage was die meinen für diese der entscheidenden Karrierefaktor sein wird oder dass beeinflussen wird dann kommt halt meistens genau dieses Narrativ wieder was wir in der Schule lernen sei fleißig arbeite hart.
00:09:55: witzigerweise am Tag des TED Talks hat ja der Dikan ein kleine Intro gehalten und hat die harte Arbeit der Studenten an der Uni hervorgehoben.
00:10:07: Dass die alle viel fleißig sind als er damals war?
00:10:10: Ja, ja und ich sitze da und denke mir okay interessant in ein paar Momenten werde ich dir hart widersprechen!
00:10:17: Kannst du bitte im Raum bleiben?
00:10:19: Lieber leider nicht
00:10:20: aber gut
00:10:21: schicke ich ihm vielleicht dann mal zu.
00:10:24: Auf jeden Fall so.
00:10:25: damit wachsen halt die meisten Studentenschüler uns weiter auf das heißt wenn ich MBA-Studentin auch heute frage dann kommt halt immer wieder dieses harte Arbeit, Disziplin.
00:10:34: Und wenn ich aber eben die CEO's fragen, mit denen ich arbeite.
00:10:39: Dann kommt das ganz anderes.
00:10:40: Die sagen nämlich Ja harte Arbeit ja schon Aber ganz ehrlich dass wirklich entscheidende People und Kommunikationsfähigkeiten, People Skills Netzwerken und Sichtbarkeit Strategische Sichtbarkeits an den richtigen Stellen auf eine richtige Art und Weise und diese Diskrepanz
00:11:01: Die Leute müssen dich kennen und sie müssen wissen was du kannst oder was Du Was ist dein Potenzial?
00:11:07: Das ist im Grunde so, dass die Beobachtung mit der es losging.
00:11:14: Und das halt in genau dieser Lücke sehr viele Karrieren leider hopsgehen.
00:11:20: Ja!
00:11:22: Dass wir jetzt den Stammhörern und Hörerinnen dieses Podcasts nicht ganz neu vorkommen, denn du sprichst ja Gott sei Dank nicht nur weit hätte darüber sondern auch hier regelmäßig Nichtdestotrotz, auch wenn ich das ja diese Story offensichtlich schon oft höre.
00:11:34: Auch in unseren Workshops höherem Beratung herrere.
00:11:37: Aber es ist so und auf den Punkt gebracht.
00:11:38: Du hast ein paar tolle, tolle Aussagen da drin gehabt wo ich selbst nochmal bisschen Gänsehaut bekommen habe.
00:11:46: Tatsächlich!
00:11:48: Du hast zum Beispiel gesagt... Da öffnen sich Türen von denen du vorgern nicht wusstest dass sie da sind.
00:11:52: Durch deine Sichtbarkeit?
00:11:53: Durch die Sichtbarkeitschein.
00:11:57: Schön!
00:11:57: Gib uns noch ein, zwei Jams aus deinem Vortrag Ein paar, ein, Zwei Gold Markets
00:12:05: Also der sicherlich persönlichste Part, wo ich auch lange dran gefällt habe und überlegt hab, ah, soll ich das wirklich erzählen?
00:12:13: Traue ich mich das oder nicht.
00:12:15: Aber ich denke halt immer naja so ein Ted Talk den vergisst du halt auch sehr schnell.
00:12:19: außer es sind vielleicht auch ein paar wirklich persönliche fast schon unbequeme Sachen drin Und ich bin jetzt Rückblickend sehr zufrieden dass ich mich getraut habe das zu teilen Und zwar der Moment, wo ich wirklich verstanden habe was Sichtbarkeit ausmacht.
00:12:39: Früher dachte ich immer okay Sichtbarkeit bedeutet Ich muss mich extrem gut vorbereiten!
00:12:46: Ich muss eine perfekte Performance hinlegen Am besten relativ glatt!
00:12:50: Am Besten relativ wenig von mir.
00:12:53: Es geht ums Wissen.
00:12:54: Ja es geht wirklich darum Hardcore die Leute mit Wissen zuzu Texten
00:13:02: Weil das ist professionell.
00:13:03: Weil dass es professionell!
00:13:05: Und ja, dann durch die Erfahrung, die ich im Jahr zwanzigzwanzig gemacht habe – durch meine Krebserkrankung – hab' ich auf einmal gemerkt, oh hoppala, was sich immer dachte und was Sichtbarkeit ausmacht….
00:13:19: Das ist nicht ganz vollständig.
00:13:22: Die Aussage war am Endeffekt in dem Moment wo ich diese Diagnose hatte, hatte ich gleichzeitig sehr viele Online-Kinots die schon halt im Kalender drin waren.
00:13:35: Das heißt, dann war halt die Frage ja was mache ich damit?
00:13:39: Der erste Impuls natürlich, ich sage alles ab weil.
00:13:41: also wie kann eine Personal Branding Beraterin die Sichtbarkeit predigt jetzt auf die Bühne gehen obwohl sie in dem Moment wo diese Diagnose kam und auch danach dieses Gefühl hatte ob Gott Ich will mich unbedingt verstecken!
00:13:58: Ich würde auf gar keinen Fall dass mich irgendjemand sieht.
00:14:02: Ich hatte keine Haare, ich hatte keine Augenbrauen.
00:14:04: Ich hatte keinen Wimpern.
00:14:07: Also ich fühlte mich extrem unwohl.
00:14:09: Ich guckte in den Spiegel und fühlten mich wie eine fremde Person.
00:14:15: Und dann in dem Moment wo ich aber entschieden habe okay komm ich mache wenigstens die allererste Keynote... Die erste!
00:14:21: Und ich gucke einfach mal wie es sein wird.
00:14:23: das fand ja alles während Corona alles online statt.
00:14:27: dementsprechend musstest du nicht irgendwo hinreißen weil das hätte ich nicht machen können, sollen.
00:14:34: Dann habe ich gesagt okay alles klar dann lernen wir uns jetzt mal Fake Lashes anzukleben.
00:14:40: Scheiß schwierig!
00:14:43: Zieh eine Perücke auf hatte natürlich mega Herzklopfen weil ich dachte alle gucken auf meine Perücke anstatt dass die halt wirklich meinen Worten lauschen ja und dann diese Realisation Okay krass Ich hab das jetzt gemacht und niemand hat was gemerkt.
00:15:03: Also, niemand hat gemerkt dass ich irgendwie ja anders bin als sonst.
00:15:09: Niemand hat gemerkt dass ich mich total unsicher fühle, dass ich nicht perfekt fühle.
00:15:17: Das war für mich so fast schon ein Befreiungsschlag wo ich gemerkt hab hey Sichtbarkeit braucht keine Perfektion, sogar ganz im Gegenteil diese Perfektionen die wir versuchen auf die Bühne zu bringen.
00:15:31: Die gilt ganz oft.
00:15:32: diese Verbindung zum Menschen dieses All glatte das will eigentlich keiner was Menschen eigentlich sehen wollen.
00:15:40: es sind menschen die sich trauen und die bereit sind ihr ihr wissen zu teilen hier dass was ihnen was ihnen wichtig ist obwohl sie sich unsicher fühlen.
00:15:52: Da ein Satz, den ich selber sehr mag aus dem Talk und ich sage den mal auf Englisch.
00:15:57: Weil auf Deutsch würde ich den jetzt wahrscheinlich verunzen.
00:16:02: Visibility is not reserved for the confident it's reserved for brave.
00:16:08: Amen!
00:16:10: Das war an dem Teil habe ich wahrscheinlich mit am längsten geschraubt.
00:16:15: Der ist fantastisch.
00:16:16: Obwohl das ja fast auch der Untertitel von deinem Buch ist?
00:16:19: Ja
00:16:20: Digital Person Branding, Muttersichtbarkeit.
00:16:22: Dieses Buch kam ja bislang auch während der Corona-Zeit und damit während meiner Erkrankung raus.
00:16:27: Und deswegen hast du keine Buchtur gemacht?
00:16:29: Richtig!
00:16:29: Ansonsten hätten wir ja schon die Welt bereist.
00:16:32: Ja also das danke, dass du es nochmal erzählt hast Marina.
00:16:36: Ganz ganz wichtige Botschaften in dem Zusammenhang und wir haben anschließend erlebt... Du hauptsächlich aber ich war ja so in deine Autorage mit wie vielen Leuten das resigniert hat.
00:16:46: Es sind ja alle Schanke gestanden mehr oder weniger, um haben gesagt wie cool das war.
00:16:50: Wie sie das berührt hat und inspiriert hat.
00:16:53: Das jetzt auch im Nachhinein kam.
00:16:54: nochmal Nachrichten von Leuten die das live gesehen haben.
00:16:58: Und da wird sich noch viel dazukommen wenn dann das Video auch live ist.
00:17:01: Also ich finde es eine mega wichtige Botschaft!
00:17:05: Danke und es war einfach wirklich eine schöne Erfahrung zu sehen... Ja, mit Menschen resoniert.
00:17:12: Dass die da hoffentlich was für sich rausziehen können, mitnehmen können und dadurch vielleicht ja nicht in diese Falle tappen, in die ich so viele Jahre getan bin dieses oh ich muss erst alles perfekt haben und dann traue ich mich allglatt auf die Bühne.
00:17:26: so nee das ist es halt nicht.
00:17:28: Und die andere Falle hast du auch beantwortet und damit zugemacht dass du sagst es ist nicht dieses klassische Personal Branding wo du nur angibst und über dich sprichst sondern es geht um die Sache über die Du sprichest Und du bist das Sprachrohr für diese Sache.
00:17:45: Wenn du das Leuten erzählst, dann merkst du so richtig dass die eine Last von den Schultern fällt an Druck und wir erleben es ganz oft auch in unserem Corporal Influencer-Programm, die wir begleiten dürfen, dass genau dieses Reframe ganz wertvoll ist?
00:17:57: Ja!
00:17:57: Das Problem ist halt auch personal branding immer ein bisschen stigmatisiert.
00:18:03: Da denken ganz viele Menschen an... bestimmte Influencer, die besonders laut sind.
00:18:09: Die gar nicht mal so sehr über eine Sache oder ihr Wissen oder ihre Erfahrung sprechen sondern ganz oft über sich.
00:18:17: Also dieses Mimimi-Mimi und deswegen haben so viele Menschen eine Antipathie, die ich vollkommen nachvollziehen kann.
00:18:24: zu Recht ja aber im Business Kontext geht es halt nicht um look at me Es geht um Look At This.
00:18:33: Guck mal, ich hab was zu teilen.
00:18:35: Und das ist ja im Kern auch das wie unsere Zivilisation gewachsen entstanden ist in dem wir unser Wissen geteilt haben.
00:18:45: Das ist der Kern und das nicht zu tun ist verhindert
00:18:53: Fortschritt.
00:18:53: Ist dumm!
00:18:54: Er
00:18:55: ist einfach doof.
00:18:58: Du bist
00:18:58: ein Stein und du erzählst Keim.
00:19:00: eh gleich, er macht so etwas hart oder sagst du es Keim?
00:19:04: Sehr schön.
00:19:04: Das war dein Talk, wie gesagt mehr Details dazu in dem Ted Video sobald es online ist, linken den Show Notes und wir werden's vielleicht auch auf Social Media noch mal teilen.
00:19:12: Haken da dran würde ich sagen Deine Weg als Speakerin auf die Bühne.
00:19:18: Jetzt Gott sei Dank war das nicht der erste Vortrag und nicht dann zweiter und nicht den dritter.
00:19:22: Du machst das schon ein paar Tage lang.
00:19:25: Wie...wie selbstbewusst oder andersrum?
00:19:28: Wie aufgeregt warst du trotzdem auf einer Skala von eins bis zehn Bevor du diesen Talk gemacht hast
00:19:34: An dem Tag selber witzigerweise fast gar nicht mehr, weil ich gefühlt diese Aufregung schon vorher abgehakt habe.
00:19:42: Schon vorher gefühlte und erlebt hab vor allem am Anfang der Woche.
00:19:45: also der Talk fand am Freitag statt und am Montag bin ich aufgewacht mit dieser Realisierung.
00:19:49: so oh crap!
00:19:52: Diese Woche geht es los und... Ich kann nichts mehr im Skript ändern, weil der Drops ist gelutscht ja?
00:19:58: Ich kann mir jetzt nicht komplett einen neuen Talk noch mal drauf schaufeln Ich werde es nur noch verschlimmd bessern.
00:20:05: Das heißt, das Ding...
00:20:06: Allein das ist schon mal eine Erkenntnis!
00:20:07: Das Ding steht jetzt.
00:20:08: Ja?
00:20:09: Das Ding ist da.
00:20:10: Ich hab ehrlicherweise... ich habe Tegypti und Claude unabhängig noch einmal voneinander gefragt und den Talk reingegeben, ja, reingepacken gesagt.
00:20:20: Jetzt mal im Ernst... Jetzt mal in der Ernst.
00:20:23: Gutes Start.
00:20:24: Wie banal findest du das?
00:20:25: Weil wenn du die ganze Zeit übst Und ungefähr zwei Wochen vorher stand der Talk zu neunzig Prozent.
00:20:34: Danach habe ich nur noch Kleinigkeiten verändert, aber erstand und dann irgendwann fängst du anzuüben.
00:20:39: Du hast es so oft wiederholt dass du selber das so banal findest irgendwann und denkst dir dann... vielleicht ist das wirklich richtig banal?
00:20:49: Und dann fragst du halt Chelsea Petey und Klose hey!
00:20:53: Wie ist es?
00:20:55: Und da hast du dann wirklich nochmal so diese Nervosität, die du durchlebst.
00:20:58: Deswegen am Tag selber hatte ich das irgendwie schon abgehakt.
00:21:00: Ja was haben die gesagt?
00:21:03: Bist du bereit für eine unbequeme Wahrheit?
00:21:04: Setz dich mal lieber!
00:21:06: Ja, da waren schon so ein paar unbequote Sachen noch drin wo die gesagt haben ja also... Es ist schon wirklich gut aber da sind doch... Da sind die so Crap!
00:21:15: Ich kann das jetzt aber nicht mehr ändern.
00:21:16: Ja, ich werde das jetzt nicht mehr ändern weil... Dann
00:21:18: hättest du nicht fragen sollen.
00:21:19: Ja genau richtig.
00:21:20: Okay, und wie aufgeregt war also prinzipiell das ganze Projekt Und wir fangen gleich nochmal... Wir gehen gleich in die Entstehungsgeschichte, in deine Vorbereitung.
00:21:26: Aber wie aufgeregt warst du an deinem Peak, an einem Höhepunkt?
00:21:30: Schon sehr aufgereght!
00:21:31: Schon sehr offgeregt weil für mich ist halt TEDx nicht einfach nur irgendein Vortrag.
00:21:40: Ich habe so in meinem Leben so viele Ted Talks gesehen.
00:21:44: ich hab' so viele tolle Talks sehen und das ist natürlich nicht nur bei Tetsuo sondern generell aber bei Ted vielleicht noch mal ein bisschen mehr.
00:21:54: Ich fühle immer eine Verantwortung dafür, to make it worthwhile.
00:21:59: Also ich finde es gibt nichts Dreisteres als auf einer Bühne zu stehen und sich nicht vernünftig vorzubereiten, sich nicht Vernünftig zu überlegen.
00:22:10: was ist der Wert den andere Menschen daraus ziehen?
00:22:15: Weil jeder hat Nur begrenzt Zeit.
00:22:17: Ja, Lebenszeit das Kostpaste was wir haben und dann irgendwie einfach nur, keine Ahnung.
00:22:22: irgendwas hinzurotzen auf die Bühne geht gar nicht.
00:22:25: Du endest ja auch ganz oft deine Vorträge mit thank you I hope
00:22:30: i earned the privilege
00:22:31: of your time.
00:22:32: Genau ich finde es sehr schön.
00:22:33: Genau deswegen habe ich das schon sehr ernst genommen und war dementsprechend schon an... Es kam immer wieder in Wellen die Aufregung ne?
00:22:40: Also am Anfang war die Aufregerung da weil ich noch nichts hatte.
00:22:44: Da dachte ich auch, okay.
00:22:46: Jetzt habe ich nur noch anderthalb Monate.
00:22:49: Also die Freude in der ich halt ein Ted Talk ist dann schnell der Panik gewischen.
00:22:53: Oh Gott!
00:22:53: Ich halte ein Ted-Talk.
00:22:56: Okay das erste Mal dass ich mit deinem Vortrag zu tun hatte war während unserer Workation da du den ersten Entwurf uns mal präsentiert vor versammelter Männerrunde.
00:23:08: Das war vor zwei Monaten.
00:23:12: Du hast einen groben Entwurf mit uns geteilt,
00:23:15: dann
00:23:15: haben wir dir Feedback gegeben und dann bist du für längere Zeit ins Bad verschwunden.
00:23:22: Weil du dich so gefreut hast über diese ehrliche Ehrlichkeit von uns!
00:23:26: Ich brauche da mal fünf Minuten Ruhe.
00:23:35: Da was lernen wir.
00:23:36: Das ist
00:23:36: aber tiefer reingeht!
00:23:37: Hört sich das für dich angeführt?
00:23:40: Scheiße, also im Endeffekt hatte... Hat hat das, was ich euch vorgelesen habe dann im Endeffen nichts mehr mit dem fertigen Produkt zu tun.
00:23:48: Es war halt auch wirklich am Anfang erstmal ein Inspiring und alles Und mir war auch klar dass es natürlich noch lange nicht fertig ist.
00:23:55: Aber ich glaube da war wahrscheinlich die Aufregung sogar am meisten weil Ich wusste Ab dem Moment hab' ich realisiert Es wird...it will be a piece of work, ja?
00:24:05: Und jetzt schau ich mich natürlich nicht davor da Arbeit reinzustecken.
00:24:08: Aber es ist halt echt ein Prozess und du kommst nicht von jetzt auf gleich mit dem fertigen Talk um die Ecke sondern es is sehr viel überlegen nachdenken.
00:24:22: Du gehst ja auch wirklich in deine Erfahrung rein und überlegst, was davon ... Was ist die Kernmessage?
00:24:30: Was soll die Kern-Message sein von den vielen, die man vielleicht teilen könnte.
00:24:36: Was sind die Geschichten?
00:24:37: wie machst du so rund?
00:24:38: also das ist so viel Arbeit und im Endeffekt auch wirklich Handwerk dass da reinfließt.
00:24:44: Und deswegen hast Du ja gedacht ich brauche professionelle Hilfe.
00:24:47: Ist übrigens eine gute Entscheidung, die wir behalten sollen.
00:24:52: Nein, also offensichtlich war unser Feedback nicht so konstruktiv wie das die Gewinnschat ist.
00:24:56: und dann hast du wirklich auch einen Coach dir gesucht.
00:25:00: Und zwar nicht einen von Ted gestellten Coach, sondern du hast jemanden in deinem bekannten Kreis gefunden?
00:25:04: Korrekt!
00:25:05: Lutz Herkengrat, huge shout out.
00:25:09: und die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können, die jeg wirklich jedem empfehlen kann.
00:25:14: Also wenn du – das wirst du natürlich nicht bei jedem Talk machen ja aber vielleicht eine sehr wichtige Keynote, die dir wichtig ist.
00:25:24: Wo du auch die Zeit hast und die Muße hast, dich vorzubereiten, wo es wirklich um was geht... Das gilt wahrscheinlich für alles im Leben!
00:25:32: Hol dir einen Coach, ein Trainer, hol dir irgendjemanden der dich wirklich gut vorbereiten kann.
00:25:39: Und in meinem Fall war's halt einfach Lutz den ich ... Ich hatte das Glück ihn känzelernt während der Workation mit René Bourbonus über, die ich ja hier auch schon gesprochen habe.
00:25:46: Das war am September letzten Jahres.
00:25:48: Lutz steht seit über zwanzig Jahren als Kino-Speaker, als professioneller Kino Speaker auf Bühnen.
00:25:54: Vorher war er Schauspieler.
00:25:57: Das heißt was er halt wunderbar auf die Bühne bringt ist nicht nur das Wissen, was er teilt sondern er bringt es halt auch wirklich lebendig rüber so dass die Menschen wirklich ins Fühlen kommen und das ist ... das is'n nicht nur Talent, das ist Handwerk, das is können.
00:26:19: Und jetzt war natürlich klar, dass ich nicht innerhalb von eineinhalb Monaten auf dieses krasse Level komme.
00:26:28: Aber deutlich, deutlich besser als wenn ich es alleine gemacht hätte.
00:26:34: Übrigens, ich möchte dir widersprechen in einem Punkt auch selbst wenn du keinen Ted-Vortrag vor dir hast oder ein anderes wichtiges Meeting.
00:26:40: Prinzipiell deines Skills zu Schulen, zu trainieren... kann ja super wertvoll sein.
00:26:46: Ich meine, deswegen hörst du diesem Podcast vermutlich wenn du dich mit souveräner Kommunikation beschäftigst.
00:26:50: Vielleicht schuldest du dir auch mal einen Sprachcoach?
00:26:52: Vielleicht gehst du mal zum Dokupeden vielleicht machst du mal ein Schauspieltraining einfach aus Spaß an der Freude und dann wirst du auch feststellen dass du diese Skills auch mal in deinem Job beim nächsten Meeting gebrochen kannst.
00:27:02: ich bin sehr froh das du sagst weil genau so ist es.
00:27:07: Warte gar nicht drauf!
00:27:08: Warte garnicht darauf dass du einen wichtigen Talk hältst weil idealerweise trainierst du schon Weit vorher, bevor du sie brauchst.
00:27:16: Ja guter Punkt aber lass uns konkret noch mal da reingehen.
00:27:19: was habt ihr konkret gemacht?
00:27:22: Womit hat er dir am meisten geholfen?
00:27:24: das gesagt ganz viele möglichen Botschaften ganze mögliche Geschichten obwohl ja schon wusstest worüber du sprichst eigentlich.
00:27:30: wie seid ihr davor gegangen?
00:27:32: es gab im Grunde drei Parts.
00:27:34: part Nummer eins ist wirklich erstmal zu verstehen welche Kernbotschaft möchtest auf die Bühne bringen.
00:27:41: Durch das Gespräch mit Blutz war mir relativ schnell klar, die Botschaft ist.
00:27:47: Das ist es was die meisten Menschen denken, was Kajan ausmacht und das ist es wirklich.
00:27:52: der Titel war ja auch The One Career Scale Nobody Teaches You.
00:27:57: So das war relativ schnellklar.
00:28:01: da hat's auch geholfen wirklich darüber zu sprechen und nicht nur im eigenen Kopf zu sein.
00:28:08: Der zweite Part, wenn du diese Kernbotschaft hast die quasi über allem drüber steht.
00:28:15: Und das ist übrigens ein sehr wichtiger Schritt und damit fängt alles an weil Wenn du später dann die Struktur baust Dann hast ja auch tausend Möglichkeiten und da kannst Du dich verheddern wenn du nicht diese Kern Botschaft hast.
00:28:27: Wenn die Kern Botschaft hast dann weißt du im Grunde genauso wie bei einem LinkedIn Post jetzt Die Idee die ich habe zahlt sie auf meine Kern Botshaft ein.
00:28:37: Unterstützt sie die ja oder nein?
00:28:40: Nein, okay.
00:28:41: Dann legt es zur Seite Ja!
00:28:43: Okay wunderbar dann packst erstmal auf Papier und dann schauen wir wo wir das hier anordnen.
00:28:49: Am Ende ist ein bisschen wie im Puzzle
00:28:50: Ganz wichtig Kylio da.
00:28:51: längst sind alles was nicht wichtig ist auch wenn's weh tut Beiseite schieben.
00:28:56: Das hab ich damals noch am Video Schneiderraum gelernt Es tut wirklich weh.
00:29:01: Und wie?
00:29:01: Okay
00:29:02: Kernwirtschaft Alles klar drei Teile Anfang mit der Ende.
00:29:07: Also da hast du einen Anfangssatz, der die Menschen erstmal erneugierig macht oder reinzieht.
00:29:13: Dann hast du so ein Anfangsteil, der nochmal die Menschen hinführt zum Problem.
00:29:19: Das war in dem Fall eben die Geschichte mit Strelbar, Mauerblümchen und Klassenklauen.
00:29:25: Und dann gibt es eine Riesenunterschied zwischen dem was mir die NPA Studenten sagen und dem was wir die CEOs sagen.
00:29:32: Also erst mal die Menschen reinholen, dass sie ... they should care about your story.
00:29:38: Es ist ein klassischer Tipp auch von Ted ja auch, dass du persönliche Geschehnisse mit einbaust.
00:29:46: gerade wenn Sie dich verändert haben und das haben wir auch bei einzelnen Vorträgen wo jetzt keine Namen nennen werden, auch gesehen wo die gefehlt haben hat er es gefehlte.
00:29:55: Da bist du nicht in Bezug dazu.
00:29:57: Das macht viel aus...
00:29:58: Es gibt einen Riesenunterschied zwischen einem reinen Fachvortrag und einem TED Talk.
00:30:04: Und was man dazusagen muss, was TED Talk besonders macht ist dass du in der Regel keine Folien hast.
00:30:10: Das finde ich ja das ist ja mein Anspruch, weil es ja die puristischste Form von Vorträge halten.
00:30:14: Du Mikrobühne and that's it!
00:30:17: Das macht auch echt schwierig, weil ich bin zum Beispiel nicht gewohnt.
00:30:20: Normalerweise wenn ich Vortrege Workshops halte habe ich immer diese Krücke des Slides.
00:30:29: also irgendwann kannst du halt weiter klicken kurz glunzen und weiß a hergenommen jetzt gehts weiter.
00:30:34: In dem Fall, du kannst durchaus Slides einbauen in deinen Ted Talk.
00:30:39: Es gibt auch ein paar wunderbare Talks die das haben wenn es halt wirklich passt.
00:30:45: Wenn sie wirklich was unterstreichen hinter einem Talk... In meinem Fall war's so ja Du hättest ein paar Slides nehmen können um nochmal bestimmte Kernbotschaften zu unterstreichen.
00:30:56: aber das kannst du auch mit deiner Stimme tun.
00:30:57: Das kannst du nur mit Pausen machen.
00:30:59: deswegen habe ich mich dagegen entschieden Und das ist dann tatsächlich noch mal eine andere Art von Vorbereitung, weil dann fühlst du dich wirklich nackt auf der Bühne.
00:31:08: Okay.
00:31:09: Gernburg-Schacht?
00:31:10: Check!
00:31:11: Anfang mit Ende drei Teile.
00:31:13: Check!
00:31:16: Wobei wir denn viel gesprochen haben und ich durfte ja verschiedene Interaktionestufen des Vortrags sehen – ich habe ja ein paar Proben auch gesehen – war vor allen Dingen auch wie Du es vorgetragen hast.
00:31:28: Was hast Du da Neues gelernt?
00:31:30: was hast Du vorher noch nie so gemacht wie bei dem
00:31:32: Tätok?!
00:31:38: Also durch das Training mit Lutz wurde mir noch mal bewusst, wie wichtig es ist die Botschaften und diesen ganzen Text halt nicht einfach nur zu erzählen sondern zu fühlen.
00:31:51: Deswegen war eigentlich auch der Tipp von Lutz in denen habe ich so halb eingehalten.
00:31:56: Das war der einzige wo ich mich nicht komplett an die Absprache gehalten habe, tut mir leid Lutz.
00:32:01: Danke für deine Geduld!
00:32:03: Ich sollte eigentlich gar nichts ausformulieren.
00:32:06: Das Ziel war es, ein A-Fünfblatt zu haben mit zehn Wörtern drauf.
00:32:14: Und weil das Problem ist in dem Moment wo du alles ausformulierst klebst du am Text.
00:32:22: und weh du vergisst noch was?
00:32:24: Und weh Du vergisst was dann kommst du ja raus und dann stolperst du und so.
00:32:29: aber du kannst gar nicht in die Stolpern kommen wenn du nicht alles komplett aus formuliert hast.
00:32:33: So ich habe am Ende Ich liebe ja Texte, ich liebe Schreiben.
00:32:37: Habe ich es trotzdem einmal ausformuliert?
00:32:40: Aber ... ich habe trotzdem im Training versucht... Also ich hab am Endeffekt mich sehr oft aufgenommen!
00:32:47: Ich hab immer die Kamera hier einfach auf Augenhöhe gestellt und dann nicht immer und immer wieder aufgenommen.
00:32:53: Und Lutz hat mir dann Feedback dazu gegeben.
00:32:55: Und ich hab's natürlich auch selber durchgesehen und überlegt okay wie wo was?
00:32:59: Wo wirkt stimmig wo nicht?
00:33:01: Im Endeffek war das Ziel der Bändigkeit reinzubringen.
00:33:04: Und jetzt ist es natürlich so, du hast einen bestimmten Stil.
00:33:10: Also wenn du schon mehrere Vorträge halten hast dann schleift sich das ja auch ein bisschen ein.
00:33:16: Dann stehst du auf eine bestimmte Art und Weise, dann hast du eine bestimmter Gestik.
00:33:25: bisschen mehr in die Emotion reinzugehen, das zu fühlen was du gerade sagst.
00:33:31: Damit die anderen ja damit das Publikum das auch mitfühlt.
00:33:36: Das war definitiv auch nochmal eine Herausforderung aber ein wunderbares Learning.
00:33:42: Es ist so wichtig!
00:33:43: Du kannst nicht erwarten dass das Publikum nur rein von dem was du sagst dass genau das fühlt, was du eigentlich aussagen möchtest.
00:33:52: Das musst du schon so ein bisschen vorleben oder bisschen vorfühlen.
00:33:56: Und ich glaube, das ist ganz wichtig auch bei Fachvorträgen.
00:34:01: Wenn dir die Botschaft wirklich wichtig ist dann mach sie deutlich, dass es im Kopf und auch im Herz der Zuhörer bleibt.
00:34:07: und da gehört es eben dazu in die Emotionen reinzugehen diese zu vermitteln.
00:34:11: Da gibt's Tipps und Tricks, was man mit Stimme machen kann und Pausen machen kannst.
00:34:15: Du hast wiederholst zum Beispiel wie du mit einer Gestik umgehst aber dich zu trauen.
00:34:21: Wir sind wieder beim Mut im Prinzip, nicht zu trauern das zu tun und ein bisschen zu Schauspieler in dem Sinne von das wirklich nochmal zu fühlen und deutlich zu machen.
00:34:30: Das ist in den wenigsten Präsentationstraining mal ein Teil.
00:34:35: Und was total spannend ist du hattest ja den Vortrag aufgenommen auch auf Handy.
00:34:39: das heißt ich habe jetzt noch nicht das Endresultat von der professionellen großen Kamera aber Ich hab es in Teilen schon Mal angesehen von dem was Du geschickt hast.
00:34:49: Es ist so interessant, diese Diskrepanz ist so spannend zwischen dem was du auf der Bühne fühlst wie du schon Schauspieler und dem fertigen Produkt.
00:34:59: Also ich hatte das Gefühl auf der bühne dass ich lebhafter bin als das was sich dann im Endeffekt gesehen hat.
00:35:05: also überhaupt nicht schlimm.
00:35:06: Du hast noch an der Wellmen in Prinzip?
00:35:09: Ja ja ja!
00:35:10: Ich hatte keinen Anspruch an Perfektion.
00:35:14: mein Ziel war selber Spaß haben auf der Bühne her.
00:35:17: Auch ein wichtiges Learning, weil dann ... Nee.
00:35:20: Gar kein Bock.
00:35:22: Aber diese Diskrepanz ist immer spannend.
00:35:24: oder zum Beispiel auch ich hatte das Gefühl auf der Bühne dass sich mir unfassbar lange Zeit lasse und unfassballange Pausen machen.
00:35:33: Ich glaube an der einen oder anderen Stelle gerade wo es wichtig war ist es auch gelungen.
00:35:36: aber Auf dem Video habe ich gemerkt, ne so lang waren die Pausende?
00:35:41: Das hab
00:35:42: ich dir mal gesagt!
00:35:43: Ja
00:35:43: Eine Pause ist dann richtig, wenn du denkst, Scheiße!
00:35:45: Ist das eine lange Pause gerade?
00:35:46: Ja.
00:35:47: Die Leute gehen gleich nur in sich ne Pizza so lang als diese Pause und dann sind sie grade gut genug.
00:35:51: Das ist so
00:35:52: krass, Torr's.
00:35:53: Ich weiß.
00:35:54: Hammer.
00:35:54: This is crazy.
00:35:58: Also du würdest sagen, du bist zufrieden?
00:36:00: Ich bin zufriedend.
00:36:01: Aber du hättest auch noch mehr Gas geben können.
00:36:04: Hätte nicht geschadet.
00:36:05: Safe.
00:36:05: Große Bühne, großer Raum...
00:36:07: Ja.
00:36:07: Das war halt auch das Thema, gerade wenn du einen großen Raum hast.
00:36:12: dann musst du da einfach mehr Gas geben, weil das muss ja irgendwo auch hinten noch ankommen.
00:36:16: Und
00:36:17: ist das ja relativ weit vorne noch?
00:36:18: Ja!
00:36:18: Tatsächlich überleg mal für den des Dreier genau und dann kannst du ja gerne... Wir haben es bei Gesten schon ein paar Mal besprochen.
00:36:23: auch ich glaube hier im Podcast dass du da gerne große Gesten machen kannst und die Arbe dürfen ganz nach oben gehen.
00:36:28: Ja.
00:36:28: Obengutelaune Die größte der Raum des Du mehr Gesten hast du.
00:36:35: Also wenn ich jetzt den Talk nochmal halten würde wäre das etwas was ich nochmal anders machen würde.
00:36:42: Und wie gesagt, aber es ist halt ein... Es ist ein Learning.
00:36:48: Das war auch ein sehr schöner Tipp von Lutz dann einen Tag vorher, wo er meinte Marina.
00:36:56: Ich hab ihm dann auch noch mal ein Video geschickt, das letzte Video was ich dann gemacht habe vor dem Talk und er meint Marina dass und das sind das ist fantastisch.
00:37:04: und jetzt eine Sache bitte habe nicht den Anspruch!
00:37:10: Das, was du jetzt hier gerade geliefert hast im Video.
00:37:14: So hundert Prozent genau so zu replizieren am Tag des Vortrags.
00:37:21: Achtzig Prozent sind schon achtzig Prozent von dem werden wirklich gut sein und das nimmt einfach einem noch mal ein bisschen Druck raus weil ja am Ende waren es auch wirklich die achtzig Prozent.
00:37:35: Und in fünf Jahren oder in zehn Jahren Wird's halt noch geiler.
00:37:41: Aber ich hab ja Zeit!
00:37:44: Und es gibt ja diesen blöden Spruch, dass es verschiedene Vorträge gibt den du vorgenommen hast, wie du ihn erlebt hast, den wir ihnen die Zuschauer gesehen haben und denen mir der Organisator gesehen hat weil er findet das meistens extrem geil, der dich auch eingekauft.
00:38:03: Also du
00:38:04: sagst
00:38:05: aus so, dieses Gepanz ist schon da Ja,
00:38:08: definitiv.
00:38:09: Also gerade wenn man das halt wirklich nochmal auf Video sieht so wie man das empfindet nach dem Talk und wie man es dann auch Videos sieht ist halt wirklich noch mal ein bisschen anders.
00:38:18: Ich finde das ja schon ein krasses Learning dass du das nicht nur einmal sondern mehrmals aufgenommen hast.
00:38:24: oben mit dem Code geteilt Geht's ja bei vielen schonmal los Kamera!
00:38:30: Es
00:38:30: ist mega unbequem.
00:38:31: Es ist wirklich unbequem, weil ich bin jemand... Ich bin es ja schon gewohnt.
00:38:35: Ich habe das ja schon mehrmals gemacht und nichts siehst du trotz sich jedes mal neu auf Kamera zu sehen.
00:38:42: Und das Schöne ist, aber es wird besser mit der Zeit.
00:38:45: Also auch jetzt habe ich noch nicht gemacht, aber das werde ich auch nochmal analysieren weil ich das super spannend finde.
00:38:50: Ich hab alle Videos gespeichert.
00:38:52: also dass erst vor drei vier Wochen als sich angefangen hat wirklich auf Kamera aufzunehmen und zu trainieren bis kurz vorher allein da ist halt schon ein Riesenentwicklungsschritt drin.
00:39:02: Das ist etwas was auch total Mut macht wie schnell du dich da aber auch verbessern kannst.
00:39:07: ja
00:39:09: das ist das tolle Das finde ich auch bei Stimmarbeit das Tolle, dass du es relativ schnell machen kannst.
00:39:13: Ja, das ist schon...
00:39:16: Es macht so viel Spaß, aber man kann das nicht mehr, Leute!
00:39:20: Scheiße Unbequemes!
00:39:24: Ich meine, du hast ja auch schon ein paar wirklich große Talks gehalten.
00:39:28: Es waren jetzt bisher keine Tattics-Talks noch nicht, aber du bist der nächste Schachensgeister der ...obviously.
00:39:34: Du musst dann langsam, ne?
00:39:35: Musst
00:39:35: dann langsam und muss jetzt nachziehen.
00:39:38: Ähm,
00:39:40: aber nächstes Mal trotz du standest schon auf großen Bühnen.
00:39:43: Abyräte?
00:39:47: Und dann scheißt das war aber wirklich viele Leute in dem Raum!
00:39:51: Ich wäre bei einer Abyrähne viel aufgeregter als beim TED Talk.
00:39:55: Kann ich ja nicht vergleichen, aber es war echt aufregend und da bist du halt auch nicht gewohnt mit
00:39:58: einem Team.
00:39:58: Da hast du ja...da hast du das Mädchen was du toll findest.
00:40:02: Dann hast du the Mädchen that got away.
00:40:07: The girl you have now.
00:40:09: Du hast ja so Freunde, Geschwister
00:40:12: alles.
00:40:12: Ja.
00:40:15: Wie war das?
00:40:16: Aufregend!
00:40:17: Wie hast du dich davor bereitet?
00:40:18: Siehst du da irgendwelche Parallelen oder irgendetwas was ich jetzt noch nicht erwähnt habe was du den anderen mitgeben kannst?
00:40:23: Also das ist echt...
00:40:25: wie wir so oft festgestellt haben schon ein paar Jahre her dass ich in der Schule war Jahrzehnte von daher anderes Niveau aber wir hatten Gott sei Dank ich hab es nicht alleine gehalten sondern mit einem guten guten Schulfreund von mir die aus einem sehr, sehr berätenden, affinem akademischen Haushalt gekommen ist.
00:40:44: Da wusste man also sehr genau worauf es ankommt und wie man üben muss, worauf ich achten muss.
00:40:52: Und da wurde mir auch zum allerersten Mal so richtig deutlich – weil wir uns auch aufgezeichnet – wie wichtig das für mich ist langsam zu sprechen!
00:41:00: Ich spreche jetzt gerade gefühlt immer noch in Zeitlupe.
00:41:05: Und du denkst vermutlich immer noch okay, es ging genug langsamer Und das mir mal deutlich zu machen, da ans Arbeiten zu wollen ist für mich der größte Harmo Effekt.
00:41:14: Aber auch ein bisschen Spaß zu haben.
00:41:15: Wir haben ein kleines Quiz durchgemacht und wir hatten so'n kleines Weltmillionärspiel eingebaut.
00:41:21: Cool!
00:41:22: Also ja...
00:41:23: ...und hat es Freude dran?
00:41:24: Ich hatte Freude daran.
00:41:25: Das Siebwerk war mega und ich war vorher auch mega aufgeregt aber es ist... Mir macht das tatsächlich immer viel viel Spaß muss ich sagen.
00:41:33: Und ich finde bei dir merkt man das auf der Bühne du fühlst dich auf der bühne Und was ich mir von dir abgeschaut habe, du nimmst Raum ein auf der Bühne.
00:41:44: Ich bin in der Regel jemand und das ist über die Jahre bisschen...
00:41:46: Bitte damit sagen, dass ich fett bin oder?
00:41:48: Nein!
00:41:49: Du hast es.
00:41:51: You know you're not.
00:41:52: Spaß, Spaß.
00:41:54: And wenn du breit bist dann nur weil du die ganze Zeit popst.
00:41:57: So nämlich.
00:42:00: Ich pass nicht mehr durch die Tür oder was?
00:42:03: Aus dem Weg.
00:42:05: Die
00:42:05: kleine Bühle da.
00:42:07: Lächerlich.
00:42:10: Nein, du nimmst Raum ein im Sinne von... Ich glaube bei mir hat auch schon langsam eine kleine Entwicklung stattgefunden.
00:42:17: Aber Marina vor zehn Jahren, wie hat sie Vorträge halten?
00:42:20: Sie hat sich einen Punkt gesucht, sie stand auf diesem Punkt, sie hat sich null bewegt.
00:42:24: Sie hat ihre Hände nicht bewegt!
00:42:25: Sie hatte Ping-Win Arme so.
00:42:30: So sieht man jetzt schöne Video.
00:42:32: ich viertel ein bisschen rum aber die Arme sind am Rumpf.
00:42:35: Du, an der anderen Hand, du fühlst dich halt so pudelwohl.
00:42:40: So im Sinne von... So Freunde in der Sonne!
00:42:43: Dat hier dat is mein Raum und den nutze ich so richtig.
00:42:49: Das ist halt so geil, das ist wie ein Wohnzimmer her.
00:42:52: Herzlich
00:42:53: willkommen!
00:42:55: Da muss man aber unterscheiden.
00:42:57: Man darf auch nicht auf der Bühne rauf- und runtertiegern.
00:43:00: Also da muss man
00:43:01: immer... Haben wir auch mal gesehen?
00:43:02: Ja haben wir auch Mal gesehen.
00:43:03: also dann muss man schon so ein bisschen gucken dass man natürlich den Raum nicht random einnimmt, sondern mit Purpose.
00:43:10: Also dass du gehst und nutzt die deine Aussagen unter Streichen, dass du nicht rumfuchtelst ja sonst wird es natürlich irgendwie unangenehm dir zuzuhören und das lenkt ab.
00:43:19: Das hat sehr gewegt wie ein langes nachdenken beim Laufen.
00:43:22: Das ist wirklich rumgetiegert.
00:43:23: tatsächlich, das habe ich auch noch nie erlebt.
00:43:26: Und wir hatten auch einen Speaker.
00:43:27: der hatte eine Präsentation gehabt, der hat auch geholfen aber er hat sich immer wieder zur Präsension umgedreht.
00:43:33: Anfängerfehler zeigt den Leuten nicht deinen Rücken Also weise nach hinten, aber also wo der Bauchnabel hingeht geht die Aufmerksamkeit hin.
00:43:41: Das den Bauchnadl beim Publikum und weise halt nach hinten und zeigt mit dem Arm hier in der Folie.
00:43:45: siehst du das nicht?
00:43:47: Zumal ihr ein Vorschau-Monitor vor dir.
00:43:50: Ja ich weiß ja nicht ob er an war.
00:43:51: Ich hoffe er war an weil dann kann es kann das halt enorm helfen damit man nicht nach hinten gucken muss.
00:43:56: Genau!
00:43:57: Also das muss technisch schon wirklich eingestellt sein.
00:44:01: Weil sonst...also das kenne ich von mir sonst bin ich da auch immer versucht nach hinten zu gucken.
00:44:04: Ja, es geht ja schnell.
00:44:05: Kurz gucken wo ist man denn?
00:44:07: Ja.
00:44:09: Aber so dieses sich wirklich auf der Bühne wohlfühlen und eben dann den Raum einnehmen und nicht einfach nur wie festgewurzelt... Du kannst natürlich auch ruhig stehen aber dann idealerweise mit deiner Gestik, mit deines Miniken bisschen, mit Deiner Stimme spielen damit das nicht so monoton ist.
00:44:26: Der Vorteil ist wenn du dich viel bewegst, ist dann wo du stehen bleibst Dann ist wichtig, dann ist ein Punkt.
00:44:33: Also immer du machst der Kontrastweg dann besonders schnell.
00:44:36: Wenn du ganz leise sprichst und auf einmal sehr laut oder andersrum du bist sehr laut und dann wirst du auf einmal ganz, ganz leiser.
00:44:44: Das hat immer Wirkung.
00:44:50: Ja also auf jeden Fall das habe ich auch wirklich mehrmals gesagt auch unabhängig von dem Ergebnis Also unabhängig von dem Talk, den ich jetzt gehalten habe und von dem Video.
00:45:04: Ich hab' den Prozess genossen!
00:45:05: Weil alles was ich da gelernt habe nehme ich ja jetzt zwangsweise mit in alles was danach kommt.
00:45:10: Und es ist so ein cooles und schönes Training weil du dich einfach weiterentwickelst in deiner Rhetorik.
00:45:20: Das kannst Du mitnehmen... Ich finde das ist ein Schweizer Taschenmesser, das kannst Du überall anwenden auf auf in einem Meeting, in einem one-on-one Gespräch sogar alles.
00:45:32: Das ist so geil!
00:45:34: Also ich liebe das total.
00:45:35: und ich gehe sogar noch eins weiter und ich zitiere mal Andrew Uberman der auch gesagt hat wir sollten uns öfter in diese Situationen der Unbequemlichkeit begeben damit wir das Selbstbewusstsein sammeln dass wenn es das Leben mal eine dückige Challenge gibt dass wir dann wissen ja ich schaffte schon Ich kann lernen.
00:45:55: Das heißt, selbst unabhängig von Vortrag und von Bühne kannst du sagen hier kommt irgendwas Neues.
00:46:00: Habe ich noch nie gemacht?
00:46:04: Aber kriege ich schon!
00:46:05: Da brauche ich halt einen Lutz.
00:46:07: Ich brauche keinen Code zum Beispiel dafür oder muss ich halt trainieren zum Beispiel hol mir Feedback.
00:46:12: So das finde ich super.
00:46:15: super dass du es nochmal sagst und auch so hervorhebst wenn man da Mit bisschen Spaß und Neugierde dran geht an den Prozess.
00:46:22: Wohl wissen, dass es nicht immer angenehm sein wird im Gegenteil.
00:46:27: Aber das ist trotzdem unabhängig vom Ergebnis worthwhile, also wertvolles Macht.
00:46:32: Ja.
00:46:33: Als du Andrew Uberman gesagt hast, habe ich gedacht, dass du einen anderen Vergleich oder anderen Schlussfolgerungen ziehen wirst.
00:46:40: Nämlich?
00:46:40: Überwinde dich!
00:46:42: Und du kriegst guten Stoff.
00:46:45: Wenn du dich überwindest... dich unbequem Sachen aussetzt, dann schütterst du ja auch Dopamin aus und in der Reihe von anderen Dotenstoffen die irgendwie ganz schön sind.
00:47:00: Ja,
00:47:01: auch das kann man sich aber zum Anhören.
00:47:02: der Uberman Lab, der Podcast von Andrew Ubermann.
00:47:04: Wenn man mal drei Stündchen hat.
00:47:09: Prima!
00:47:09: Ich glaube wir haben alles Wichtige geteilt?
00:47:12: Gibt es euch irgendeine Nachweisheit, die noch mitgeben möchtest den Hörnern?
00:47:17: Muss zur Sichtbarkeit.
00:47:18: Trainiere da ein Mutmuskel
00:47:19: Das, ja.
00:47:20: Pam!
00:47:20: Damit lassen wir stehen.
00:47:21: Trainiere deinen Mutmuskel.
00:47:23: Mach das indem du diese Podcast-Episode am besten jemanden teilst der auch gerne mal vielleicht ein Präsentation vorsicht hat, ein wichtiges Meeting vor sich hat oder der etwas anderes mal trainieren muss.
00:47:34: Trainiere dein Mutmuskeln.
00:47:35: damit gehen wir heute raus.
00:47:36: Das ist uns ein Like da und ein Abo teilt die Episode.
00:47:38: Vielen vielen Dank fürs zuhören bei der LinkedIn-Lounge.
00:47:40: ich bin Thomas Herzberger das ist TellExpeakerin Marina Zajac.
00:47:44: Wir freuen uns aufs nächste Mal.
00:47:45: Ciao ciao
00:47:46: Adieu.
00:47:47: danke fürs zu hören.
00:47:51: Schön!
00:47:55: Schöne Fragen, eine schöne Moderation.
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